Mass Effect 2: Infos aus der Telefonkonferenz - 4Players.de

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Rollenspiel
Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Release:
28.01.2010
28.01.2010
20.01.2011
Test: Mass Effect 2
82
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Mass Effect 2: Infos der Telefonkonferenz

Gerade eben hatten wir zusammen mit einigen internationalen Kollegen Gelegenheit, eine Stunde mit Casey Hudson (Executive Director bei BioWare) über Mass Effect 2 zu plaudern. In der moderierten Telefonkonferenz ging es vor allem um Designziele und Neuerungen gegenüber dem Vorgänger.

Besonders interessant wird die Interaktivität auf der Normandy: Das Raumschiff lässt sich laut Casey Hudson aktiver steuern, man sammelt Rohstoffe über neue Minigames und man muss nicht nur auf den Treibstoff, sondern auch auf die Bewaffnung achten - je nachdem, welche Technologien man kauft oder im wissenschaftlichen Labor erforscht, laufen die Weltraumschlachten anders ab.

Dabei soll es auch auf das Personal ankommen, das auf dem eigenen Schiff aktiv ist. Im Gegensatz zu den sechs Crewmitgliedern aus dem Vorgänger kann man hier ja bis zu zehn anheuern. Besonders brisant soll es in Sachen Liebe und Loyalität abgehen: Wer sich nicht entscheidet, welche Romanze oder welchen Kameraden er beruflich bevorzugt und lange zwischen den Fronten herum laviert, muss mit Konflikten bis hin zu offenen Duellen auf der Normandy rechnen.

Aber auch sonst soll es mehr Leben an Bord geben: Assistenten melden Vorkommnisse im All, man kann E-Mails bekannter NPCs abrufen und das Interieur farblich oder mit gekauften Accessoires wie z.B. einem Aquarium anpassen - auch die Fische soll man füttern können. Shephard selbst darf sein Outfit von leger bis soldatisch ändern.

Ansonsten hat sich BioWare vor allem auf mehr Intensität und Vielfalt in den Kämpfen konzentriert, denn man will mit aktuellen Shootern konkurrieren: Projektiltreffer hinterlassen je nach Rüstung unterschiedliche Geräusche, Feinde umzingeln einen und decken sich cleverer, die Deckung ist weniger automatisiert und dafür flüssiger, was das Strafen in geduckter Haltung angeht - auf Knopfdruck entscheidet man, wann und wo man sie nutzen will. Bei der Team-Steuerung hat man jetzt im Gegensatz zum Vorgänger die Möglichkeit, die beiden Partner gezielt zu bestimmten Positionen zu schicken, um Eingänge zu flankieren.

Jede Waffe soll sich deutlich anders anfühlen, vom großkalibrigen Colt bis hin zum Scharfschützengewehr, das bei Treffern fatalen Schaden am entsprechenden Körperteil verursacht, so dass man Feinde gezielt bewegungsunfähig oder bei Androiden gezielt Gliedmaßen abschießen kann. Waffen überhitzen weiterhin, aber es gibt auch eine Beschränkung der Munition: Man wird nicht mehr unendlich feuern können, sondern sparsam sein müssen. Dafür hat man die Ladezeiten der Spezialkräfte deutlich verringert, so dass man öfter und schneller Feinde schweben, einfrieren oder detonieren lassen kann.

Technisch hat man angeblich so viel aus dem Vorgänger gelernt, dass man selbst in heißen Gefechten mit vielen Feinden eine saubere Bildwiederholrate garantiert - Pop-ups und Tearing, die Kinderkrankheiten der Unreal Engine 3, gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Außerdem will man den Filmcharakter durch deutlich dynamischere Kamerafahrten und Positionen in den Dialogen verstärken, die auch endlich das Unterbrechen erlauben.

Das ist alles tolle Theorie. Und wie fühlt sich das Spiel in der Praxis an? Ist das überhaupt noch ein Rollenspiel? Sieht es wirklich so klasse aus? Wird das nur ein geradliniger Shooter oder steckt mehr dahinter? Am 17. Dezember verraten wir in der Vorschau, wie sich die erste Stunde spielt.

