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USK: Leitrichtlinien & Grundsätze veröffentlicht

Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (Unternehmen) von
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Die Einstufungen der USK sind nicht immer leicht nachzuvollziehen. Während ein Dead Space und dessen Nachfolger nach einigen Problemen mit dem bayerischen Sozialministerium z.B. in nahezu ungeschnittenen Fassungen eine Freigabe ab 18 bekommen haben, musste der überzeichnete Fun-Shooter Bulletstorm so stark kastriert werden, so dass in der deutschen Version kaum noch etwas von dem durchgeknallten Spaß übrig geblieben ist.

Zuletzt sorgte die USK mit der Freigabe von Gears of War 3 für eine (angenehme) Überraschung, während die beiden nicht minder brutalen Vorgänger ihr Dasein auf dem Index fristen.

Um etwas mehr Licht in die unergründlichen Wege des Einstufungsprozesses zu bringen, finden sich auf der Webseite der USK mittlerweile zwei PDF-Dateien zwischen 20 und 25 Seiten veröffentlicht, in denen die Leitrichtlinien für das Einordnen der Spiele vorgestellt werden.

Wer jetzt glaubt, sich anhand der Informationen bereits im Vorfeld ausrechnen zu können, ab ein Spiel "USK-tauglich" ist, liegt falsch, denn dafür bleibt trotzdem noch zu viel Interpretationsspielraum für die Prüfer, was per se nicht unbedingt schlecht sein muss.

Zu den Dokumenten gelangt ihr hier.

Kommentare

DARK-THREAT schrieb am
Blasebalken hat geschrieben: den Rest kann man sich mit nem Ausweis importieren lassen.
Ich hab zwar nie USK18 Games importieren lassen, dafür aber FSK18 Filme. Und ich habe nie einen Ausweiß gebraucht in diversen Onlineshops oder bei meiner Postfrau.
Zum Thema:
Mir egal, bin 24. Und die meisten Ü18 Games sind sowieso nicht mein Fall.
Und es gibt auch zurecht verbotene Games wie Postal 2.
Peace.
Blasebalken schrieb am
Schön, dass sich Leute nicht informieren...
Es gibt genug schöne aufstellen, bei denen man sieht, dass es nicht immer die USK ist, die es höher stuft. Und mal ehrlich, ich habe lieber Leute die von Titel zu Titel unterscheiden als einfach nen komischen Katalog vom Publisher abarbeiten zu lassen...
Außerdem hat fast kein Europäisches Land PEGI als festegeschriebene Einstufung. Es wird größtenteils als Anhaltspunkt bewertet
http://de.wikipedia.org/wiki/Pan_Europe ... nformation
Aber was die PEGI teilweise als ab 16 einstufen ( Call of Duty?, was ein Unsinn ) ist schon seltsam.
Außerdem, wer sich heute über die USK beschweren muss. Viele Titel kommen sowieso ungeschnitten raus, den Rest kann man sich mit nem Ausweis importieren lassen.
RVN0516 schrieb am
Die EU müsste PEGI eigentlich per Gesetzt als Prüfverfahren egalisieren dann braucht man die
BPjM nicht mehr.
Dies ist leider bisher am Veto Deutschlands gescheitert, welche komischerweise überhaupt erst dafür verantwortlich ist.
Kannachu schrieb am
greenelve hat geschrieben:Find ich gut. Allein schon, weil man bei Diskussionen die Leute, welche USK abschaffen wollen wegen Willkür, erstmal mit den PDF's beschäftigen kann :twisted:
Und endlich eine leichte Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen. :Daumenrechts:
Es wird immer eine Art der Willkür sein, wenn den Prüfern "Interpretationsspielraum" gegeben wird, da es keine feste unumstößliche Regelung gibt. Gremium A winkt Spiel X nicht durch, Gremium B bei erneuter Prüfung gibt OK mit KJ.
Hätten die Dead Space 2 Gegner (die Bayern) im Gremium gesessen, kann man sich sicher sein, dass Dead Space 2 keine Freigabe bekommen hätte ;)
Genauso ist es doch auch bei der FSK. Bei diesem System kann man nicht wirklich durchblicken und vor allem weil es immer andere Menschen/Gremien sind, die Bewerten ist es auch sinnlos da irgendwas verstehen zu wollen. Jeder Mensch hat andere Vorstellungen.
Eine leichte "Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen" kann ich beim besten willen nicht erkennen.
Was mal nötig wäre, wäre ein Lehrgang für die Devs/Publisher die meinen, ihre Spiele so verunstalten zu müssen, damit sie überhaupt ein Rating bekommen. Die haben immer noch nicht verstanden, um was es geht. Bulletstorm ist ja ein aktuelles, fantastisches Beispiel dafür.
Jimbei schrieb am
Randall Flagg hat geschrieben:Viele Entwickler schneiden halt einfach zu viel raus, um auch auf Nummer sicher zu gehen.
Ich denke, diese Paranoia ist auch nicht unbedingt unbegründet.
Und selbst wenn bei PEGI, angenommen es wäre in Deutschland eingeführt, die Spiele genauso von der BPjM indiziert werden würden: es würde doch der zusätzliche Prüfvorgang bei der USK entfallen, oder irre ich mich? Zumindest eine Kosteneinsparung. Also, rein theoretisch wie gesagt - ich denke, man kann über Import auch ganz gut leben.
schrieb am

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