StarCraft 2: Legacy of the Void: Koreanische StarCraft-2-Profis bekommen nach Wettbetrug lebenslange Sperre - 4Players.de

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Echtzeit-Strategie
Entwickler: Blizzard
Release:
10.11.2015
10.11.2015
Test: StarCraft 2: Legacy of the Void
88

“StarCraft 2: Legacy of the Void ist ein mehr als würdiger Abschluss der StarCraft-2-Trilogie und ein Lichtblick in der Echtzeit-Strategie.”

Test: StarCraft 2: Legacy of the Void
88

“StarCraft 2: Legacy of the Void ist ein mehr als würdiger Abschluss der StarCraft-2-Trilogie und ein Lichtblick im Echtzeit-Strategie-Bereich.”

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StarCraft 2: Koreanische Profis bekommen nach Wettbetrug lebenslange Sperre

StarCraft 2: Legacy of the Void (Strategie) von Activision Blizzard
StarCraft 2: Legacy of the Void (Strategie) von Activision Blizzard - Bildquelle: Activision Blizzard
Der eSport um StarCraft 2 hat offenbar seinen ersten großen Betrugs-Skandal um fingierte Partien und damit zusammenhängende Sportwetten. Wie PCGamesN unter Bezugnahme auf Teamliquid.net berichtet, wurden die koreanischen Mitglieder des Teams Prime Gerrard und YoDa lebenslang von ihrer Mannschaft gesperrt. Neben ihnen seien noch acht weitere Personen am Skandal beteiligt. Gerrard war der Trainer des Prime Teams und soll seinen Spieler YoDa dazu gebracht haben, absichtlich Matches zu verlieren, damit eine Reihe von Wetten gewonnen werden konnten. Sie hätten Zahlungen vom eSports-Journalist Seong Jun-Mo (AKA Enough) sowie zwei "Ex-Gangstern" erhalten. Betroffen seien Turnier-Spiele zwischen Januar und Juni dieses Jahres - inklusive der GSL Season und der Proleague Season 1.

Gerrard habe angeblich 10 Mio. Koreanische Won (rund 7.784 Euro) von Ju-Mo erhalten, um YoDa zur Niederlage im GSL-Match zu bewegen. Gerrard habe auch den Spieler BBoongBBoong beauftragt, ein Match in der SKT Proleague zu manipulieren, wofür er mit rund 5 Mio. Won (rund 3.892 Euro) bestochen worden sei. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Changwon und der eSports-Association hätten ergeben, dass YoDa absichtlich vier Matches verloren und als Kompensation 30 Mio. Won (rund 23.333 Euro) von verschiedenen Investoren erhalten habe.

Das Magazin mutmaßt, dass die finanzielle Notlage des Trainers ein Anlass für den Betrug gewesen sein könnte - darüber hätte beispielsweise das Magazin Fomos berichtet. Insgesamt hätten in den Skandal involvierte Wetter rund 40 Mio. Won (31.110 Euro) und Broker rund 30 Mio. Won erzielt. Die koreanische eSports-Association hat bereits Stellung beziogen und plant demnach, Gerrard und YoDa lebenslang ihre Lizenzen zu entziehen. Das ebenfalls von Gerrard angeführte League-of-Legend-Team wird vorläufig von der Organisation unter seine Fittiche genommen, damit es regulär weiterspielen kann.

Letztes aktuelles Video: Patch 30 - Benutzeroberflaeche


Quelle: PCGamesn.com

Kommentare

greenelve schrieb am
KaioShinDE hat geschrieben:Wer weiß was in den Köpfen der Drahtzieher dahinter vor sich geht, größere Gewinne sind im E-Sport evtl einfach nicht drin und woanders haben sie nicht solchen Zugang zu Athleten. Man nimmt eben was man kriegt.

In den letzten Jahren und auch heute gibt es immer wieder Ermittlungen über Wettbetrug bei Baseball, Basketball usw. in Südkorea. Das Land hat einfach ein generelleres Problem mit illegalen Wetten und Absprachen.
Nach dem großen Beben mit Wettbetrug bei Broodwar fällt Naivität auch weg. Gerade Trainer, die älter und erfahrener sind, sollten es besser wissen. Aber selbst damals hat es absolute Topspieler, die schon lange dabei sind, wie "savior" getroffen.
ps: Kespa (koreanische Esport Vereinigung) hat bei AfreecaTV (südkoreanischer Streamingdienst vglb. zu Twitch) angefragt, ebenfalls sämtliche Betrüger zu sperren. Afreeca unterhält auch SC2 Ligen, zum Beispiel die GSL.
Nelphi schrieb am
KaioShinDE hat geschrieben:TherealMorrich:
Wie es wohl "Pro-Gamern" ergeht die keine Ausbildung gemacht haben und stattdessen fulltime in einem Gaming-Haus saßen und dann nach ein paar Jahren lebenslang verbannt werden... Kommt sicher gut dann einen Berufseinstieg in der echten Welt zu finden wenn man vorher nur, einen auf High-Roller machen für zocken, im Lebenslauf stehen hat...

