Activision

Verklagt Raubkopierer

Normalerweise belassen es Publisher bei Abmahnaktionen, Activision hat sich jetzt allerdings einen mutmaßlichen Raubkopierer direkt vorgeknöpft und will diesen nun direkt vor den Kadi zerren, so ein Bericht bei Edge Online. Der Beschuldigte soll die Xbox  360-Version von Call of Duty 3 kopiert und weiterverbreitet haben, heißt es in der Klage.

Man habe auch noch vor, die Klage zu erweitern, da jener James Strickland wohl auch noch andere Spiele vervielfältigt und/oder verbreitet hat. Genaue Angaben dazu, wie er die Titel vertrieben haben soll, oder wie man man ihm auf die Schliche gekommen ist, wurden nicht gemacht.

Für den Verstoß gegen das Copyright verlangt Activision nun eine Ausgleichszahlung von 30.000 bis zu 150.000 Dollar - pro raubkopiertem Titel.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Opa
    30.000 - 150.000 pro Titel sind ne Frechheit und haben auch wenn man ehrlich ist garkeinen Sinn. Wenn ich mir vorstelle das summiert sich mal eben hoch zu sagen wir ner Millionen...ja und?! Ich würde vermutlich einfach nie wieder arbeiten gehen (wozu auch bei einem derartigen Schuldenberg)...ach  [...] 30.000 - 150.000 pro Titel sind ne Frechheit und haben auch wenn man ehrlich ist garkeinen Sinn. Wenn ich mir vorstelle das summiert sich mal eben hoch zu sagen wir ner Millionen...ja und?! Ich würde vermutlich einfach nie wieder arbeiten gehen (wozu auch bei einem derartigen Schuldenberg)...ach ja und die Zeit mit zocken füllen. Da ich dann kein Geld mehr hätte natürlich Raubkopien. Was ich sagen will eine "abzahlbare" Strafe von ca. 30.000 Euro´s insgesamt wäre denke ich sinvoller...denn die würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit abackern und sich fragen ob´s das Wert war...so wird er nur Activision hassen, dass sie sein Leben zerstört haben mit völlig verrückten Summen. Ja sicher kann man sagen selbst Schuld aber ich verstehe auch, wenn jemand bei solchen Summen abschaltet und nicht mehr logisch hinterfragt ob er Schuld ist. ehrlichgesagt verstehe ich auch nicht ganz wie man auf diese Summen kommt als Kläger aber gut...das war mir immer ein Rätsel... Im Übrigen sehe ich´s im Kern ja genauso wie viele hier - Diebstahl ist Diebstahl und zu bestrafen. Ich frage mich bloß ob da erstens solche Summen angebracht sind und zweitens inwiefern eigentlich die Publisher ne Mitschuld trifft. Es gäbe Wege & Mittel Spiele weitgehend unkopierbar zu machen (sei es durch Onlinenameldungen/aktivierungen wie bei WoW) und wenn firmen ihre software mit einem sicherheitskonzeot ausstatten, dass bereits in der Vergangenheit innerhalb von einem Tag von russischen Hacker Crew´s geknackt wurde finde ich es ehrlichgesagt nen Bisschen fragwürdig dann so ein Fass aufzumachen. Ich bekomme mehr und mehr das Gefühl als wolle man garnicht, dass es keine Kopien gibt sondern als wolle man daraus Kohle schlagen, dass es sie gibt (ich sag nur Abmahnwellen). Ganz abgesehen davon denke ich muss auch das Internetrecht langsam angepasst werden. Einem Freund einen song auf CD brennen ist meines Wissens nach erlaubt wenn man das Original hat - per MSN schicken nicht (weil im öffentlichen Raum Internet übermittelt). Da muss in Zeiten in denen Freundschaften teilweise zu großen Teilen online stattfinden ein Umdenken her. Natürlich würden das neumodische "wir sind alle Freunde und tauschen unsere MSN Namen aus" Tauschbörsen ausnutzen aber gut...wie oben erwähnt gabs die Kopiererei seit es Medien gibt und irgendwie ist das gejaule der Industrie groß wie eh und je...ganz gut überleben tun sies aber auch alle. Ich wills auch nicht runterreden aber allgemein sollte was Copyrights angeht ein Auge darauf gehalten werden, dass die Industrie es nicht übertreibt und besonders weiterhin eher die großen Fische jagt und nicht mit Abmahnwellen die kleinen heimsucht. Schnapp die Dealer und nicht die Konsumenten...
  • Wenn er so blöd ist und mit seinen Raubkopien Geschäfte macht, ist er doch selber schuld. Solang man die Spiele nur runterlädt und selbst zockt interessiert es ja keinen.
  • Wie kann man nur...sooo dumm sein? :D