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Deutscher Computerspielpreis: Kalypso Media lehnt Nominierung ab

Deutscher Computerspielpreis (Events) von GAME und BIU
Deutscher Computerspielpreis (Events) von GAME und BIU - Bildquelle: GAME und BIU
Vor einigen Wochen hatten die Veranstalter des Deutschen Computerspielpreises verkündet, wer für die 2014er Ausgabe nominiert ist. Dazu gehörte in der Kategorie "Bestes Serious Game" auch Rise of Venice von Kalypso Media.

Heute teilt der Hersteller allerdings mit: Man lehne jene Nominierung ab. Wer glaubt, Kalypso Media protestiere damit gegen eine vermeintlich falsche Klassifizierung seines Aufbau-Titels, irrt aber. Vielmehr scheint man sich gegen Geplänkel hinter den Kulissen zu wehren. So merkt Stefan Marcinek, Mitgründer und Global Managing Director des Unternehmens an:

"Die Jury konnte sich offensichtlich nicht einigen und empfand kein Spiel in der Kategorie als auszeichnungswürdig. Daher wird der Preis dieses Jahr nicht verliehen. Das selber ist keine große Sache, die öffentliche Nicht-Kommunikation dagegen schon. Die Veranstalter möchten dies öffentlich nicht bekanntgeben und die Entscheidung erst am 15. Mai während der Preisverleihung verkünden. Bis dahin, so scheint es, soll das Ganze unter den so genannten Teppich gekehrt werden.

Die Nominierten will man bis dahin nach außen weiterhin als Nominierte präsentieren. Ist jedoch ein Preis gestrichen, sehen wir auch keinen Nominierungsgrund mehr. Zumindest ist dies unsere Auffassung. Das Ganze ist für die Branche und für die Ausrichter eine peinliche Sache, die man hätte offen kommunizieren sollen und müssen. So hingegen bleibt ein fader Beigeschmack. Die Ausrichter haben sich zudem einen Plan B überlegt, den wir hier nicht weiter kommentieren möchten. Wir wünschen den Ausrichtern in Zukunft ein besseres Händchen für Ihre Arbeit."


Die Preisvergabe findet am 15. Mai in München statt.

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

LePie schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:Wie hieß ihr Schrottspiel noch mal, was nicht im Ansatz lief? Legacy of Pegasus oder so?
Legends of Pegasus. ^^
Entwickler ist pleite gegangen, es folgten keine Patches mehr und in der Folge wurde das Ding aus dem Steam-Store entfernt.
Eines von vielen guten Beispielen dafür, warum man unfertige bzw. stark verbuggte Releasetitel niemals hinnehmen sollte, denn Devs/Publisher stehen euch gegenüber nicht in der Verpflichtung, ihr Spiel gesund zu patchen. Die können auch einfach sagen "Screw it! It's not a bug, it's a feature." und euch mit einem Batzen unspielbarem Codemüll im Regen stehen lassen - auch wenn das der Reputation wegen meist nicht gemacht wird.
Marobod schrieb am
Wo sind die Zeiten hin, als ein Star Craft Broodwar als paedagogisch wertvoll eingestuft worden ist.
Dieser deutsche Spielepreis ist eh eine Beleidigung an alle Spieler sowie deren macher.
haette gedacht,daß man diesen Preis nicht mehr vergibt.
crewmate schrieb am
Wenn ich mich hinsetzten würde und den Rest des Tages nach den Entwicklern diverser Spiele aus den Download Shops recherchieren würde, käme bestimmt noch einiges hinzu. Ne, lass mal.
Was der eigentliche Punkt ist:
Es kommt wenig "AAA" aus Deutschland. In dem Sinne sticht Crytek hervor, wenn sie gar ein Exklusivspiel für Microsoft entwickeln oder eine Engine veröffentlichen, die Chris Roberts verwendet wird.
Darüber hinaus sind sich die meisten deutschen Entwickler Mittelschicht. F2PBrowser-Buden wie BigPoint lassen wir jetzt mal außen vor.
Und die Mittelschicht ist fast tot. Die Schere der weltweiten Entwicklerlandschaft teilt sich wie in vielen Bereichen des Lebens in zwei Extreme. Indi oder AAA. Kleine Produktionen mit maximal ein paar dutzend Mann, oder Multimillionen Dollar Spiele mit fettem Marketing aus riesigen Betonbunkern. Wahrscheinlich irgendwo in Montreal.
Woran viele Spieler nicht denken: Ihre Lieblingsreihe war mal Mittelschicht.
Das erste GTA kam damals von DMA Design. Die kleine Lemmings Schmiede. Erst mit GTA 3 sind die Explodiert und das Riesen Studio, das die Leute heute kennen.
The Elder Scrolls war bis Morrowind auch nicht wirklich AAA. Wer kennt wirklich Daggerfall und hat es auch gespielt?
Replay Studios gibt es wohl nicht mehr. Ehemalige Mittelschicht Ikonen wie Tim Schafer operieren inzwischen auf Indi Basis per Kickstarter oder wirklich selbst produziert.
mole85 schrieb am
Hmm, ok, ok. Spec Op: The Line hatte ich vergessen. Aber Velvet Assassins aus 2009 ist auch schon wieder fast 5 Jahre her. Deswegen lege ich ja wert auf "in den letzten Jahren".
Die X Serie fällt für mich definitiv unter Wirtschaftssimulation, ob das jetzt im Weltraum spielt oder nicht ist nebensächlich. Über Rebirth brauchen wir nicht reden, aber zumindest ich hatte den Eindruck als würde bei der gesamten Reihe die Weltraumaction eher Beiwerk sein als Hauptbestandteil.
Vielleicht trifft meine Aussage mit den 3 Genres auch nicht mehr so ohne weiteres zu. Ich gebe mich geschlagen... Aber meine Vorurteile behalte ich, die gehören mir :P
crewmate schrieb am
mole85 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
mole85 hat geschrieben:Seit Crytek weg ist werden in Deutschland im wesentlichen nur noch 3 Genres bedient:
Crytek ist weg? Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, befindet sich der Hauptsitz immer noch in Frankfurt.
Ups, da haben sich meine Gerhirnwindungen irgendwo verfranzt. Ich hatte mir eingebildet dass die nach Frankreich abgewandert sind, aber dem ist augenscheinlich nicht so. Einfach den Halbsatz ignorieren, bitte :oops:
Ich formuliere um: Mit Ausnahme von Crytek werden in D im wesentlichen 3 Genres...
Wie viele Ausnahmen braucht es, um die Regel zu brechen?
Yager aus Berlin haben Spec Op: The Line entwickelt.
Replay Studios haben 2009 mit Velvet Assassins ein Stealth Spiel veröffentlicht. Imo Unterschätzt.
Egosoft aus Aachen, auch wenn die das letzte X Spiel leider gründlich verkackt haben.
Shinen aus München. Machen alle Spiele für Nintendo Plattformen, die Nintendofans sich von Nintendo wünschen. SciFi-Rennspiele, Jump n Run, Sci-Fi Shooter...
schrieb am

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