Guitar Hero II
USK: frei

Patchprobleme? *Update*

Am Wochenende hatte RedOctane einen Patch für die jüngst erschienene Xbox 360-Version von Guitar Hero II veröffentlicht, der das Problem mit dem Tremolo bei einer bestimmten Controller-Serie beheben soll. Im offiziellen Xbox-Forum gibt es aber mittlerweile diverse Spieler, deren Berichten zufolge das Update gewisse Nebenwirkung haben soll.

In einigen Fällen scheinen Nutzer seit dem Fix von regelmäßigen Abstürzen geplagt zu werden - bei dem einen oder anderen GH2-Fan soll das Löschen alter Savegames Abhilfe geschafft haben. Manche behaupten allerdings sogar, dass Ihre Konsole nicht mehr ordnungsgemäß hochfahren und stattdessen den berüchtigten Red Ring of Death zeigen würde. Bei Kotaku heißt es, dass man dort ebenfalls mehrere Leser-Emails bzgl. des Problems erhalten habe.

Bei den meisten Spielern scheint das Update allerdings bisher problemlos zu funktionieren. Eine Statement seitens des Herstellers dürfte naturgemäß nicht lange auf sich warten lassen.

**Update**: Den Kollegen von Eurogamer.net gegenüber hat sich jetzt ein Sprecher des Unternehmens geäußert: Man sei sich des Problems bewußt bzw. nehme dieses zur Kenntnis und betreibe derzeit Ursachenforschung.

 


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Seit dem Update für GH2 läuft mein Tony Hawk P8 nicht mehr. Ich komme zwar ins Hauptmenü, aber dort kann ich nichts machen :-(
  • CRA schrieb:
    Hier wird also auch weiter ein Vorteil der Konsolen liegen, dass alle Spiele für (nahezu) exakt dieselbe Hardware programmiert werden und man dementsprechend nur auf einem System testen muss.
    Das ist richtig. Die Anforderungen an die QA ist so  [...]
    CRA schrieb:
    Hier wird also auch weiter ein Vorteil der Konsolen liegen, dass alle Spiele für (nahezu) exakt dieselbe Hardware programmiert werden und man dementsprechend nur auf einem System testen muss.
    Das ist richtig. Die Anforderungen an die QA ist so natürlich geringer. Und genau DAS ist dann das Killerargument der Buchhalter, die QA-Aufwendungen soweit zusammenzustreichen, dass man selbst hier nur das allernotwendigste machen kann. Man rechnet, zum Teil berechtigt, damit, dass sich auch die Konsolenspieler an die Patcherei gewöhnen werden, so wie sich die PC-Spieler mehrheitlich klaglos daran gewöhnt haben. Die Frage ist nur, wie weit treibt man diese Umsatzoptimeriung? Wird hier eines Tages der Lizenzgeber (in diesem Falle MS) den Publishern auf die Finger klopfen? Nicht, wenn es genügend Leute gibt, die sich das gefallen lassen und brav weiterhin zur Kasse rennen ... Schau mer mal ... ich rechne fest damit, dass die 360 in zwei, drei Jahren einen entsprechenden Ruf weg hat. Denn bislang sind davon nur 360-Spiele betroffen. Bei der Wii und der PS3 ist mir zumindest nichts bekannt ... man korrigiere mich daher bitte.
  • Kajetan schrieb:
    Wieso sollen die Publisher auf die nächste Generation warten? Ich behaupte einfach mal in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass wir zum Ende der jetzigen Generation EXAKT die gleichen Qualitäts-Zustände haben wie bei PC-Spielen.
    Sicher, es  [...]
    Kajetan schrieb:
    Wieso sollen die Publisher auf die nächste Generation warten? Ich behaupte einfach mal in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass wir zum Ende der jetzigen Generation EXAKT die gleichen Qualitäts-Zustände haben wie bei PC-Spielen.
    Sicher, es kann durchaus auch schon in näherer Zukunft zu stärkeren Qualitätseinbußen dadurch kommen. Aber das es exakt die gleichen qualitativ schlechten Zustände wie bei PC Spielen geben wird, bezweifle ich doch stark, da die Programmierer bei PC Spielen hunderte verschiedender Systemkonfigurationen berücksichtigen müssen (Graka, Prozessor, z.T. Betriebssystem (Vista, XP) usw.), daduch steigt natürlich der Aufwand für die Qualitätssicherung enorm und man kann unmöglich alle Evantualitäten testen. Hier wird also auch weiter ein Vorteil der Konsolen liegen, dass alle Spiele für (nahezu) exakt dieselbe Hardware programmiert werden und man dementsprechend nur auf einem System testen muss.