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Kommentare

Blasebalken schrieb am
Ich hoffe wirklich das die Nebenmissionen besser werden, die waren wirklich eine Zumutung. Musste mich wirklich sehr dazu zwingen das Spiel durchzuspielen. Hatte wohl auch was damit zu tun, dass das Spiel als RPG beworben wurde, was es ja nicht ist. Man konnte abseits der Hauptmissionen mal garnichts entdecken. War auich ziemlich ernüchternd, dass auf der großen Raumstation fast garnichts passiert ist, nachdem man von dieser runter ist. Da haben sie nur eine "Stadt" und dann bleibt die so steril...
Mich hats ziemlich enttäuscht. Früher stand Bioware für Rollenspiel-Spaß, mittlerweile ist es auf Massenmarkt pollierte Mainstream-Kost.
Erwarte daher nicht sonderlich viel von ME2.
Da freue ich mich doch mehr über den Ableger von Oblivion (also dem Studio). Da sehe ich doch mehr Seele drin als in der Geldmaschine Bioware.
JesusOfCool schrieb am
Pyoro-2 hat geschrieben:Naja, Asari Zwitter, Eclor - wie sehen da die Weibchen aus? Gibt's aber glaub eh nur genau 2 im game. Hanar? Wahrscheinlich auch geschlechtlos? Oder vielleicht sind die Weibchen rosa? ;) Menschen gibt's ja genug weibliche, Keeper...naja. Bei den Salarianern(?) und Turianer bin ich mir nicht so sicher, ob's dafür 'ne Erklärung gibt, aber die Turianer wirken wie 'ne Frauen-an-den-Herd-Rasse ;) Und Volus, naja, könnten theoretisch auch Frauen in den Anzügen stecken...
uswusf.
Also da gibt's jedenfalls größere Probs in ME1 :)
ich finde das zum Teil gar nicht so schlecht. Sie gehen eben andere Wege, zeigen, dass es nicht nur ein zweigeschlechtliches System gibt. Aber es stimmt schon, dass gewisse Rassen sehr selten vorkommen. Aber das ist ja immer so.
zmonx schrieb am
Tolle Infos! Oh Mann, Die Jungs von Bioware verstehen ihr Handwerk... keine Frage!
Schön, dass die auch weiter an dem sowieso schon guten Shooterelement gefeilt haben. Ist schon beachtlich, dass darauf soviel Wert gelegt wird!
...denn man will mit aktuellen Shootern konkurrieren.
Daumen hoch!
Soweit ich das verstanden habe, gibt es bei den Asari's nur ein Geschlecht... und die sind von der Optik her halt Weiblich. Zwitter kann man doch nur sein, wenn man einer Rasse angehört, bei denen es beide Geschlechter gibt.
Erynhir schrieb am
Boo989 hat geschrieben: Mir ist klar das man nicht auf jedem Planeten eine komplette Welt darstellen kann. Mir würde auch schon ein Panoramablick vom jeweiligen Weltraumhafen auf die Stadt reichen ...
Aufjedenfall könnte sich Bioware ein Scheibschen von GTA4 oder Shenmue 2 abschneiden.
Nun, bei der Citadell hatte man ja einen Panorama-Blick, alle anderen Welten waren schlichtweg überhaupt nicht richtig besiedelt (außer die paar Außenposten).
Die meisten Welten schienen ja auch keine geeigneten Lebensbedingungen zu bieten.
Nur dass es ab und an dafür dann Riesenwürmer gab...nun ja.
Klar, Bioware hat es sich so einfach gemacht.
Für den zweiten Teil wurde in der Hinsicht ja schon Verbesserung versprochen. Mal schauen, wie es am Ende sein wird.
Pyoro-2 schrieb am
Naja, Asari Zwitter, Eclor - wie sehen da die Weibchen aus? Gibt's aber glaub eh nur genau 2 im game. Hanar? Wahrscheinlich auch geschlechtlos? Oder vielleicht sind die Weibchen rosa? ;) Menschen gibt's ja genug weibliche, Keeper...naja. Bei den Salarianern(?) und Turianer bin ich mir nicht so sicher, ob's dafür 'ne Erklärung gibt, aber die Turianer wirken wie 'ne Frauen-an-den-Herd-Rasse ;) Und Volus, naja, könnten theoretisch auch Frauen in den Anzügen stecken...
uswusf.
Also da gibt's jedenfalls größere Probs in ME1 :)
schrieb am

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