Wer sich über den einen oder anderen Trick die hierzulande eigentlich nicht erhältliche Mehrspieler-Demo von Aliens vs. Predator über Steam geholt hat, dürfte jetzt keine Freude mehr daran haben: Dank IP-Check wird die PC-Demo in der Spieleliste nicht mehr angezeigt und kann folgerichtig auch nicht gespielt werden. Das scheint aber nur die Spitze des Eisbergs zu sein, denn wie ein User des Forums Notebookjournal
berichtet, hat ein Support-Mitarbeiter von Sega auf seine Anfrage hin, ob sich dieses Steam-Verhalten auch die Verkaufsversion betrifft, folgendes geantwortet:
»Da dieses Spiel nicht in Deutschland erscheinen wird, wird es nicht möglich sein [die Importversion] mit einem Deutschen Steam Account spielen zu können. Mehr können wir bezüglich diesem Anliegen auch nicht sagen. Bitte entschuldigen Sie die Problematik.«Es ist natürlich absolut möglich, dass das zutrifft: Sega hat sich freiwillig dagegen entschieden, das Spiel hierzulande zu veröffentlichen, die Jagdhunde der BPjM dürften schon allein aufgrund dieser Aussage bereits Blut geleckt haben. Außerdem gehört Steam bekanntermaßen neben Microsoft zu den eifrigsten »Jugendschützern«, was den vorauseilenden Gehorsam betrifft - auch wenn das bedeutet, dass dabei gleichzeitig auch immer Erwachsene vor der ach so grausamen Software bewahrt werden. Wie auch immer: Solange es keine entsprechenden Aussagen eines offiziellen Sega-Repräsentanten gibt, sollte man das Ganze auch nur als Gerücht behandeln. Wir haben natürlich bei Sega nachgefragt und warten noch auf eine Antwort. Das Ganze betrifft nur die PC-Spieler, Konsolenjäger haben damit nichts am Hut.
*Update, 8. Februar 16:37 Uhr:
Mittlerweile hat sich Sega Deutschland offiziell per E-Mail geäußert:
"Aliens vs Predator wird von SEGA in Deutschland nicht veröffentlicht. Direkt über Steam können in Deutschland die Demo und das Produkt ebenfalls nicht bezogen werden. Die Steam-Aktivierung einer regulären Verkaufsversion (Boxed Copy) wird in Deutschland jedoch uneingeschränkt möglich sein."