Prison Break: The Conspiracy: gc-Eindruck: Ausbruch in Köln - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Zootfly
Publisher: Deep Silver
Release:
19.03.2010
19.03.2010
19.03.2010
Test: Prison Break: The Conspiracy
44

“Belangloser, uninteressanter und sehr kurzer Ausflug in das offenste Gefängnis der Welt.”

 
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Test: Prison Break: The Conspiracy
44

“Belangloser, uninteressanter und sehr kurzer Ausflug in das offenste Gefängnis der Welt.”

Leserwertung: 10% [1]

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Prison Break: The Conspiracy
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gc-Eindruck: Prison Break

Die erste Staffel um den Architekten Michael Scofield, der nicht nur seinen Bruder aus dem Gefängnis befreien will, sondern sich dafür nach einem Banküberfall selbst hinter Gittern verschließen lässt, hat Fernsehgeschichte geschrieben! Vom brillanten Protagonisten über die verschiedenen Gesichter und Geschichten der Insassen bis hin zur mysteriösen Company: Prison Break war ein überaus cleverer Thriller, der 22 lang Neuland betrat, um buchstäblich aus den Konventionen auszubrechen. Andauernder Erfolg war der Serie allerdings nicht beschieden: Über Staffel zwei und drei kann man noch streiten, die abschließende Staffel vier war hingegen nur noch der lieblose Versuch, einen längst belanglos gewordenen Plot irgendwie abzuschließen - das genaue Gegenteil zum fulminanten Einstieg. Kein Wunder also, dass Zootfly selbst nach dem Ende der Serie eine spielerische Umsetzung der ersten Staffel entwickelt.

Aber will man denn heute noch Scofields Schritte wiederholen, um irgendwann seinen Bruder rauszuhauen? Die Handlung ist immerhin längst bekannt. Natürlich nicht - und das weiß Zootfly. Aber wie wäre es, als völlig neuer Charakter an der Seite von Michael in das Fox River State Penitentiary eingewiesen zu werden, ein paar Worte mit ihm zu wechseln und einige Zellen neben der damaligen Hauptfigur Quartier zu beziehen? Vielleicht beobachtet man sogar, wie Michael zum ersten Mal seinen Bruder trifft und ihm von seinem Plan erzählt - was, wenn man dann ein Spion der Company wäre, der jeden Schritt von Scofield per Diktiergerät aufzeichnet und an seinen Auftraggeber weiterleitet...

Der Aufbau ist jedenfalls sehr interessant, da man in der Rolle von Tom Paxton gegen den Protagonisten und seine bald gefundenen Verbündeten arbeitet. So soll Prison Break die Geschichte u.a. so erweitern, dass man als Paxton für einige der Umstände verantwortlich sein wird, die Scofield in der Serie plötzlich das Leben schwer machten. Das Drehbuch stammt zudem von einem der Original-Autoren – die erzählerischen Voraussetzungen sind viel versprechend!

Und auch spielerisch dürfte Prison Break vor allem für die Serienfans interessant sein, denn auch Paxton muss in Fox River Bekanntschaften schließen, um seine Pläne in die Tat umzusetzen. Bis auf Sara Tancredi und Charles Westmoreland unterhält er sich dabei, zumindest in der englischen Version, mit den Stimmen der Originalschauspieler. Zootfly zeigt z.B., wie er ausgerechnet T-Bag auf die Palme bringen soll, sich mit C-Note unterhält und natürlich immer wieder auf Scofield trifft. In welchem Zusammenhang die Begegnungen stehen, stand bei der gc-Präsentation noch nicht im Vordergrund.

Wichtiger sind zunächst die Grundlagen: Ähnlich wie die Umsetzung zu Lost erlebt man die Geschehnisse, indem man Paxton über die Schulter schaut. Spielerisch erwarten den Agenten der Company dabei nicht nur Abschnitte, in denen er unbemerkt schleichen muss sowie faustfeste Schlägereien, in denen er einen starken und einen schwachen Hieb ausführt, blockt oder eine Attacke durch gutes Timing sogar kontert. U.a. gibt es in Fox River einen Fight Club, wo  Paxton z.B. um Kleingeld für Tatoos boxen kann. Was für die Kämpfe gilt, trifft auch auf das Schleichen zu: Das Prinzip wirkt sehr rudimentär, währen die Kulissen weniger eindrucksvoll als Ubisofts Lost-Dschungel sind. So darf Paxton beim Schleichen keine Wache unschädlich machen und muss einfach nur ungesehen ans Ziel kommen. Dabei hangelt und klettert er zwar in Splinter Cell-Manier, erfahrenen Schleichern dürfte dies aber nur ein kaum merkliches Kopfnicken entlocken.

Die spielerischen Werte werden sich wohl nur im soliden Bereich bewegen: Die Faustkämpfe locken keinen Actionspieler hinter dem Ofen vor und sollten die Entwickler auf ärgerliche Trial&Error-Momente verzichten, schleichen sich erfahrene Stealth-Spione im Handumdrehen an den Wachen von Fox River vorbei. Zum einen finde ich den Wechsel der Perspektive aber einen äußerst reizvollen Ausgangspunkt und zum anderen könnte das Spiel dadurch tatsächlich interessante neue Plotknäuel auftrieseln. Nach dem, was Zootfly auf der gamescom vorgestellt hat, werde ich Prison Break wohl ähnlich genießen wie ich die Lost-Umsetzung verschlungen habe!

gc-Eindruck: befriedigend


Kommentare

The SPARTA schrieb am
Also ich hab mal die neuen Fotos der Xbox360 angeschaut und muss fragen: Kann es sein dass das Spiel DirectX11 unterstützen wird? Die Bilder sehen einfach sehr gut aus, ich glaub als PrisonBreak Fan muss man es sich einfach holen.
chili con carne schrieb am
ich gucke die serie gerade, und bin bei staffel 4.
find sie HAMMER, BITTE BITTE game nicht verkacken! ;(
Warborn schrieb am
Aha, mal wieder ne Lizenzverwurstung. Next, please.
Hatty92 schrieb am
hmmm naja hört sich jetzt nicht so furchtbar super an^^
obwohl man sicherlich ei tolles Spiel drauß machen könnte,.
luda schrieb am
Wird sich wohl eher bei 65% wiederfinden.
schrieb am

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