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Turbine: Ken Rolston angeheuert

Warner Bros. Interactive Entertainment (Unternehmen) von
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Turbine hat in der jüngeren Verhangenheit das hauseigene Führungspersonal mit der einen oder anderen gezielten Neuverpflichtung verstärkt. Der Jüngste (vom Jahrgang her eher vermutlich: der Älteste) im Bunde ist Ken Rolston, der zukünftig als Design Director bei den MMO-Spezialisten (Asheron's Call, Der Herr der Ringe Online) schalten und walten wird.

Rolston ist seit über 30 Jahren im RPG-Bereich tätig. Nachdem er einige Zeit in Pen&Paper-Gefilden umtriebig gewesen war, verschlug es ihn Mitte der 90er in die Videospielbranche. In der als Lead-Designer von The Elder Scrolls III: Morrowind und The Elder Scrolls IV: Oblivion seinen Fußabdruck hinterließ.

Nachdem vierten Teil der Reihe zog sich Rolston zurück von Bethesda und wollte eigentlich seinen Ruhestand genießen. Dort verblieb er allerdings nicht allzu lange: Brian Reynolds & Co. überredeten den Genre-Kenner 2007 dazu, das Rentnerdasein aufzugeben und bei Big Huge Games anzuheuern. Dort wollte man sich nämlich nach Rise of Nations und Rise of Legends dem RPG-Bereich zuwenden und eine neue Marke aus dem Boden stampfen.

Der Rest ist bestens bekannt und dokumentiert: THQ übernahm Big Huge Games, beschloss aber ein Jahr später, sich wieder von dem Studio zu trennen. Bei 38 Studios sah man das Potenzial des damals noch Ascension getauften Projekts und rettete das Team. Das Spiel wurde umgestaltet und sollte als Kingdoms of Amalur: Reckoning das Debüt einer neuen Spielwelt bilden, die mit einem später folgenden MMORPG (Project Copernicus) aufgegriffen werden sollte.

Ein Unterfangen, das in einer der spekakulärsten Pleiten der jüngeren Branchengeschichte mündete: Das mittlerweile 38 Studios Baltimore getaufte Team konnte sein Projekt noch abliefern. Das Rollenspiel erschien aber bereits deutlich später als geplant. Da zudem Electronic Arts fast die gesamte Produktion finanziert hatte und dementsprechend an den Einnahmen beteiligt war, konnte KoA: Reckoning nicht mehr die finanzielle Schieflage mindern, in der sich 38 Studios mittlerweile befand. Ein Weißer Ritter ließ sich nicht blicken: Die Insolvenz des Herstellers konnte nicht mehr abgewendet werden. Dessen verbliebene Besitztümer werden dieser Tage übrigens versteigert.


Kommentare

mentraton schrieb am
Hmm, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.
Ich habe Ken auf der Gamescom 2011 persönlich kennengelernt. Er ist wirklich ein verrückter Kerl (im positiven Sinne). Doch bei Amalur hat er sich letztendlich ziemlich verzettelt. Es gab viel gute Ansätze, doch die Umsetzung war suboptimal.
Hoffentlich ist er eine Bereicherung für Turbine.
schrieb am

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