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Lionhead: Simon Carter tritt ab

Wie GI.biz berichtet, hat Simon Carter seinen Abgang bei Lionhead verkündet, wo er bis zuletzt als Technical Director tätig war. Carter, der schon bei Bullfrog zusammen mit Peter Molyneux gearbeitet hatte, hatte seinerzeit mit seinem Bruder Dene den Lionhead-Ableger Big Blue Box geleitet, wo das erste Fable entwickelt wurde. Auch an den beiden Nachfolgern wirkte er mit.

Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, schließlich habe Lionhead ein tolles Team, so Carter. Ob er keine Lust darauf hatte, am vierten Fable-Spiel in Folge zu arbeiten, ist nicht bekannt. Allerdings lässt er verlauten: Die Spielebranche sei aber momentan ein aufregener Ort mit allerlei Möglichkeiten - die Spielergewohnheiten ändern sich, es gebe eine neue Beziehung zwischen Entwicklern und Nutzern sowie frische Geschäftsmodelle. Die Branche werde in ein paar Jahren völlig anders aussehen - jetzt sei der richtige Zeitpunkt, mal etwas anderes zu machen.

Zusammen mit seinem Bruder - der Lionhead schon vor über einem Jahr den Rücken kehrte - will Carter ein neues Studio aufbauen, in dem primär Download-Titel für Steam, XBLA und PSN entwickelt werden sollen.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • greenelve schrieb:
    Sid6581 schrieb:
    ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt.
     [...]
    strong> greenelve schrieb:
    Sid6581 schrieb:
    ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt. Dabei kommt dann so etwas heraus und es gibt noch mehr Beispiele]Piranha Bytes nach Gothic 3 lieber etwas Neues gewagt. Auch den Schritt hin zu PSN/XBLA kann ich verstehen. Wenn ich die E3 sehe, ist es ganz klar, dass dort die wirklich interessanten Spiele geboren werden.
    statt ein Namensloser Held auf ner Insel, war man auf ner Insel ein Namensloser Held ] Die Essener hätten zumindest die Möglichkeit, ein neues Setting zu probieren. Risen war ja die vorsichtige Abnabelung und nicht ganz freiwillig die Verabschiedung von Gothic.
  • Sid6581 schrieb:
    ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt. Dabei kommt dann so etwas heraus und
     [...]
    strong> Sid6581 schrieb:
    ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt. Dabei kommt dann so etwas heraus und es gibt noch mehr Beispiele]Piranha Bytes nach Gothic 3 lieber etwas Neues gewagt. Auch den Schritt hin zu PSN/XBLA kann ich verstehen. Wenn ich die E3 sehe, ist es ganz klar, dass dort die wirklich interessanten Spiele geboren werden.
    statt ein Namensloser Held auf ner Insel, war man auf ner Insel ein Namensloser Held :cheer:
  • ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt. Dabei kommt dann so etwas heraus und es gibt noch mehr Beispiele: Bungie  [...]
    ImperiuDamnatu schrieb:
    Verübeln könnte man es ihm sicher nicht...
    Leider ist es viel zu oft so, dass der Publisher auf Fortsetzungen drängt und den Kreativ-Prozess zu sehr beeinträchtigt. Dabei kommt dann so etwas heraus und es gibt noch mehr Beispiele: Bungie hat sich von Halo verabschiedet, die Infinity Ward-Gründer haben sich mit Activision verkracht und Piranha Bytes nach Gothic 3 lieber etwas Neues gewagt. Auch den Schritt hin zu PSN/XBLA kann ich verstehen. Wenn ich die E3 sehe, ist es ganz klar, dass dort die wirklich interessanten Spiele geboren werden.