SEGA: Ex-Chef über Nintendo: Hardware-Produktion fortsetzen; Mobile Plattformen als Marketing-Chance

von Marcel Kleffmann,
SEGA (Unternehmen) von SEGA
Bildquelle: SEGA
Der ehemalige Geschäftsführer von SEGA of America, Tom Kalinske, sprach in einem Interview nicht nur über viele falsche Entscheidungen in den letzten 20 Jahren des Unternehmens und dem damit verbundenen Absturz (wir berichteten), sondern äußerte sich auch zur aktuellen Situation von Nintendo. Er ist der Ansicht, dass sie nicht aus der Hardware-Produktion und schon gar nicht aus der Software-Produktion aussteigen sollten. Sie sollten vielmehr die Möglichkeiten der mobilen Plattformen als Marketing-Instrument (Tablets, Smartphones) nutzen, um ihre eigenen Marken wie Super Mario oder Zelda bei den Spielern relevant zu halten.



Tom Kalinske: "Ich denke nicht, dass sie [Nintendo] es aufgeben sollte, Hardware oder Konsolen zu produzieren. Ich wundere mich vielmehr, dass sie keine Abteilung gegründet haben, um ihr 'Geistiges Eigentum' weiter zu nutzen. Ich würde gerne einige ihrer Spiele auf meinem iPhone oder dem iPad spielen. Es wäre eine Form der Vermarktung für sie. Sie müssten noch nicht einmal Geld damit machen, aber sie würden ihre Marken bei den Benutzern relevant halten, inklusive bei älteren Leuten wie mir. Für mich sieht es wie ein Marketing-Fehler aus, aber ich glaube nicht, dass sie aufgeben sollten, was sie tun, weil sie verdammt gut darin sind."



Quelle: gamesindustry.biz



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