SAW: gc-Eindruck: Der Rätselschocker - 4Players.de

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Survival-Horror
Entwickler: Zombie Studios
Publisher: Konami
Release:
03.12.2009
11.02.2010
03.12.2009
Test: SAW
70

“Als Filmumsetzung dank gelungener Atmosphäre brauchbar, als Survival-Horror anfänglich spannend, aber spielmechanisch vor allem hinsichtlich der Kämpfe mit Luft nach oben.”

Test: SAW
70

“Technisch solide Portierung einer atmosphärisch gelungenen Filmumsetzung, die aber mit sich wiederholenden Rätseln sowie einer schwachen Kampfmechanik Punkte einbüßt.”

Test: SAW
70

“Ambitionierte Filmumsetzung mit düsterer Atmosphäre, die von sich wiederholenden Rätseln und einer schwachen Kampfmechanik gepeinigt wird.”

Leserwertung: 74% [8]

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gc-Eindruck: Saw

Schon auf der E3 hat Saw einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Auf der gamescom hat Konami eine fortgeschrittene 360-Fassung gezeigt, die diesen nochmal bestätigen konnte - schon nach wenigen Minuten des Anspielens wurde man in die morbide Welt mit ihren grausamen Herausforderungen sowie der Mischung aus Action und Rätseln hinein gezogen. Schon der Einstieg ist brachial: Man muss sich von einer Art Folterhelm befreien, der an Kopf und Kiefer befestigt ist, indem man rechtzeitig den Analogstick wirbelt oder Knöpfe drückt.

In der bedrohten Haut von Detective Tapp steigt man in einem Irrenhaus direkt in den Kampf ums Überleben ein, während man von einem Wahnsinnigen mit Maske beobachtet wird. Was will er eigentlich? Man erfährt zunächst nur, dass der Detective seine Familie verloren hat. Ob das Abenteuer auch noch eine zweite erzählerische Ebene über die Anspielungen von Jigsaw bietet, der dem Polizist des Öfteren den Spiegel der Gewalt vorhält, bleibt abzuwarten.

Dieser Typ nennt sich jedenfalls Jigsaw und kommentiert den Horrortrip in den düsteren Korridoren immer wieder über flackernde Fernseher. Dabei wird man ständig in lebensgefährliche und verrückte Situationen gebracht, die einen durch eine labyrinthartige Anstalt führen. Eine im Silent Hill-Stil ständig aktualisierte Karte sorgt innerhalb des verschachtelten Gemäuers der Whitehurst-Anstalt für die nötige Übersicht. Die braucht man auch für die Rätsel: Mal muss man über die geschickte Interaktion mit der Umgebung Zahlencodes finden, mal muss man Stromkästen aktivieren oder wichtige Teile für Apparaturen finden oder gar Leichen aufschneiden, um die Schlüssel zu finden, die in ihnen versteckt sind.

Die Dramaturgie profitiert dabei von den anderen Leuten, die durch die Gänge streifen: Jigsaw hat mehrere Gefangene, die er quasi manipuliert und auf den Detective hetzt, indem er ihn quasi zum Schlüssel ihrer Freiheit macht. Tapp hat zu Beginn lediglich eine Taschenlampe, die wenig Licht spendet - später kommen Waffen wie Messer, Rohre oder Krücken hinzu. Sobald man die Schultertaste drückt, geht man in den Angriffsmodus über, um leichte oder schwere Hiebe sowie Blocks auszuführen. Gelingt der Block zur rechten Zeit, gibt es die Möglichkeit eines Konters, wenn man denn rechtzeitig den entsprechenden Knopf drückt.

Zeitkritische Herausforderungen kommen auch bei den Rätseln häufiger vor: Manche Türen sind mit Bomben oder Fallen gesichert, die man entschärft, indem man beim Öffnen schnell genug einen Knopf drückt. Auch so manches Schloss muss über geschicktes Drehen von Apparaturen geknackt werden. Ansonsten gibt es auch akrobatische Prüfungen wie das Balancieren oder durchgeknallte Aufgaben wie den Griff in einen Eimer voller Spritzen, um einen Gegenstand zu bekommen. Die Lebensenergie kann nicht nur bei diesen Aktionen sinken, sondern auch beim normalen Laufen - tapp ist nämlich zu Beginn barfuß und überall sind Scherben verstreut; gerade diese Verwundbarkeit sorgt immer wieder für Spannung und Erkundungsreize; man muss seine Umgebung genau erforschen - schließlich kann man auch brüchige Wände zum Einsturz bringen.

Schön ist auch, dass man Türen aktiv mit dem Sicherheitskolben oder mit Waffen verriegeln kann, um Verfolger auf Abstand zu halten. Die hämmern dann wie wild auf die Tür, so dass noch mal Nervenkitzel entsteht; allerdings verhalten sie sich in den anschließenden Kämpfen nicht so intelligent und damit fordernd wie etwa in Segas juristisch verdammten Horroractionspiel. Die Frage ist auch, ob es auf lange Sicht sowohl genug Abwechslung als auch noch kniffligere Rätsel geben wird; bisher konnte man noch relativ leicht vorwärts kommen - allerdings immer mit Herzklopfen.

gc-Eindruck: sehr gut

Kommentare

Mindflare schrieb am
Immer mit der Ruhe!
Zur Zeit haben die Knaller wie Uncharted 2 und Brütal Legend Vorfahrt *g*
Metal-Gear-Rex schrieb am
Das Spiel ist jetzt seit 2 Tagen draußen und ihr habt immer noch kein Bericht dazu. Also ganz so Aktuell wie ihr es in eurem Banner geschrieben habt seit ja dann doch nicht.
kenwort7 schrieb am
ja toll usk gibt saw frei
aber prototype nicht
typisch USK
BenB92 schrieb am
hoffentlich wirds gut, hätt nämlich schon bock, das zu spielen... aber nur wenns nicht son billig ding ist^^
lil_n00b schrieb am
also ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das so gut wird. klingt sehr nach quicktime reactions und geschicklichkeit. so ne art mario party für erwachsene. aber erstmal abwarten. vllt klappts ja doch
schrieb am

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