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Halo häufiger

Mit Halo: Reach hat sich Bungie erstmal von der Serie verabschiedet, die man einst selbst erschuf. Während sich das vor Jahren wieder in die Unabhängigkeit entlassene Studio einem neuen Projekt zuwenden wird, welches bei Activision Blizzard Unterschlupf gefunden hat, wird zukünftig Microsofts internes Team, 343 Industries, hauptverantwortlich für Master Chief & Co. sein.

Den wird man dann vermutlich etwas häufiger zu sehen bekommen, wie Phil Spencer gegenüber IGN andeutete.

"Es gibt da keine explizite Strategie, die besagt, dass wir jedes Jahr ein Halo-Spiel ausliefern werden. Ich muss allerdings sagen, dass die Veröffentlichung eines Halo-Spiels alle drei Jahre - das war ja irgendwie unser bisheriges Tempo - wahrscheinlich nicht häufig genug ist."

Die Reihe nähere sich jetzt ihrem zehnten Geburtstag, und man überlege sicherlich, wie man die Fans zukünftig häufiger versorgen könnte.

"343 Industries denkt sehr viel nach über diese Marke, und wie man sie in etwas verwandeln kann, bei dem die Leute das Gefühl haben, dass sie eine laufende Beziehung damit haben und noch öfter damit Spaß haben können. Aber es ist jetzt nicht so, dass wir jedes Jahr am 6. November ein Spiel herausbringen müssen und darum einen Produktionsplan herumstricken werden. Wir wollen die Dinge so machen, wie sie für einen First-Party-Hersteller sinnvoll sind."

Über Activision Blizzard und die Call of Duty-Serie - auf die sich jener November-Kommentar ja recht eindeutig bezog - lässt Spencer verlauten:

"Als Spieler habe ich jährliche Fortsetzungen von Spielen, die keine Sportspiele sind, als Versuch der Leute gesehen, das Geld aus mir herauszupressen. Ich ging davon aus, dass niemand genug Zeit haben würde, um da gut Arbeit abzuliefern, und dementsprechend negativ waren die Assoziationen dann auch. Respekt an Activisoin - weil sie es geschafft haben, ein gutes Spiel zu machen und das in jedem Jahr fortsetzen. Und ich glaube, die Fans empfinden das als gute Sache, dass das so ist. Ich denke, da gibt es einige positive Dinge und Möglichkeiten, die man sich abschauen kann. Die Qualität haben sie ja offensichtlich immer extrem hochgehalten, und das ist meiner Meinung nach wichtig."

