Batman: Arkham Asylum
USK: 16

Eidos zufrieden

Ende August durfte sich Batman auf PS3 und Xbox 360 in sein neuestes Abenteuer schwingen, seit der vergangenen Woche dürfen nun auch PC-Nutzer in Batman: Arkham Asylum auf Joker-Jagd gehen. Mit den Wertungen sind Eidos und Rocksteady bisher mehr als zufrieden, aber auch auf der wirtschaftlichen Seite scheint sich der Dunkle Ritter tapfer zu schlagen: Laut Angaben des Publishers wurde das Spiel weltweit bis dato über 2,5 Mio. Mal an den Handel ausgeliefert.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilung
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  • @ glacios Jetzt verstehen wir einander. Ich halte Batman zwar tatsächlich für ein sehr gutes Spiel, das deutlich besser ist als das meiste, was ich im Actionsektor in den letzten Jahren gespielt habe, was aber nicht bedeutet, dass es keine Schwächen hat. Die Bosskämpfe gehören dazu, die nicht  [...] @ glacios Jetzt verstehen wir einander. Ich halte Batman zwar tatsächlich für ein sehr gutes Spiel, das deutlich besser ist als das meiste, was ich im Actionsektor in den letzten Jahren gespielt habe, was aber nicht bedeutet, dass es keine Schwächen hat. Die Bosskämpfe gehören dazu, die nicht perfekte Kamera in Kämpfen (die weniger im Spiel, dafür aber in den Herausforderungen nervt) und der vielleicht etwas unspektakuläre, aber immerhin stimmige Schluss. Der Punkt ist eben, dass die meisten anderen Actionspiele, die ich so gespielt habe, eben noch wesentlich mehr und wesentlich schlimmere Fehler machen. Wenn ich mir jetzt auch mal den Vergleich mit einem Ego Shooter gönne, muss ich mir nur mal Bioshock ansehen, das von den Voraussetzungen her ein Überspiel hätte werden können, aber aufgrund einiger sehr unschöner Fehler sein Potential geradezu am Ende vernichtet, das macht Batman nie. Hier und da hätte natürlich etwas besser sein können, aber es ist nicht viel und wenn man Batman als Figur eh mag, wie es bei mir der Fall ist, bekommt ein sehr stimmiges Spiel, das extrem viel Spaß macht und das man, wenn man es in Verhältnis zu den Wertungen, die in den letzten Jahren so vergeben wurden, eigentlich als Tester nur schwer mit 84 bewerten kann. Ich sage es ja immer wieder. Schafft die Wertungen ab! Ich habe kein Problem damit, wenn dir Batman nicht so zusagt, wie es bei mir der Fall war. Ich hatte nur ein Problem mit deinen Formulierungen, weil sie für mein Empfinden Leute, die Batman gut fanden, pauschal beleidigt haben. Mir geht das immer so ähnlich, wenn es um CoD geht. Ich hasse CoD und bin umgeben von Leuten, die das irgendwie toll finden, aber zum Glück weiß ich, dass da auch ein paar darunter sind, die tatsächlich ein Gehirn haben und deswegen verurteile ich CoD Fans nicht pauschal, auch wenn es mich immer wieder in den Fingern juckt. Also für mich hat es in der Gameswelt schon ein paar Knaller gegeben, die mich schon geflashed haben. Chrono Trigger oder Zelda OoT gehörten dazu, ganz sicher auch Beyond Good and Evil. Natürlich hatten die auch alle Schwächen, haben aber dennoch einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Mein Drängen nach dem Nennen anderer Spiele rührt eben daher, dass ich dich zuerst in die Kategorie eisenharter Retrospieler, der alles Neue schlecht findet einsortiert habe, falls das ein Fehler war, tut es mir leid. Ich bedränge nur diese Leute sehr gerne und zerlege dann ihre alten angeblichen Überspiele, weil ich zu den wenigen hier gehöre, der die meisten davon kennt und ihnen nicht kritiklos gegenübersteht. Darüber hinaus kann ich diese früher war alles besser Haltung einfach auf den Tod nicht ausstehen, weil die betreffenden Usern alten Spielen oft alles verzeihen und jedes neue Spiel schon von der ersten Sekunde ab als Casual Mist verurteilen. PS: Ich fand die Idee mit dem Gamepadwechsel in MGS1 bescheuert, weil sie sich aus dem Spiel heraus nicht wirklich erschloss und unlogisch erschien. Aber originell war sie, das kann man nicht abstreiten. PPS: Ich mag sowohl Crysis als auch Mirrors Edge und wer Crysis als reinen Grafikblender darstellt, dürfte eigentlich gar keinen Ego Shooter spielen, weil die kann man sehr gut untereinander vergleichen (sie entwickeln sich seit 12 Jahren ja auch nur sehr langsam, wenn denn überhaupt weiter) und da schneidet Crysis sehr gut ab.
