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Arcade-Racer
Entwickler: Bizarre Creations
Publisher: Microsoft
Release:
02.12.2005
Test: Project Gotham Racing 3
87
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Leserwertung: 83% [12]

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Project Gotham Racing 3: Ersteindruck

Nick Davis von Bizarre Creations lud während der Games Convention zu einer Präsentation von Project Gotham Racing 3 (PGR 3), die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Zwar sind die meisten Infos zum hoffnungsvollen Rennspiel bereits bekannt, doch gab es von den Entwicklern ein paar weitere Detail-Häppchen sowie eine Live-Vorführung des Titels auf einem Xbox 360 Entwickler-Kit.
Dass PGR 3 knapp über 80 Boliden mit individuell aufgenommenen Motorensounds bieten wird, wussten wir schon vorher. Allerdings wussten wir noch nicht, dass die Entwickler den Fuhrpark unter dem Motto "Life begins at 170 mph" zusammengestellt haben. In anderen Worten: Auf den Straßen von New York, Tokio und drei weiteren, noch unbekannten Locations werden ausschließlich Flitzer zu finden sein, die mindestens eine Top-Speed von 170 MPH (Miles per Hour) erreichen können. Vergesst also eure Opel Corsas, Peugeot 106 & Co: in PGR3 zählt Serien-Power unter der Haube, denn Tuning wird wie schon bei den Vorgängern keine Rolle spielen. Auch bezüglich eines Schadensmodells bleibt man der Linie treu: Zwar werden die Karosserien zerkratzt, zerbeult und verlieren auch mal ein Teil, doch hat der Schaden keinerlei Auswirkungen auf das Fahrverhalten und bleibt rein optischer Natur.
Um die Städte originalgetreu ins Spiel zu übertragen, haben die Entwickler keine Mühen gescheut und ca. 20.000 Fotos pro Stadt angefertigt und – wenn möglich – mit jedem Ladenbesitzer ein Lizenzabkommen zur Übernahme von Logos und Schriftzügen geschlossen. Neben den enthaltenen Rennstrecken werdet ihr erstmals die Möglichkeit haben, euch selbst in einem Route Creator Rennstrecken durch die verzweigten Straßen der Metropolen zusammenzustellen und auch eigene Turniere sind erlaubt. Pokale, Medaillen und andere "Badges of Honour" für längste Drifts, Geschwindigkeitsrekorde etc. sammelt ihr in einem Schrank, mit dem ihr mächtig protzen könnt – immerhin kann sich jeder Spieler eure Sammlung ansehen.
Ebenfalls neu sind die interaktiven Zuschauer, die tatsächlich auf das Renngeschehen reagieren. Damit das Publikum nicht den Eindruck einer Klonfabrik auf Urlaub vermittelt, wurden über 4000 individuelle Charaktere unterschiedlichen Geschlechts und Alters geschaffen. Anhand einer eingeschränkt spielbaren Version demonstrierten die Entwickler deren Verhalten: Brettert man beispielsweise in eine Bande, schrecken die Leute ängstlich zurück, während sie in spannenden Zweikämpfen oder Überholmanövern die Fahrer anfeuern und zu Höchstleistungen motivieren. Allerdings scheinen die Individuen immer nur an einem bestimmten Platz zu verharren. Um etwas mehr Leben in die Städte zu bringen, wäre es sicher eine gute Idee, wenn einige Menschen am Streckenrand entlang gehen und öfters ihre Position ändern würden.
Ansonsten war die Live-Vorführung leider noch nicht überzeugend und ist noch meilenweit von der Qualität entfernt, die die hochauflösenden Screenshots suggerieren. Lediglich 15 FPS konnte das Xbox 360 Entwickler-Kit dem Spiel entlocken, wobei die Grafik noch von argen Pop-Ups geplagt wurde und die von den Screenshots bekannten Details bei den Texturen vermissen ließ. Allerdings versicherten uns die Entwickler, dass sich bis zur fertigen Version noch einiges ändern wird und es sich bei dem Kit um eine schon etwas ältere Ausbaustufe handelte. Die Hoffnung bleibt also, dass PGR 3 ein grafischer Überhammer wird, der auch spielerisch das Potenzial hat, sich mit offenem Karrieremodus, Gotham TV und fünf riesigen Renn-Locations einen Podestplatz zu erkämpfen.

Project Gotham Racing 3
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