Deutscher Computerspielpreis: GAME passt Preisvergabe an: Fachjurys mit mehr Macht, USK-18-Spiele dabei und "Erhöhung der nationalen Identität" - 4Players.de

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Deutscher Computerspielpreis: Mehr Relevanz dank mehr Transparenz und medialer Kooperationen?

Deutscher Computerspielpreis (Events) von GAME und BIU
Deutscher Computerspielpreis (Events) von GAME und BIU - Bildquelle: GAME und BIU
Wie GAME (Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.) mitteilt, wurden Teile der umstrittenen inhaltlichen Ausrichtung sowie des kürzlich kritisierten Verfahrens für den Deutschen Computerspielpreis verändert. Dazu Thorsten Unger, Geschäftsführer GAME:

„Das vorliegende Papier ist das Ergebnis eines demokratischen Prozesses innerhalb der Mitgliedschaft, welche mittels eines verbandsintern zugänglichen Dokumentes unmittelbar Input für die Weiterentwicklung liefern konnte. Damit geht die Expertise von vielfach ausgezeichneten Unternehmen und deren Erfahrung mit dem Preis in die Konzeption mit ein. (...) Wir wollen uns von einer technischen Betrachtung lösen und mehr auf Inhalte abstellen. Besonders herausragende kreative Leistungen und eine hohe Innovationskraft eines Spiels sind für uns deutlich auszeichnungswürdiger, als die Tatsache, dass ein Spiel auf dem ein oder anderen Gerät genutzt werden kann.“

Hört sich in der Theorie vernünftig an, wenn man bedenkt, dass wir bisher nur den Kopf schütteln konnten über die Farce der Preisverleihung. Manche aktuelle Anpassungen lesen sich allerdings auch im Jahr 2014 wie Realsatire und lassen erahnen, warum damals zwei Jury-Gründungsmitglieder des GameStar, Heiko Klinge und André Peschke, die Jury verlassen haben:

In Zukunft sollen tatsächlich auch Spiele für Erwachsene (USK 18) bei der Preisvergabe "unvoreingenommen" berücksichtigt werden. Man werde u.a. nicht mehr das "Beste Kinderspiel", sondern das "Beste Deutsche Spiel" höher dotieren. Es soll intern "transparenter" zugehen und die "Fachjury" (Entwickler, Journalisten, Wissenschaftler, Politiker (!)) gegenüber der "Hauptjury" (die "politische und gesellschaftliche Legitimation des Preises gemäß des Beschlusses der Bundesregierung") gestärkt werden, indem sie "alle Freiheiten bei der Auswahl" der Spiele hat und nicht an "Weisungen gebunden" ist.

Man wolle sich zudem mit dem Budget an der deutschen Filmförderung orientieren und Preisgelder von drei Millionen Euro erreichen, indem man u.a. mehr Werbekampagnen startet und mediale Kooperationen mit "reichweitenstarker Special-Interest-Presse" eingeht, um z.B. einen Publikumspreis zu inszenieren. Oder anders: Man versucht Relevanz für einen nationalen Preis zu erreichen, den man als erwachsener Spieler bisher nicht ernst nehmen konnte. Wir drücken die Daumen.

Das komplette "Positionspapier" könnt ihr hier als PDF einsehen.

Quelle: Pressemitteilung GAME

Kommentare

crewmate schrieb am
Duugu hat geschrieben:Also ich weiß nicht - klingt auch nach dem Lesen des Artikels und dem Überfliegen des PDFs wenig überzeugen.
Aber was solls. Wozu braucht Deutschland einen Computerspielpreis mit Renommé? Sollen die halt weiter ihre lustige Privatveranstaltung machen. Ich glaub das vermisst niemand wirklich.
Das einzige was mit etwas unangenehm ist das ist der Fremdschämfaktor. Aber da kann man ja gegensteuern indem man einfach alles was damit zu tun hat konsequent ignoriert. :)
Seitdem der deutsche Kultur Rat (?) Videospiele als Kukturgut anerkannt hat, besteht Handlung s bedarf seitens der Politik. Ein kultureller Auftrag. Durch die konservativen Ansichten auf neue Medien entstand der deutsche Computerspiel Preis, wie wir über ihn lachen.
Durch das hohe Preis Geld erhält er dennoch eine gewisse Relevanz.
Im europäischen Vergleich fördert Deutschland die Industrie nicht genug. Deswegen sind sie Skandinavischen Länder auch so als Standort beliebt. Oder auch England. Förderung und Infrastruktur spielen da eine entscheidende Rolle. Vom Bund kommen da wenig Impulse. Es sind eher Länder und Kommunen sie sich einsetzen. Wie Mülheim mit der Games Factory
Kiviuq schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben:Da gibt es keine Scheuklappen gegenüber GameStar - Quelle ist Quelle. Nur hatten wir dazu damals keine News. Aber das Erklärvideo von Klinge und Peschke ist mittlerweile Teil des Artikels. :wink:
Danke für die Reaktion und das Update :D . Finde die Jungs haben es für die Reaktion verdient, erwähnt zu werden.
USERNAME_1648515 schrieb am
Mal schauen was dabei raus kommt. Ich lese gerade, das, was ich hören möchte: USK 18 Spiele werden nicht von vorneherein verdammt, bekommen aber auch nicht mehr einen Preis nur weils am besten aussieht (so wars doch bei Crysis). :)
SethSteiner schrieb am
Es gibt nur eins zu diesem Preis zusagen. Solange wie ein Politiker seine Griffel darin hat, ist der Preis ein Schandfleck.
Duugu schrieb am
Also ich weiß nicht - klingt auch nach dem Lesen des Artikels und dem Überfliegen des PDFs wenig überzeugen.
Aber was solls. Wozu braucht Deutschland einen Computerspielpreis mit Renommé? Sollen die halt weiter ihre lustige Privatveranstaltung machen. Ich glaub das vermisst niemand wirklich.
Das einzige was mit etwas unangenehm ist das ist der Fremdschämfaktor. Aber da kann man ja gegensteuern indem man einfach alles was damit zu tun hat konsequent ignoriert. :)
schrieb am

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