Torchlight

Perfect World steigt bei Runic ein

Gerade noch hatte Runic Games vermelden lassen, dass sich Torchlight bisher über 500.000 Mal verkauft hat, da steht auch schon die nächste Ankündigung ins Haus: Perfect World hat sich in das in Seattle ansässige Studio eingekauft. Der chinesische Hersteller fungierte bereits als Publisher des Action-RPGs und hat jetzt für 8,4 Mio. Dollar einen Mehrheitsanteil an der Firma erworben.

Runic hatte schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass man für Perfect World ein auf dem Torchlight-Universum fußendes MMOG produziert.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • na dann sind wa uns ja prinzipiell einig :) ... Milch trinken und abwarten und etwas hoffen heißt wohl wirklich die Devise :)
  • Gut, dem kann ich mich anschließen. Es gibt aber auch hier Grauzonen. Ich nehme einmal das Beispiel Runes of Magic. Dort bekommt man auch zum größten Teil Items, mit denen man den Charakter optisch individualisieren kann, Mounts, XP-Booster, Retrainer und einige Gegenstände, mit denen man seine  [...] Gut, dem kann ich mich anschließen. Es gibt aber auch hier Grauzonen. Ich nehme einmal das Beispiel Runes of Magic. Dort bekommt man auch zum größten Teil Items, mit denen man den Charakter optisch individualisieren kann, Mounts, XP-Booster, Retrainer und einige Gegenstände, mit denen man seine Ausrüstung verbessert. Der Großteil dessen, was einen Einfluss auf die Spielbalance hat, lässt sich ebenfalls durch Zeiteinsatz im Spiel erarbeiten. Dennoch ist die Fraktion, die sich darüber beschwert nicht klein. Man argumentiert, dass ohne Echtgeldeinsatz ein Spielen im End-Content nicht möglich sei. Das ist nicht richtig. Man kann im End-Content spielen, auch wenn man kein Geld investiert. Man benötigt natürlich dementsprechend länger. Wenn man zudem monatlich fünf Euro investiert, also die Hälfte dessen, was man für ein abopflichtiges Spiel hinlegen würde, kommt man sogar sehr gut voran. Man muss nur gut wirtschaften. Nur durch "modische Accessoires" lässt sich ein solches Spiel vermutlich nicht finanzieren. Ein ausschlaggebender Faktor bei der Argumentation ist oftmals Neid und Missgunst. Wäre dies nicht, könnte man das Thema objektiver angehen. Man wird sehen wie sich das Torchlight-MMOG letztendlich entwickelt. Wenn es genügend Spieler gibt, die Geld für Items ausgeben, die man auf keine andere Weise erlangen können sollte, wird sich daran nichts ändern. Andernfalls wird der Publisher einlenken müssen.
  • da hast mich falsch verstanden. mir ist klar das PW kein Hack and Slay ist. worum es mir ging ist schlicht und ergreifend das extrem mies umgesetzte Cash-Shop ... bzw das Balancing, welches sich komplett auf eben jenen abstützt. und wenns darum geht, ist es völlig schnuppe obs nun Hack&Slay ...  [...] da hast mich falsch verstanden. mir ist klar das PW kein Hack and Slay ist. worum es mir ging ist schlicht und ergreifend das extrem mies umgesetzte Cash-Shop ... bzw das Balancing, welches sich komplett auf eben jenen abstützt. und wenns darum geht, ist es völlig schnuppe obs nun Hack&Slay ... ActionRPG .. oder MMORPG (wow&co-like) ist. Cashshops kann man auch sehr wohl so einbauen, ohne dass der eigentliche Spaß am Spiel einen vergeht. Das essentielle bei Diablo-Ähnlichen spielen ist das Aufleveln, Skillmöglichkeiten und Itemsammeln. Aufleveln kann man mir nix dir nix mit extrem unballancierten EXP-Abwurf der gegner kaputtmachen ... und sich dann aufn Cashshop verlassen: müssen se halt EXP-Tränke kaufen, wenn se leveln wollen. Ähnliches mit Skillen. Braucht das Skillen zu lange, aufgrund des zähen levelanstiegs hat man kaum Möglichkeiten mal ein bisschen was auszuprobieren ...ergo: wenn ihr was probieren wollt, kauft euch Retrainer im Shop und das KO-Kriterium Items .... Hack&Slay machen, zumindest mir, nur Spaß, wenn es größtenteils Zufalls-generierte Werte gibt. ... wie zerstört man sowas? ... ganz einfach: man legt im Cashshop direkt Rüstungen und Waffen ab, die Werte haben, die normale Items nie erreichen würden. und schon hat man ein Spiel kaputt gemacht. soweit wie meine Erinnerungen reichen, war all dies bei Perfect World der fall. daher meine Sorge :( das es auch anders geht, zeigt Hanbit momentan unter anderen in Hellgate-Ressurection. Leveln zwar etwas zäher als im Originalspiel ... aber noch flüßig. der großteil der Items, die man nur im Shop erhält sind Komfort-Geschichten für Leute die eh mehr spielen. Seis der SharedStash .... den man nicht zwingend braucht, da man sich immernoch mails mit anhang schicken kann. (die widerum etwas ingame money kosten). Sei es erweiterungen für den Rucksack. Oder das dann doch schon in meinen augen etwas gränzwertige "Sockelaufbohrset" ... mit diesem kann man in Waffen (welche man erstmal selbst finden muss!) zusätzliche Sockel "freischalten" ... aber wieder gillt: man kommt auch ohne vorran, ist halt für all die, die das letzte aus ihren Char rausholen wollen. Klar wäre mir ne Abo-Gebühr lieber ... aber wenn Cashshop dann so: Kein muss um im Spiel überhaupt etwas zu erreichen, sondern eher um sich ein wenig Gameplay-Comfort zu schaffen.