  • Ja ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen. Auch deine Meinung im Blog kann ich so 100%ig unterschreiben. Ich habe mich selbst durch das viele diskutieren in eine Ecke manövriert, die nicht unbedingt völlig meiner Meinung entspricht. Wir haben uns zu weit vom eigentlichen Thema  [...] Ja ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen. Auch deine Meinung im Blog kann ich so 100%ig unterschreiben. Ich habe mich selbst durch das viele diskutieren in eine Ecke manövriert, die nicht unbedingt völlig meiner Meinung entspricht. Wir haben uns zu weit vom eigentlichen Thema entfernt. Und es ging mir eigentlich nur darum, den Leuten zu zeigen, dass ein Batman kein Topspiel ist. Nun ist das aber völliger Blödsinn, denn wer Batman gut findet, der bleibt auch dabei. Die Sache, die ich angesprochen habe mit Anspruch ist wohl etwas falsch formuliert bzw von dir falsch verstanden. Denn ja schwer bedeutet nicht gleich gut und ja ich bin froh nicht wieder Endlevel auswendig lernen zu müssen, aber nein ich bin auch nicht froh über seichte Videospielkunst. Denn um den Vergleich mit MGS aufrecht zu erhalten: In MGS hat(te) man zum Teil richtige Kopfnüsse zu knacken, ich nehme da nur mal Psycho Mantis. Das Erlebnis werde ich niemals vergessen und ist fernab jeglicher "Seichtheit". Es müssen keine Rätsel sein, aber besondere herausragende Erlebnisse. Die bietet Batman nunmal nicht. Das ganze Gameplay ist so naja passt schon, aber null anspruchsvoll. Immer gleich, immer gewusst wie. Bis auf Poison Ivy (Joker evtl) spielt sich jeder Endgegner exakt gleich, die werden genauso besiegt wie die Mutanten. Überhaupt musste ich bei keinem Endgegner auch nur etwas Hirnschmalz vergießen, es folgte immer der Regel: Batarang -> ausweichen usw usf. Und das meine ich mit Anspruch, ein Game das etwas anders macht als der Durchschnittshaufen von Games, nicht eine überbelegte Tastatur, lange Spielzeit oder ein hoher Schwierigkeitsgrad. Du fragst zurecht, wieviele Games es denn gibt die es besser als Batman machen. Nun die Frage kann ich auf jedes Spiel anwenden und komme nie zu einem Ergebnis, was wohl auch zum Teil daran liegt, dass es wirkliche Knaller eigentlich in der gesamten Gameswelt noch nicht gegeben hat (imo), das ist anders als bei Filmen, da hat fast jeder so einen Film, der ihn total bewegt und geflasht hat. Der Rest ist rein subjektiv. Und deswegen kann ich auch akzeptieren was du von MGS hälst, was du aber wiederum nicht konntest, als es um Batman ging. Denn du kritisierst MGS, reduzierst es auf eine reine spielerische Ebene ohne das Flair oder die Nostalgie, die bei vielen aufkommen mögen, mit einzuberechnen. Ich tat das ebenso bei Batman. Ich konnte noch nie was mit Batman anfangen, Superhelden haben mich früher nie intressiert, was dazu führt dass ich schon mit einer ganz anderen Herangehensweise das Spiel betrachte als ein Batmanverehrer. Du musst nunmal einsehen, dass Batman riesige Schwachstellen im Gameplay hat, da gibts auch nichts zu diskutieren. Ich als MGS-Fanboy (naja nicht mehr seit MGS 4 und seitdem ich nochmal vor kurzem MGS 2 rauskramte und es mal ohne Fanboy-brile zockte) muss eben auch zugeben, dass MGS Gameplaymäßig jedem SC Meilen hinterherhinkt. Aber du stellst es so hin als sei dem nicht so und als BAA eines der besten Spiele aller Zeiten, was uns zum Thema weiter oben zurückführt. Denn das kann für dich durchaus so gewesen sein, ich habe auch Lieblingsspiele, die viele als Grafikblender oder Langweiler verschrien haben (Crysis, Mirrors Edge), die tatsächlich auch deutlich Schwächen haben, aber imo wenigstens das gewisse Etwas, das I-Tüpfelchen, das meiner Meinung nach Batman fehlt. Ich seh das da genauso wie der Tester. Du kannst das durchaus so sehen, aber darfst dann nicht den Fehler machen Muster auf andere Spiele anzuwenden, die du für dein Batman nicht geltend machst. Ein Spiel auf Kosten eines anderen zu verteidigen wirkt leider immer wie ein Casual-Konsolero mit seinen geliebten Consolewars.