Halo und Call of Duty seien jedoch nicht völlig identisch und würden dementsprechend unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Halo sei story-basiert und baue auf ein festgelegtes Grüppchen an Figuren - das sei bei CoD anders.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Sir Richfield schrieb:
    Achja, Outcast möchte auch ein Wort mit Dir sprechen!
    Ja, ich liebe Outcast. Aber es ist einfach nur ein Actionspiel mit ordentlicher Story und der ersten gut simulierten Umwelt. Dagegen ist allerdings jedes GTA weit komplexer und  [...]
    Sir Richfield schrieb:
    Achja, Outcast möchte auch ein Wort mit Dir sprechen!
    Ja, ich liebe Outcast. Aber es ist einfach nur ein Actionspiel mit ordentlicher Story und der ersten gut simulierten Umwelt. Dagegen ist allerdings jedes GTA weit komplexer und durchdachter. Auch wenn keines an die Klasse eines Outcast heranreicht. Sir Richfield schrieb:
    Ich weiß auch nicht, wo Du den Unterschied siehst zwischen "Seitenweise einen Baum beschreiben" und "Zehn Leute einstellen, einen Baum zu machen".
    Es ist weit schwerer einen Baum glaubhaft zu beschreiben, als einen zu pflanzen. Versuch es mal. ;) Sir Richfield schrieb:
    Ich würde sogar mal sagen, einige Diablo 2 Level sind komplexer als alles, was man in einem Buch beschreiben kann. Alleine die Details im Hintergrund mussten ja mal erstellt werden.
    Ein Spiel das seinen Level nach dem Zufallsprinzip generiert ist nicht gerade ein gutes Beispiel für die Diskussion. ;) Auch wenn der Levelgenerator gute Dienste leistet. @Heru: Wir sehen einige Dinge gleich und einige Dinge grundverschieden. Ich glaube jeder kann den anderen zwar verstehen, sieht es aber eben doch anders. Vielleicht ist der Grund auch der, dass ich Grafiker bin. Ich sehe in Design und Ausarbeitung des solchen primär das Handwerk. Klar gehört dazu eine gewisse Kreative Leistung, aber die haben (bei Spielen) aber auch oft andere schon erbracht. Ich weiß, wie schwer oder leicht es ist so etwas umzusetzen und siedele, im Vergleich dazu, die Leistung eines Tolkien (der eben alleine und nicht im Team all das erschaffen hat) weit höher an. Im Endeffekt sind das Basteln von Leveln und die Ausarbeitung der Elbensprache wohl recht ähnliche Fleißarbeiten. Da ich das eine aber selber (mit viel Übung) hinbekommen würde und das andere für mich wirklich große Kunst ist, sehe ich das halt so. Andere sehen es anders. Nichtsdestotrotz ist die Leistung eines Tolkien oder auch Pratchett für mich weit mehr wert als die Leistung eines Entwicklerteams mit 100 Mitarbeitern, die alle nur ihren kleinen Teil zum großen Ganzen beitragen. Bei großen Spielen ist ja meist nicht mal die (oft auch noch schlechte) Story aus einer Hand, hinzu kommen Dialogschreiber, Designteam, Texture-Artist... etc etc etc. Wie ein sehr weiser Mann mal sagte: "Auch du wirst entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind." In dem Sinne mache ich es mal wie Luke und glaube dem alten Ben und nehme deine Meinung als solche, genau wie meine einfach mal hin. War auf jeden Fall eine interessante Diskussion, die wir sicher an anderer Stelle noch mal fortsetzen werden. Ich glaube mit Recht und Unrecht haben tun wir uns beide Unrecht und auch keinen Gefallen. Das siehst du sicher genauso. Gruß und schönes Wochenende
  • Infi88 schrieb:
    The SPARTA schrieb:
    Die Extended Edition von der Herr der Ringe Trilogie ist einfach nur Episch, vorallem auf HD. Beste Trilogie 4ever, da kann sogar Jason Bourne nicht mithalten.
    Hau mich mit der Schaufel Sparta, aber die HD
     [...]
    Infi88 schrieb:
    The SPARTA schrieb:
    Die Extended Edition von der Herr der Ringe Trilogie ist einfach nur Episch, vorallem auf HD. Beste Trilogie 4ever, da kann sogar Jason Bourne nicht mithalten.[/quote="postlink" href="http] *hau mit Schaufel* Ich meine auch die hochskalierte Version, die auf einem HD Sender Exklusiv lief. Die kannst du nun im Netz ziehen ;) Hab diese gezogen und ein Film ist etwa 10GB gross (Ohne Menü, nur Deutsche Sprache , ohne Untertitel, praktisch nix ausser eben German Language) 30GB meiner PS3 Festplatte sind nur wegen dieser Extended Trilogie draufgegangen. Hoffe das die richtige Full-HD Version Ende Jahr rauskommt, wird sofort gekauft.
  • apalause* schrieb:
    komisches Zeug
    Äh, und was genau willst du mir jetzt mitteilen? Warum zitierst du mich für deinen Psalm, wo ich doch nur darauf hingewiesen habe, dass Planescape keine originäres Videospieluniversum ist? Lies dir vielleicht erstmal durch,  [...]
    apalause* schrieb:
    komisches Zeug
    Äh, und was genau willst du mir jetzt mitteilen? Warum zitierst du mich für deinen Psalm, wo ich doch nur darauf hingewiesen habe, dass Planescape keine originäres Videospieluniversum ist? Lies dir vielleicht erstmal durch, worum es ging... P.S. Und natürlich können Spiele eine ebensolche Tiefe wie ein gutes Buch haben. Es scheitert häufig nur an den folgenden Problemen: 1. Keine guten Autoren auf Seiten der Entwickler 2. Besonders storylastige Titel scheitern leicht am Massenmarkt. 3. Konträr dazu jedoch steigende Entwicklungskosten, wenn man nicht nur einen linearen Railroader mit intensiver Story machen will, sondern der Spieler eine gewisse Freiheit geniessen soll (viele Varianten abzudecken, siehe z.B. Mass Effect) Dragon Age hat den Mix ganz gut hinbekommen, das kann schon mit einem guten Roman mithalten, allerdings merkt man an vielen Stellen die oben genannten Probleme. Brüche im Erzählstil oder leichte Schwächen in der Atmosphäre, weil man schlichtweg nicht alle erdenklichen Entscheidungsmöglichkeiten so perfekt und intensiv inszenieren kann, ohne sich bei den Produktionskosten zu verzetteln.