Activision

Klage von Ex-Angestellter

Gestern die Klage des Aktionärs (wir berichteten) heute die einer ehemaligen Mitarbeiterin, wie GameSpot jetzt meldet. Dabei soll es auch um arbeitsrechtliche Mindestlöhne gehen - ein Thema, das zur Zeit auch hierzulande heiß diskutiert wird. Cathi Canuti wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber vor, sie in den letzten drei Jahren nicht ordnungsgemäß entlohnt zu haben. Konkret geht es um die Nichtbezahlung von Überstunden am Wochenende und die Nichteinhaltung des Mindestlohns. Als Canuti sich mit ihrem Anliegen an ihre Vorgesetzten wand, wurde ihr anscheinend gekündigt, wogegen sich ihre Klage auch wendet. Canuti fordert die unbezahlten Löhne, ihre Gerichtskosten sowie ein Strafgeld. Sie sieht sich als Vorreiterin für anderen Angestellte von Activision, denen es ähnlich erging.       
Autor: Bodo Naser
Quelle: GameSpot
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Kommentare

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  • Aber ich komm ja schon wieder vom Thema ab. Gabs eigentl schonmal solche Fälle, bei denen Frauen Klage eingereicht haben?
  • Richtig. Bloss bei ihr geht es leichter. Bei anderen Firmen können die Mitarbeiter nichts dagegen machen und dann könen diese nur auf Verdi etc hoffen. Aber gegen bestimmte Weltkonzerne, sind diese auch machtlos.
  • Da war doch was mit EA vor ein paar Jahren auch wegen extremer Überstundenbelastung (etwa 60 Stundenwochen ohne Wochenenden) und EA den Prozess verlor und plötzlich lauter Angestellte rebellierten und EA dadurch versprechen musste in Zukunft eine 40 Tage Woche einzuhalten mit Bezahlung der  [...] Da war doch was mit EA vor ein paar Jahren auch wegen extremer Überstundenbelastung (etwa 60 Stundenwochen ohne Wochenenden) und EA den Prozess verlor und plötzlich lauter Angestellte rebellierten und EA dadurch versprechen musste in Zukunft eine 40 Tage Woche einzuhalten mit Bezahlung der Überstunden? Ich denk das ist genau richtig was die Frau da tut, das sind sicher kleine Kleinigkeiten wie mal für nen Monat am Ende eines Projektes unbezahlte Überstunden zu schieben und wenn man einfach dasitzt und es resigniert akzeptiert dann hat man gleich verloren. Wenn man Leute wie Dreck behandelt muss man auch mit Gegenaktionen rechnen.