Warum der Hardware-Ausstieg?

Im Interview mit The Guardian erinnert sich der damalige Präsident von Sega of America und jetziger EA Sports-Boss Peter Moore an die Zeit zurück, als sich Sega dazu entschlossen hat, nach dem Dreamcast-Misserfolg aus dem Hardware-Geschäft auszusteigen und sich in Zukunft lieber auf die Software-Entwicklung zu konzentrieren. Doch warum?

"Dreamcast bedeutete 18 Monate voller Schmerzen, Herzattacken, Euphorie. Wir glaubten, wir hätten es geschafft", so Moore. "Doch dann kam die PlayStation...Und natürlich hat EA nichts veröffentlicht, was eine große Lücke hinterließ - nicht nur bei Sportspielen, sondern auch anderen Genres. Das führte zu einem Weihnachtsgeschäft, in dem wir nicht in der Lage waren, dort hin zu kommen, wo wir sein mussten - es lief nicht schlecht, aber wir konnten nicht diese gewisse kritische Masse erreichen."

Laut Moore waren die Vorgaben aus Japan so dermaßen drastisch hoch, dass sie nicht erfüllt werden konnten.

"Sega hatte die Wahl, mehr Geld rein zu stecken und dabei bankrott zu gehen, aber sie haben sich dafür entschieden, weiter zu leben, um weiter zu kämpfen."

Das Ende vom Lied: Am 31. Januar 2001 musste Peter Moore bekannt geben, dass Sega sich aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen wird. Gleichzeitig musste man im Anschluss daran über den eigenen Schatten springen und bei den ehemaligen Mitbewerbern Sony und Nintendo nach Entwickler-Kits für deren Plattformen fragen.

"Am Ende hat es nicht funktioniert", gibt Moore zu. "Es war hart, aber es war eine tolle Zeit und ich habe niemals jemanden getroffen, der die Anschaffung der Dreamcast bereut hat."   


Autor: Michael Krosta
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  • Ganz ehrlich ich war stocksauer wie Sega den eingestellt hatt. Im direkten vergleich waren die Sega Konsolen immer besser wie Nintendo (subjektive Meinung). Nur leider hatte ich damals nicht das Taschengeld mir selbst Konsolen zu kaufen und da mein Bruder die Konsolen gewechselt hatt wie die Socken  [...] Ganz ehrlich ich war stocksauer wie Sega den eingestellt hatt. Im direkten vergleich waren die Sega Konsolen immer besser wie Nintendo (subjektive Meinung). Nur leider hatte ich damals nicht das Taschengeld mir selbst Konsolen zu kaufen und da mein Bruder die Konsolen gewechselt hatt wie die Socken kam ich immer nur kurz in den Genus von Sonic und Co. Kam bis heute auch nicht ein einziges Mal dazu mir ne Dreamcast zu kaufen obwohl ich se haben wollte. :( Gruß
  • So ist aus dem Dreamcast allerdings ein Klassiker geworden! Denn wenn er nicht während der Generation eingestampft worden wäre, wäre er wohl kaum eine solche Kultkonsole. Er wäre einfach nur der 3. in dieser gewesen, so wie der Gamecube. So allerdings hat er v.a. für SEGA Fans eine große Bedeutung,  [...] So ist aus dem Dreamcast allerdings ein Klassiker geworden! Denn wenn er nicht während der Generation eingestampft worden wäre, wäre er wohl kaum eine solche Kultkonsole. Er wäre einfach nur der 3. in dieser gewesen, so wie der Gamecube. So allerdings hat er v.a. für SEGA Fans eine große Bedeutung, da er auch ihre letzte Konsole war. Und tatsächlich sterben wird er wohl auch nicht (so schnell), bei so einer großen Fangemeinde!