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Action-Adventure
Entwickler: Atomic Games
Publisher: -
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Six Days in Fallujah: Zu heiß für Konami

Vor knapp drei Wochen hatten Konami und Atomic Games Six Days in Fallujah angekündigt. Das Spiel dreht sich um die Gefechte in der irakischen Stadt im Jahr 2004, bei denen insgesamt 38 US-Marines und schätzungsweise über 1200 Aufständische und Zivilisten ums Leben kamen. Man warb mit einem hohen Grad an Realismus, habe man sich doch mit Soldaten, Zivilisten und gar Aufständischen beraten, um ein authentisches Bild der Situation zu vermitteln.

Dabei hatte der Publisher aber wohl unterschätzt, wie kontrovers das Spiel in den USA aufgenommen werden würde, schließlich ist der 'War on Terror' - in Regierungskreisen neuerdings nur noch als 'Oversea Contingency Operations' bezeichnet - noch nicht vorüber, die Erinnerungen wohl noch zu frisch. Der Hersteller verwies wiederholt darauf, dass Soldaten in beratender Funktion involviert seien in die Entwicklung; ein Schutzschild, der sich als ineffizient erwies, zumal erste Previews nahelegten, dass es sich um einen recht herkömmlichen Shooter handeln dürfte, der dem Realismusanspruch nicht wirklich gerecht zu werden schien.

Konami zog jetzt die Konsequenzen aus dem, was zu einem PR-Debakel in den USA zu werden drohte: Aufgrund der allgemeinen Reaktionen und vieler Meinungen, die man per Telefon und Email erhielt, habe man sich dazu entschieden, das Spiel nicht zu veröffentlichen. Unklar ist, ob Atomic Games Six Days in Fallujah jetzt bei einem anderen Publisher unterbringen können wird. Zumindest die größeren Hersteller dürften angesichts der Debatte die Finger von dem Titel lassen.

Quelle: Edge

Kommentare

TNT.Achtung! schrieb am
nö, das ziel ist natürlich immer noch die weltherrschaft. aber wir bauen natürlich keine konzentrationslager mehr und auch das "sozialistische" ist dann nur noch ein scheinbegriff. wir lieben natürlich die freie marktwirtschaft, immerhin hat die ja auch den 2. weltkrieg gewonnen. aber dennoch sind wir selbstverständlich von der überlegenheit der arischen rasse überzeugt. natürlich sehen wir auch in der neuen weltwirtschaftskrise auch immer noch die schuld der juden, aber halt "gemäßigter" denn wir wissen ja auch von deren potential und andere nationalsozialistische staaten wären ja mal wieder hervorragende verbündete, allen vorran israel :D
psyemi hat geschrieben:ich bin der meinung das uns nicht das recht zusteht anderen ländern und menschen unseres westliches weltbild aufzudrängen.
vorallem nicht wenn es nur um öl und geld und strategischen einfluss geht.
die entwicklung zu einem freiheitlichen und demokratischen system steht jedem volk selbst zu.

so sehe ich das eigentlich auch. dadurch das wir im westen durch unseren wohlstand und unsere freiheit unser glück definieren muss das nicht heissen, daß andere menschen oder gar ganze völker die selben empfindungen von glück haben. ich denke doch jedes volk sollte von sich heraus den staat entwickeln, den es für sich am besten hält. den selbst unter der schlimmsten diktatur hat jedes volk immer noch die möglichkeit dazu. damoklesschwerter sind allgegenwärtig.
im westen kennen wir das zumeist ja auch so, daß unsere republiken durch blutige revolten oder unabhängigkeitskriege entstanden sind. warum sollte das der rest der welt nicht auch so machen, wenn sie unbedingt möchten?
diehenne schrieb am
Ach du kacke, mir kommt hier fast die Galle hoch.
Mich würde mal interressieren was gemäsigte(?) "Neonazis" zu einer erneuten Diktatur sagen würden?
Oder werden da ganz andere politische (wenn überhaupt) Ziele angestrebt?
Gruß diehenne
psyemi schrieb am
Oberdepp hat geschrieben:Die Amerikaner haben keine Probleme mit der afghanischen Zivilisation, sondern nur mit den Talibanen in Süd-Afghanistan. Dafür ist das umso ruhiger im Norden Afghanistans, wo der Talibanen-Anteil viel geringer ist. Wobei auch im Norden natürlich die Talibanen aktiver wurden. Das resultiert aber daraus, dass die Talibanen solange "Ärger" gemacht haben, so dass die afghanische Zivilisation den Glauben an die "neue Sicherheit" verloren. Das kommt auch dadurch zustande, dass die Ausbildung an Afghaner extrem langsam vorangeht. Bis vor 8 Jahren haben die dort noch im Mittelalter gelebt, wo eine Bildung nicht mal unter den Talibanen wirklich vorhanden war.
Egal, das Problem ist aber definitiv nicht, dass die Nato-Kräfte aka. Besatungskräfte unerwünscht sind. Denn das sind die nicht.