In diesem Land ist dass ProGaming ja anerkannt und somit kann dass dann ebenso angegeben werden, wie wenn du als Profisportler unterwegs warst!
Nen Proffußballer zB wegen Gesundheit vorzeitig aufhören musste kann das in Deutschland sicher auch im Lebenslauf angeben...traurig finde ich, dass hier anscheinend in den Köpfen ein so großer Unterschied gemacht wird, und das sogar in der Comunity die sich Hobbymäßig damit beschäftigt!
In anderen Foren wird sogar gräftig über Gamer die damit Geld verdienen geläßtert (Lets Player, Progamer) oder es wird über Leute gelästert die etwas ausgewöhnliches geschaft haben (besonderst hohe Anzahl an Platinerfolgen, hohe Gamerlevel usw.!
Mit Sätzen wie "Der hat kein Leben!" sind die Forengamer alles andere als geizig oder zurückhalltend!
In zB Autocomunitys ist dieser offensichtiliche Neid nicht zu finden, oder bei weitem nicht so oft! Schade, für mich leider ein Indiz das Gamer wohl doch irgendwie anderst...negativer ticken müssen!!!
Marobod schrieb am
Da mein Bruder schon haeufiger in Suedkorea unterwegs war, sei gesagt, mit diesen Geldmengen kommt man dort in der Regel sehr sehr sehr weit durchs Leben.Der hat trotz taeglichem 2maligen Restaurantbesuch recht wenig Geld dort gelassen. Die lebenshaltungskosten dort sind recht niedrig.
Das Luxussegment geht dafuer steil nach oben :)
KaioShinDE schrieb am
TherealMorrich:
Ja den Eindruck kann man bekommen. Ich glaube das funktioniert vor allem weil die "E-Sportler" idR junge Menschen sind mit reichlich Naivität. Die sehen nur den kurzfristigen Gewinn und denken nicht nachhaltig und lassen sich auf solchen Quatsch ein. Wer weiß was in den Köpfen der Drahtzieher dahinter vor sich geht, größere Gewinne sind im E-Sport evtl einfach nicht drin und woanders haben sie nicht solchen Zugang zu Athleten. Man nimmt eben was man kriegt.
Wie es wohl "Pro-Gamern" ergeht die keine Ausbildung gemacht haben und stattdessen fulltime in einem Gaming-Haus saßen und dann nach ein paar Jahren lebenslang verbannt werden... Kommt sicher gut dann einen Berufseinstieg in der echten Welt zu finden wenn man vorher nur, einen auf High-Roller machen für zocken, im Lebenslauf stehen hat...
TherealMorrich schrieb am
Marobod hat geschrieben:
TherealMorrich hat geschrieben:Also wenn ich die Zahlen zusammenrechne, dann wurden also insgesamt 45 Mio. Won an "Bestechung" gezahlt, während aus den Wetter 70 Mio. Won erzielt wurden.
Das sind also gerade mal läppische 25 Mio. Won "Gewinn". Und dafür so ein Aufriss?
Oder sind die insg. 70 Mio. Won, die "erzielt" wurden auch der "Gewinn", der da rausgesprungen ist?

Wenn das nicht geahndet wird, kannst Du diesen Sport bald eintueten, da dann jeder anfaengt Wetten zu manipulieren.
Sobald also ein Betrug erkannt wird, muß man diesen auch versuchen zu ahnden, sonst gibt es chaos.

Ich meinte mit "Aufriss" die Bestechungsanstrengungen, die da in finanzieller Hinsicht unternommen wurden.
Dass es für sowas entsprechende Bestrafungen geben muss, ist natürlich selbstverständlich.
Aber angesichts der "Gewinne", die durch diesen Betrug erzielt wurden, erscheinen mir die "Einsätze" einfach als deutlich zu hoch.
schrieb am

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