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ActiBlizz: Im Zeichen der Gitarre

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Als Warner Music-Boss Edgar Bronfman kundtat, dass die Spielehersteller den Plattenlabels doch bitte eine höhere Gewinnbeteiligung zugestehen sollten, reagierte Activision Blizzard-Chef prompt und wies den Mann zurecht: Es sei die Musikindustrie, die eigentlich vom Erfolg von Spielen wie Guitar Hero profitieren würde - nicht umgekehrt. Das Einbinden eines Künstlers oder einer Band in jene Titel würde sich nämlich positiv auf den Absatz auswirken, der durch den Verkauf von CDs und Liedern erwirtschaftet wird. Auf einer Investorenkonferenz nannte er nun ein Beispiel für die Reichweite, die man mittlerweile mit den Spielen hat und verwies auf Aerosmith:

"Deren Version von Guitar Hero hat mehr Umsatz generiert als irgendeines ihrer Alben. Das Merchandising, der Absatz an Konzerttickets und ihre Möglichkeit, einen neuen Vertrag zu unterschreiben, wurden alle in unglaublicher Weise von ihrer Beteiligung an Guitar Hero beeinflusst."

Zach Horowitz, seines Zeichens Präsident der Universal Music Group, stimmte dem zu und merkte an, dass eine Einbindung eines Liedes in die Musikspielserie den Absatz eines Stückes im Schnitt um "200 bis 300 Prozent" ankurbeln würde. Im Falle des Weezer-Liedes "My Name is Jonas" seien die Verkaufszahlen kurz nach Release von Guitar Hero III gar um 1000 Prozent gestiegen.

Die Verbrüderung der beiden Firmen überrascht allerdings nicht wirklich, wenn man hinter die Kulissen schaut: Die Universal Music Group gehört zu Vivendi. Der französische Medienkonzern war der Eigentümer von Activisions Fusionspartner Vivendi Games und besitzt nach dem Zusammenschluss der beiden Publisher einen Aktienmehrheit am Gesamtunternehmen.

Kotick ließ außerdem durchblicken, dass man "die Zahl der veröffentlichten GH-Spiele und -Inhalte bis 2010 verdreifachen" will. Derzeit würden sich insgesamt sieben Studios mit der Reihe beschäftigen. Zukünftig will man die einzelnen Märkte in Europa noch gezielter ansprechen - das habe man bisher sträflich vernachlässigt.

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