kannst dir gewisse umfragen in afghanistan ansehen die zustimmung der ausländischen besatzer durch die zivilbevölkerung ist hoch aber nicht bei 90 % wo es auch ein nord süd gefälle gibt im norden hohe zustimmung im süden weniger, insgesamt sehen die afghanen den einmarsch postiv im gegensatz zu den irakern.
ausserdem war der norden von afghanistan nie unter taliban kontrolle musste also auch nicht "befreit" werden.
Und das kannst du wie beweisen? Wie kommt es, dass gerade die beiden Kriege den Amerikanern so ein rieses finanzielles Loch in das Portemonai gerissen haben? Sorry, aber Krieg kostet und man verdient nichts am Krieg.
Und wenn du meinst, dass sie das Öl haben wollten: das haben sie im Irak nie bekommen und in Afghanistan gibt es nicht ein Tropfen Öl. Das Einzige, was die Afghanen exportiert haben, ist Opium und das rekordverdächtig. Immerhin kommt/kam über 70% des Gesamtopiums aus Afghanistan.

klar kostet der krieg dem amerikanischen staat und steuerzahler, profitiert aber im nachhinein...
TNT.Achtung! schrieb am
es gibt aber auch moralisten auf dieser welt, die lieber selber sterben würden, bevor sie auch nur irgendeinem menschen etwas antuen würden. ist doch auch keine schlechte einstellung :)
im grunde ist doch jeder mensch auch seines eigenen glückes schmied. selbst unter der schlimmsten diktatur hat er immer noch eine wahl was er mit seinem leben macht. entweder lebt er in knechtschaft, oder er opfert sich auf und droht damit sein leben für die freiheit zu opfern. wenn das alle in einer diktatur machen würden, würde es nie wieder diktaturen geben.
also warum sollten wir uns immer in deren kram einmischen? die können auch ihr eigenes blut lassen, wenn sie unbedingt möchten. die freiheit hat jeder. :)
Nur scheiße, dass 90% aller Afghanen glücklich sind, dass die ach so bösen Amis die Talibanen von der Spitze gestürtzt haben. Ohwe. Du solltest dich vielleicht mit dem Thema etwas besser auseinander setzen, dann haste vielleicht eine viel reflektiertere Meinung dazu.

das muss ich mir von dir sagen lassen, obwohl ich, allem sarkasmus zum trotz, schon eine viel reflektiertere meinung dazu hatte als du?
die amis sind doch nur dort hin gegangen um sich an bin laden zu rächen. angeblich sind deswegen in afghanistan genauso viele zivilisten bei um gekommen, wie bei den anschlägen aufs wtc.
die taliban waren den amis doch scheiss egal. wenn die sich wirklich dafür interessiert hätten, hätten sie die ja schon viel früher entfernen können. nein, sie hätten sie garnicht erst installieren brauchen!
das ist doch jetzt wirklich nur ein vorgeschobener grund um diesen krieg zu rechtfertigen.
ja ok, zugegebener maßen haben sie etwas gutes damit bewirkt. aber de facto ist das nie ihr ziel gewesen, also brauchst du sie jetzt auch nicht so als heilsbringer zu feiern.
Oberdepp schrieb am
psyemi hat geschrieben:
Oberdepp hat geschrieben:[...]

naja ich denke nicht das 90% der bevölkerung froh ist das die amerikaner einmarschiert sind sonst hätten sie jetzt nicht so probleme in afghanistan,

Die Amerikaner haben keine Probleme mit der afghanischen Zivilisation, sondern nur mit den Talibanen in Süd-Afghanistan. Dafür ist das umso ruhiger im Norden Afghanistans, wo der Talibanen-Anteil viel geringer ist. Wobei auch im Norden natürlich die Talibanen aktiver wurden. Das resultiert aber daraus, dass die Talibanen solange "Ärger" gemacht haben, so dass die afghanische Zivilisation den Glauben an die "neue Sicherheit" verloren. Das kommt auch dadurch zustande, dass die Ausbildung an Afghaner extrem langsam vorangeht. Bis vor 8 Jahren haben die dort noch im Mittelalter gelebt, wo eine Bildung nicht mal unter den Talibanen wirklich vorhanden war.
Egal, das Problem ist aber definitiv nicht, dass die Nato-Kräfte aka. Besatungskräfte unerwünscht sind. Denn das sind die nicht.
genauso ist eine dikatur kein grund für eine invasion, den menschen die freiheit bringen war weder im irak noch in afghanistan die motivation vom krieg, waren zum großen teil wirtschaftliche faktoren.

Und das kannst du wie beweisen? Wie kommt es, dass gerade die beiden Kriege den Amerikanern so ein rieses finanzielles Loch in das Portemonai gerissen haben? Sorry, aber Krieg kostet und man verdient nichts am Krieg.
Und wenn du meinst, dass sie das Öl haben wollten: das haben sie im Irak nie bekommen und in Afghanistan gibt es nicht ein Tropfen Öl. Das Einzige, was die Afghanen exportiert haben, ist Opium und das rekordverdächtig. Immerhin kommt/kam über 70% des Gesamtopiums aus Afghanistan.
wäre sadam damals noch ein freund der amerikaner gewesen hätten...
schrieb am

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