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Square Enix: Rogers über Offenheit und F2P-Befindlichkeiten

Square Enix (Unternehmen) von Square Enix
Square Enix (Unternehmen) von Square Enix - Bildquelle: Square Enix
2013 hat Square Enix nicht nur Lara Croft, sondern im Rahmen großer Umstrukturierungen auch sich selbst eine Art Reboot verpasst, so Phil Rogers in einem MCV-Interview.

Die Spieler würden heute viel bewusster mit dem Markt umgehen und seien dank des Internets besser informiert und vernetzt. Als Hersteller müsse man deswegen offener und transparenter mit den Kunden umgehen, um sich deren Vertrauen und Loyalität zu verdienen, merkt der Geschäftsführer der US- und Euro-Sparten des Publishers an.

Rogers verweist dabei auf einen offenen Brief aus der vergangene Woche, in dem sich der Hersteller zur Zukunft der Hitman-Reihe geäußert und damit auf Gerüchte um eingestellte Titel reagiert hatte. Vor einem Jahr noch hätte Square Enix solche Spekulationen gar nicht kommentiert - man sei aber dabei, dies zu ändern. Es solle bei den Spielern keine Missverständisse darüber geben, was das Unternehmen so macht.

Auch erinnert er an Naoki Yoshida, der bei Final Fantasy 14 Online den Neustart verantwortete und stets offen und ungeschönt über zuvor gemachte Fehler geredet habe. Das Team habe einen guten Draht zu den Spielern aufgebaut - ein Beispiel dafür, wie man idealerweise arbeiten möchte.

"F2P ist nur eines von mehreren Modellen"

Rogers wird auch auf das Thema Free-to-play angesprochen und wirft ein, Square Enix wolle damit "sorgsam, offen und respektvoll herangehen."

"Heutzutage sind die Leute möglicherweise sehr skeptisch gegenüber Free-to-play - für manche ist es eine Kennzeichen für niedrige Qualität. Wir verstehen, dass viele Core-Gamer das F2P-Konzept nicht mögen und es als etwas ansehen, mit dem ihnen mehr Geld abgenommen werden soll, als sie ausgeben wollen. Das ist weder die Intention noch eine Strategie, die langfristig bestehen und das Geschäft vorantreiben können.

F2P ist ein Modell, aber nicht das einzige. Wir beschäftigen uns nach wie vor viel mit den Spielern, die stets am ersten Verkaufstag am Start sind - durch die die Branche überhaupt groß geworden ist, um es mal direkt zu sagen. Wir haben nicht vor, diese aufzugeben, wir schätzen ihr Feedback - auch wenn da manchmal Emotionen im Spiel sind, die nur schwer interpretierbar sind."

Mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen könne man unterschiedliche Arten von Spielen für unterschiedliche Arten von Spielern machen. Rogers merkt an, mit Heroes & Generals und Nosgoth habe man auch zwei größere F2P-Unterfangen in Arbeit. In beiden Fällen suche man den Kontakt zu den Core-Spielern, um deren Feedback einzuholen und die weitere Ausrichtung daran zu orientieren. Man wolle die Hilfe der Kunden.

Kommentare

crewmate schrieb am
Das gleiche kann man auch von Breath of Fire sagen. Trotzdem verwursten Crapcom es jetzt als Smartphone F2P mit Chibi Charakteren. Es liegt wohl daran, das man die Lizenz noch sicher hat und nicht erst alles neu sichern muss. In der heutigen Welt der Copyright Klage.
Wulgaru schrieb am
crewmate hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Ich wollte den Titel auch gerade posten. All the Bravest ist erst 2013 gekommen. Wenn also so ein Marketing-Spakken mir jetzt was von f2p-Vorurteilen von Gamern erzählt um die sich Square-Enix Gedanken macht, kann ich nicht mal lachen.
Es ist ja wirklich nicht alles schlecht was diese Firma rausbringt und ich finde das vor allem die Eidos-Marken alle ziemlich ordentlich behandelt werden, aber diese Japan-Abteilung muss erst mal wieder liefern und zwar einen Titel der wirklich was hermacht. Es hat einen Grund warum FF oder KH so berühmte und beliebte Serien sind, aber den habe ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen.
Ich bezweifel, das irgendein LoKain Fan sich auf. "Nosgoth" freut.
All the Bravest zeigt schon, wie der Wind weht. Die Anzahl an fairen F2P Titeln bleibt überschaubar.
Ich bezweifle aber auch irgendwie das Legacy of Kain ernsthaf noch eine relevante Fan-Base hat. Daher ist dieser Titel im Grunde irrelevant, selbst wenn er gut werden sollte, was wir wohl beide nicht glauben. :wink:
crewmate schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:Ich wollte den Titel auch gerade posten. All the Bravest ist erst 2013 gekommen. Wenn also so ein Marketing-Spakken mir jetzt was von f2p-Vorurteilen von Gamern erzählt um die sich Square-Enix Gedanken macht, kann ich nicht mal lachen.
Es ist ja wirklich nicht alles schlecht was diese Firma rausbringt und ich finde das vor allem die Eidos-Marken alle ziemlich ordentlich behandelt werden, aber diese Japan-Abteilung muss erst mal wieder liefern und zwar einen Titel der wirklich was hermacht. Es hat einen Grund warum FF oder KH so berühmte und beliebte Serien sind, aber den habe ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen.
Ich bezweifel, das irgendein LoKain Fan sich auf. "Nosgoth" freut.
All the Bravest zeigt schon, wie der Wind weht. Die Anzahl an fairen F2P Titeln bleibt überschaubar.
TheSoulcollector schrieb am
traceon hat geschrieben:
Wir verstehen, dass viele Core-Gamer das F2P-Konzept nicht mögen und es als etwas ansehen, mit dem ihnen mehr Geld abgenommen werden soll, als sie ausgeben wollen. Das ist [nicht] die Intention [...]
Was dann, wtf???
Na die wollen die Gelegenheitsspieler anlocken mit einem "kostenlosen" Spiel. Der merkt dann am Ende vielleicht nicht, dass er mehr als die üblichen 50 Euro für ein Spiel ausgegeben hat.
Core-Gamer angelt man damit kaum. Die wissen, was ihnen ein gutes Spiel wert ist. Und wenn sie doch mal F2P spielen, dann eher um zu beweisen, dass man es auch ohne Shop-Items schaffen kann.
traceon schrieb am
Wir verstehen, dass viele Core-Gamer das F2P-Konzept nicht mögen und es als etwas ansehen, mit dem ihnen mehr Geld abgenommen werden soll, als sie ausgeben wollen. Das ist [nicht] die Intention [...]
Was dann, wtf???
schrieb am

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