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Activision Blizzard: Über Image & Gewinn

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Das Leben als Marktführer unter den Drittherstellern ist nicht immer einfach, wie Thomas Tippl gegenüber IGN anmerkte. Als Nummer 1 bekomme man quasi automatisch eine Zielscheibe auf den Rücken gepflanzt, so der Chief Operating Officer des Publishers. Man sei sich bewusst, dass es da eine "sehr lautstarke Minderheit gebe, die sehr emotional ist."

Das Unternehmen könnte sicherlich noch seine Kommunikation mit der Fangemeinde verbessern, merkt Tippl an. Dadurch könne man das Risiko verringern, dass "gewisse Dinge aus dem Kontext gerissen" werden und so aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Allerdings müsse man auch beachten:

"Wenn man sich letztendlich das das Jahr 2009 anschaut und das, was die Leute gekauft haben - es waren Activision-Spiele. Wir waren der einzige Publisher, der 2009 erfolgreich war. Keiner der anderen war erfolgreich. Wir konzentrieren uns darauf, großartige Produkte zu produzieren."

Man könne sicherlich bessere Arbeit im PR- und Community-Bereich leisten und wolle das auch tun - es werde aber immer jene lautstarke Minderheit geben, die nie zufrieden ist.

Weniger um das Image als um die Geschäftsperspektive ging es hingegen Robert Kotick, der sich gegenüber dem Wall Street Journal über den Rückgang des Umsatzes im herkömmlichen Handel äußerte:

"Das berührt mich nicht mehr so viel wie früher. Seinerzeit habe ich mit fast religiösem Eifer die wöchentlichen Durchverkaufszahlen aus dem Handel verfolgt, aber das ist jetzt nur noch ein sehr kleiner Teil unseres Geschäfts. Heutzutage stammen schätzungsweise 70 Prozent unseres operativen Gewinns von Spielen, die nicht konsolen-basiert sind."

Auf Nachfrage bestätigte der Hersteller gegenüber Gamasutra, dass jene Angabe nicht die Einnahmen durch DLC-Verkäufe auf Konsolen einschließt. Was wiederum auch die Abhängigkeit des fusionierten Unternehmens von World of WarCraft verdeutlicht, welches in der Geschäftsbilanz stets in der plattformunabhängigen und ominösen (weil derzeit nur aus WoW bestehenden) MMORPG-Sparte des Publishers geführt wird. Die Gewinnmarge bei Blizzards Spiel liegt laut früheren Angaben des Herstellers bei 55 Prozent - die der anderen Bereiche, die am Umsatz natürlich einen größeren Anteil haben als am operativen Gewinn, bei 23.

Kommentare

Soraldor schrieb am
Was die heutigen Großunternehmen allgemein betrifft: Die längste langfristige Planung ist meiner Meinung nach immer nur bis zum nächsten Jahresabschluss oder Weihnachtsgeschäft. Für längerfristige Planungen gibts AstroTV.
Blasebalken schrieb am
DonPeon hat geschrieben:mal ehrlich. Würde ich in deren Büros sitzen und sehen wie gut sich unteranderem MW2 und WoW verkaufen und ich den Leuten sogar Mappacks für 15? andrehen kann, wäre mir die Meinung einiger weniger aber sowas von absolut scheiss egal. Sicherlich sind so Meinungsbildungsprozesse eher von langsamer Natur - besonders in der Spielebranche m.M.n - aber solang man Rekordgewinne einfährt und selbst Scheisse zu Geld machen kann, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund für einen Kurswechsel. Nachhaltig ist das aber nicht unbedingt.
Das dumme ist dann halt nur, wenn es sich dann doch irgendwann auslutscht und sich der Kunde schließlich nicht mehr jeden Scheiß einfach andrehen lässt. Nämlich dann hat man ein Problem. Krasses Beispiel war EA, bei denen plötzlich der Umsatz einbrach und der Aktienkurs in den Kellerstürzte. Oder wenn man die Musikspiele betrachtet, die dann auch keine mehr kaufen wollte.
Ne, langsamfristig ist es ziemlich Unsinn potentielle Kunden zu vergraulen, da man nie weiß, ob man nicht irgendwann doch auf genau diese lautstarke Minderheit angewiesen ist. Auch ist es doch recht unklug das eigene Geschäftsmodell ausschließlich auf WoW und CoD aufzubauen, da man sich nie sicher sein kann, wie lange so etwas gutgeht.
Aber so lange sich die Manager nur auf Verkaufszahlen und Gewinnmaximierung, verbunden mit Bonimaximierung, konzentieren, ist an langfristiges Denken mit Investitionen, die sich nicht sofort im Jahresbericht widerspiegeln, nicht zu denken.
DonPeon schrieb am
mal ehrlich. Würde ich in deren Büros sitzen und sehen wie gut sich unteranderem MW2 und WoW verkaufen und ich den Leuten sogar Mappacks für 15? andrehen kann, wäre mir die Meinung einiger weniger aber sowas von absolut scheiss egal. Sicherlich sind so Meinungsbildungsprozesse eher von langsamer Natur - besonders in der Spielebranche m.M.n - aber solang man Rekordgewinne einfährt und selbst Scheisse zu Geld machen kann, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund für einen Kurswechsel. Nachhaltig ist das aber nicht unbedingt.
Newo schrieb am
genau und die ganzen aktionen um Moder Warfare rum haben auhc nicht grade das IMge von Activision aufpoliert....
tschief schrieb am
Dass Activision überhaupt eine PR und Marketing Abteilung hat ist ja kaum zu glauben. Die sollten am Besten Bobby Kotick das Maul stopfen, denn das Image von Activision wird dank seinen Aussagen nicht gerade aufgebessert.. :roll:
schrieb am

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