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Pachter analysiert Activision Blizzard

Activision Blizzard (Unternehmen) von
Activision Blizzard (Unternehmen) von

Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Morgan Securities, der jegliche Form der Multiplayer-Gebühren für den heiligen Gral hält (wir berichteten; mehrfach), hat jüngst die Ergebnisse des zweiten Quartals von Activision Blizzard kommentiert und meint, dass der Publisher nach sehr erfolgreicher Zeit leicht ins Schlingern geraten sei.

Seiner Ansicht nach sind alle Titel aus dem zweiten Quartal (Blur, Shrek Forever After und Singularity) deutlich hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben, nur Transformers: The War for Cybertron soll sich im Rahmen bewegt haben. Einen Aufwind für die eben genannten Spiele in den nächsten Monaten hält er für fraglich. Zugleich analysierte er, dass Activision Blizzard auf eine handvoll Marken angewiesen sei (Call of Duty, Guitar Hero, etc.) und stellt in Frage, ob sich die neuen Marken behaupten können.

Kritisch sieht er auch die Verschiebung von True Crime, schließlich will der Publisher den Entwicklern mehr Zeit zum Feintuning geben und hat den Titel deshalb verschoben. Diese Verschiebung eines ohnehin lange in Entwicklung befindlichen Projektes vergleicht er mit der damaligen Terminverlegung von Blur und Singularity, die wie eben berichtet hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. "Das letzte True Crime war ein Flop. Und es ist keinesfalls sicher, dass die neue Version ein Erfolg wird."

Auch die Tatsache, dass Activision mehr Geld in Werbung für Call of Duty: Black Ops als bei Call of Duty: Modern Warfare 2 investieren möchte, sieht er skeptisch und denkt, dass Black Ops nicht den übermäßigen Erfolg von Modern Warfare 2 haben wird, gerade weil die Konkurrenz mit Medal of Honor und Halo: Reach sehr stark sei. "Wir schätzen, dass diese drei Spiele zusammen rund 25 bis 35 Prozentpunkte mehr Einheiten absetzen werden als Modern Warfare 2. In der Weihnachtszeit könnten 25 Millionen Exemplare dieser drei Titel verkauft werden. Wie auch immer sei nicht klar, ob Black Ops mehr als 50% Anteil an diesem Kuchen haben wird und alle Schätzungen über 50% seien ein Risiko."

Last but not least musste er sich wieder zu seinem Lieblingsthema (Multiplayer-Gebühren) äußern und glaubt weiterhin daran, dass Activision die Gewinnspanne mit einem gebührenpflichtigen Online-Multiplayer (bei Modern Warfare 2) drastisch ausbauen kann. "Wir erwarten, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr Pläne ankündigen wird, den Mehrspieler-Modus bzw. die Inhalte von Modern Warfare, Black Ops, StarCraft II und weiteren Spiele (die in diesem Jahr erscheinen) in irgendeiner Form als Geldquelle zu nutzen". Andererseits dementieren sowohl Infinity Ward, Treyarch und Blizzard solche Pläne.

Quelle: MCV UK


Quelle: MCV UK

Kommentare

Worrelix schrieb am
Mindflare hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben:Angekündigt ist meines Wissens:
- Spieler können ihre eigenen Map Kreationen gegen Geld verkaufen
- es wird DLC Inhalte geben (wobei mit keiner Silbe das Wort "kostenpflichtig" gebildet wurde)
Es ist auch kostenpflichtiger "Premium Content" im Gespräch, genauso wie verschiedene Ebenen der Battlenet-Mitgliedschaft. Wobei das Basispaket bei letzterer stets gratis bleiben wird.
Quelle bitte.
FuerstderSchatten schrieb am
Nordwesen hat geschrieben: Ansonsten hast du recht.. gegen "wirklich Kostenlos" hätte ich nichts.. aber das ist undenkbar, da die Betreiber auch riesige Kosten für Server und co wiegesagt haben. :D
Ich denke, die machen damit kein schlechtes Geschäft. :)
Nordwesen schrieb am
FuerstderSchatten hat geschrieben:Hab nichts dagegen einzuwenden, obwohl bestimmt würde es dir besser gefallen nichts dafür zahlen zu müssen. :wink:
Sicher..
Aber logisch betrachtet eher "nein". Kostengünstig heißt F2P.. und diese Systeme sind unüberschaubarer als ein Monats Abo.. vielleicht auf dem ersten Blick kostenlos.. bis man merckt man kann die besten Rüstungen und co nur für Euros oder auch Dollars bekommen.
Ansonsten hast du recht.. gegen "wirklich Kostenlos" hätte ich nichts.. aber das ist undenkbar, da die Betreiber auch riesige Kosten für Server und co wiegesagt haben. :D
FuerstderSchatten schrieb am
Nordwesen hat geschrieben: Wobei man hier fairer weise sagen muss, das man bei WoW wenigstens Qualität die dem monatlichem Abo entspcith, bekommt. Der Content ist so riesig, da passen keine 10 Call of Duty Teile rein. Die möglichkeiten sind dort einfach riesig und Spielspaß kann man dort auf dauer haben. Die Kosten, die für Server und co anfallen, berechtigen das Abo auch. Und das sind mit sicherheit einfach mehr Server, als man für einen Call of Duty Teil betreiben muss. Technisch ist das eine andere Liga.
Ich spiele WoW und sehe dort im gegensatz zu einem Ego Shooter Multiplayer, eine Berechtigung für ein Monats-Abo.
Hab nichts dagegen einzuwenden, obwohl bestimmt würde es dir besser gefallen nichts dafür zahlen zu müssen. :wink:
Nordwesen schrieb am
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich denke, er wird schon recht behalten; naiv zu glauben hingegen wäre es, dass die goldenen Kühe nicht weiter und heftiger gemelkt werden. Bei WoW und Konsorten klappts doch auch, warum sollte es also nit bei den Multiplayercontest-Hits klappen. Schließlich will jeder seinen Rank behalten. Obs rechtliche Barrieren dafür gibt, wage ich doch sehr zu bezweifeln und wenn dann werden sie schnell ausgeräumt oder umgangen. Stichwort Nachteile bei nichtbezahlen ect..
Wobei man hier fairer weise sagen muss, das man bei WoW wenigstens Qualität die dem monatlichem Abo entspcith, bekommt. Der Content ist so riesig, da passen keine 10 Call of Duty Teile rein. Die möglichkeiten sind dort einfach riesig und Spielspaß kann man dort auf dauer haben. Die Kosten, die für Server und co anfallen, berechtigen das Abo auch. Und das sind mit sicherheit einfach mehr Server, als man für einen Call of Duty Teil betreiben muss. Technisch ist das eine andere Liga.
Ich spiele WoW und sehe dort im gegensatz zu einem Ego Shooter Multiplayer, eine Berechtigung für ein Monats-Abo.
schrieb am

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