  • @ glacios Wie kommst du eigentlich auf diesen Müll mit den Tasten? Nur zur Erinnerung. Der Gameboy und das NES, beides Plattformen, auf denen ich einige sehr schwere Spiele gespielt und teilweise auch durchgespiel habe, hatten neben dem Steuerkreuz nur zwei echte Tasten, meistens springen und  [...] @ glacios Wie kommst du eigentlich auf diesen Müll mit den Tasten? Nur zur Erinnerung. Der Gameboy und das NES, beides Plattformen, auf denen ich einige sehr schwere Spiele gespielt und teilweise auch durchgespiel habe, hatten neben dem Steuerkreuz nur zwei echte Tasten, meistens springen und angreifen, mehr gab es da nicht. Und ja, die Spiele waren damals oft schwerer als heute, aber sie waren deswegen nicht besser. Ich hab zu der Art, wie Spiele früher ihre Schwierigkeit generiert haben, mal einen Blog geschrieben und habe keinen Bock das wieder zu wiederholen. Und btw. damals wurden die meisten Spiele ohne einen Schwierigkeitsgrad ausgeliefert, der war bei den meisten aus heutiger Sicht einfach auf very hard eingestellt. Allerdings waren auch viele dieser Spiele nicht schwer oder anspruchsvoll, sondern einfach nur unfair, weil ich nicht erkenne, was das stupide Auswendiglernen von Levels mit Anspruch zutun hat. Man könnte als gutes Beispiel das Batman Spiel auf dem NES nehmen (das zum Film). Da gibt es keine Kombos, weil man nur eine Schlagtaste hat und das ist trotz der "one button action" bockschwer, aber eben auf eine sehr unschöne Art und Weise. Und selbst in späteren Spielen, in denen man z.B. nicht automatisch greifen konnte, wie in Tomb Raider, hat das weder den Anspruch, noch den Spielspaß erhöht, weil man nach 5 Minuten eh schon automatisch nach jedem Sprung auf die Greiftaste gedrückt hat. Da kann ich auch gleich automatisch greifen, macht keinen Unterschied. Manche Spiele, wie z.B. das neue PoP übertreiben es bei den Automatismen ein wenig, aber bei Batman funktioniert das ganz gut, weil das Spiel seinen Schwerpunkt einfach nicht bei Sprungsequenzen sieht. Wenn man das mit offenen Blick spielt, könnte man das bemerken. Wäre es vom Schwerpunkt her eher ein Jump and Run würde ich das auch anders sehen. Stimmt, es gibt nicht viele Spiele, die man mit Batman vergleichen kann, deswegen gibt es auch nicht viele Spiele, die so viel besser sind. MGS passt da als Vergleich tatsächlich am Besten und was ich von diesem Spiel halte, habe ich deutlich gesagt und wenn man sich mal die Mühe macht, aus Kojimas Arsch herauszukriechen und sich die Spiele mal offen anzusehen, erkennt man, dass wirklich nur Teil 1 diesen guten Ruf verdient. Da war auch die Story auch noch nicht ganz so mies und man hatte noch das echte Gefühl, ein Spiel zu spielen und nicht, sich einen drittklassiken Anime anzusehen. Und jetzt sage mir, wo ich mich inhaltlich im Bezug auf MGS geirrt habe, denn über die Story kann man sich mit Sicherheit streiten. Okay, auf schwer hat man eine sehr geringe Fehlertoleranz und muss sehr vorsichtig vorgehen, das muss man aber bei Batman auf schwer in einigen Sequenzen auch, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Was System Shock 2 angeht. Ich hab mir das damals releasenahe gekauft (wenn du mir nicht glaubst kann ich dir nen Photo von der Packung schicken) und hab es vor ein paar Wochen mit Genuss noch einmal gespielt (auch wenn die Installation alles andere als leicht war) und die KI ist einfach Schrot, deutlich schlechter als z.B. in HL1 und das Balancing ist auch nicht toll, weil einige Fähigkeiten wirklich viel zu stark und andere vollkommen nutzlos sind. Ich denke, du machst einfach einen zentralen Fehler: Du hältst die Schwierigkeit als zu wichtig für den Spielspaß und gehst davon aus, dass Leute, die mit leichten Spielen auch Spaß haben, Kinder oder Casualgamer sind. Wenn du für dich selbst sagst, dass du auf schwere Spiele stehst, ist das okay, aber dann beleidige nicht pauschal alle, die das nicht tun, wie du es in diesem thread getan hast. Darüberhinaus sind die meisten Leute, die ich in diesem Forum kenne, die viel Spaß mit leichten Spielen haben weder Casuals noch Kindern, sondern sogar meistens eher ältere User, die einfach keine Notwendigkeit mehr darin sehen, sich selbst etwas zu beweisen, in dem sie sich mit einem teilweise unfairen Spiel anlegen. Es kommt natürlich auch immer auf das Spiel an. Manche Spiele brauchen einfach keinen hohen Schwierigkeitsgrad, weil sie auf andere Art und Weise Spaß machen, Batman gehört da dazu. Ich könnte auch Beyond Good and Evil, Riddick (wobei es da immerhin Schwierigkeitsgrade gibt) oder Prince of Persia Sands of Time nennen. Und ich würde dir dringend raten, dir mal zu überlegen, wo der hohe Schwierigkeitsgrad vieler älterer Spiele herkam und ob sie dadurch wirklich besser wurden. Du kannst ja, wenn du magst, meinen Blog als Anregung nehmen. Edit: Ich meine meinen Blogeintrag über Spielzeit damals und heute, in dem es sehr viel um die Frage der Schwierigkeit geht.