Vorwürfe gegen EA Norwegen
Originalartikel vom 19. Oktober
Mehrfach hatte Electronic Arts betont, dass man der Call of Duty-Reihe mit Battlefield 3 reichlich Marktanteile abknöpfen möchte. Der Shooter sei nur ein erster Schritt: Langfristig wolle man Activision natürlich die Genre-Krone abnehmen - im Fußballbereich sei dies schließlich auch gelungen, hieß es da mit Verweis auf den Zweikampf von FIFA und PES.
Angesichts des Produktions- und Marketingbudgets sowie der Wichtigkeit des Vorweihnachtsgeschäfts geht der Hersteller dann auch entsprechend 'sorgfältig' vor. Wie wir bereits berichteten, will DICE im Vorfeld der Veröffentlichung nur drei Magazinen bzw. Verlagen Rezensionsversionen zur Verfügung stellen. Ob dies nur mit Sicherheitsbedenken begründet werden kann, ist nicht bekannt: Laut eines MCV-Berichts ist zumindest die Kampagne allerdings bereits im Netz aufgetaucht.
EA Norwegen scheint noch etwas gründlicher vorzugehen, wie das norwegische Magazin NRK (via BF3-Blog & Kotaku) jetzt anmerkte. Demnach ließ der Publisher Magazinen nach Anfragen für Testmuster einen Fragebogen zukommen, in dessen Mittelpunkt die Präferenzen des BF3 zugewiesenen Testers stehen. So wollte EA u.a. wissen, ob dieser Battlefield: Bad Company 2 und Call of Duty: Black Ops gespielt hat, welche Wertungen es für jene Titel gab, ob er ein Fan der BF- oder CoD-Reihen ist, ob er sich "enthusiastisch" oder skeptisch über BF3 geäußert hat, und wie er die Beta-Version des Shooters fand.
Einige etablierte Magazine wie Gamer.no oder Gamereactor seien auf Basis der Wertungen für frühere Serienvertreter nicht bemustert worden, heißt es außerdem.
Gegenüber NRK ließ ein Vertreter des Publishers verlauten, es habe sich um einen menschlichen Fehler gehandelt. Der Fragebogen sei aus Versehen verschickt worden. Was natürlich die Frage aufwirft, was EA denn ansonsten mit ihm vorgehabt hat.
Anmerkung der Redaktion: Deutschen Magazinen wurden keine Fragebögen zugeschickt.
Update 20. Oktober: Die beiden im NKR-Artikel referenzierten Magazine - Gamer.no und Gamereactor - haben sich beide bei Bluesnews gemeldet. In beiden Fällen seien die Behauptungen unwahr. Gamer.no sei nicht der Zugriff auf eine frühe Rezensionsversion verweigert worden. Sie sei bereits verschickt worden und werde wohl morgen in der Redaktion eintreffen. Man habe niemals Fragen beantworten müssen, auch habe es zu keinem Zeitpunkt Unstimmigkeiten zwischen den beiden Parteien gegeben.
Mehrfach hatte Electronic Arts betont, dass man der Call of Duty-Reihe mit Battlefield 3 reichlich Marktanteile abknöpfen möchte. Der Shooter sei nur ein erster Schritt: Langfristig wolle man Activision natürlich die Genre-Krone abnehmen - im Fußballbereich sei dies schließlich auch gelungen, hieß es da mit Verweis auf den Zweikampf von FIFA und PES.
Angesichts des Produktions- und Marketingbudgets sowie der Wichtigkeit des Vorweihnachtsgeschäfts geht der Hersteller dann auch entsprechend 'sorgfältig' vor. Wie wir bereits berichteten, will DICE im Vorfeld der Veröffentlichung nur drei Magazinen bzw. Verlagen Rezensionsversionen zur Verfügung stellen. Ob dies nur mit Sicherheitsbedenken begründet werden kann, ist nicht bekannt: Laut eines MCV-Berichts ist zumindest die Kampagne allerdings bereits im Netz aufgetaucht.
EA Norwegen scheint noch etwas gründlicher vorzugehen, wie das norwegische Magazin NRK (via BF3-Blog & Kotaku) jetzt anmerkte. Demnach ließ der Publisher Magazinen nach Anfragen für Testmuster einen Fragebogen zukommen, in dessen Mittelpunkt die Präferenzen des BF3 zugewiesenen Testers stehen. So wollte EA u.a. wissen, ob dieser Battlefield: Bad Company 2 und Call of Duty: Black Ops gespielt hat, welche Wertungen es für jene Titel gab, ob er ein Fan der BF- oder CoD-Reihen ist, ob er sich "enthusiastisch" oder skeptisch über BF3 geäußert hat, und wie er die Beta-Version des Shooters fand.
Einige etablierte Magazine wie Gamer.no oder Gamereactor seien auf Basis der Wertungen für frühere Serienvertreter nicht bemustert worden, heißt es außerdem.
Gegenüber NRK ließ ein Vertreter des Publishers verlauten, es habe sich um einen menschlichen Fehler gehandelt. Der Fragebogen sei aus Versehen verschickt worden. Was natürlich die Frage aufwirft, was EA denn ansonsten mit ihm vorgehabt hat.
Anmerkung der Redaktion: Deutschen Magazinen wurden keine Fragebögen zugeschickt.
Update 20. Oktober: Die beiden im NKR-Artikel referenzierten Magazine - Gamer.no und Gamereactor - haben sich beide bei Bluesnews gemeldet. In beiden Fällen seien die Behauptungen unwahr. Gamer.no sei nicht der Zugriff auf eine frühe Rezensionsversion verweigert worden. Sie sei bereits verschickt worden und werde wohl morgen in der Redaktion eintreffen. Man habe niemals Fragen beantworten müssen, auch habe es zu keinem Zeitpunkt Unstimmigkeiten zwischen den beiden Parteien gegeben.