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Microsoft: Fries über Xbox-Wurzeln

Microsoft (Unternehmen) von Microsoft
Microsoft (Unternehmen) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Als einstiger Chef von Microsofts Spielesparte ist Ed Fries seinerzeit auch mitverantwortlich für den Einstieg des Konzerns in das Konsolengeschäft gewesen. Nachdem er bereits auf die Übernahmen von Bungie und Rare zurückgeblickt hatte, erinnert er sich nun bei Develop an die Konzipierung der Xbox.

Der Name der Konsole entsprang ihrer ursprünglichen Bezeichnung, war das Gerät von den Entwicklern zuerst DirectX Box getauft worden. Der Grund war recht simpel: Eigentlich sollte die Konsole im Wesentlichen ein verschlankter PC werden, auf dem eine angepasste Version von Windows läuft. Im Gegensatz zu einem klassischen Rechner wären Spiele automatisch installiert und ausgeführt worden. Der Vorteil: Man hätte sich in einen neuen Markt begeben, gleichzeitig aber dennoch auf bekanntem Terrain bewegt.

Es habe zur gleichen Zeit bei Microsoft noch ein zweites Projektteam gegeben, das eine Konsole konzipierte. Deren Ansatz hätte eher dem Ansatz der PlayStation entsprochen. Beide Gruppen hätten um die Gunst von Bill Gates gekämpft. Sein Team habe sich dann letztendlich durchgesetzt, da dem Microsoft-Gründer die Idee gefiel, dass das System Windows-basiert sein wird.

Die Mannen um Fries hätten in der Zeit danach aber einsehen müssen, dass man ein eigenes, abgestimmtes Betriebssystem benötigen wird - Gates sei nicht gerade erbaut gewesen, als er dies erfuhr. Auch sonst habe man letztendlich noch einige Ideen aus dem Konzept der anderen Abteilung übernommen.

Mit dem Verbauen einer Festplatte habe Microsoft sich deutlich von der Konkurrenz absetzen wollen. Rückblickend sei diese dann aber doch nicht so genutzt worden, wie man sich das eigentlich erhofft hatte. Viele Hersteller hätten kein Cache-System verwendet, da dies bei Multiplattform-Titeln zu viel Aufwand für eine Version bedeutet hätte. Für Xbox Live & Co. habe sich die Hardware aber letztendlich doch bezahlt gemacht.

Microsofts Marketingteam habe den Namen Xbox gehasst und sich allerlei alternative Bezeichnungen ausgedacht. In den Testumfragen habe sich allerdings stets jener Name durchgesetzt, was die Marketingleute ziemlich frustriert habe.

Auch ein anderer Umstand sei lange diskutiert worden, schließlich sei Microsoft sich nicht sicher gewesen, ob man das System nicht vielleicht mit einem Modem versehen soll. Seinerzeit waren klassische Einwählverbindungen schließlich eher die Norm als Breitbandanbindungen. Robbie Bach habe dann aber klargestellt: Die Xbox soll ein System der Zukunft sein. In der Hoffnung auf einen entsprechenden Markt sei man dann das Risiko eingegangen, die Xbox stattdessen mit einem Ethernet-Port auszustatten.

Kommentare

Zeltinger schrieb am
6zentertainment hat geschrieben:
Meglio_Chuck hat geschrieben:zum glück haben sie sich gegen windows entschieden
war es nicht denoch ein modefiziertes windows was nru auf einer power prozersor architecktur fuss fast?oder es war linux :D
Ich meine mich daran erinnern zu können das die gute alte Dreamcast auf einer PowerPC Architektur mit einem abgespeckten Windows CE basierte.
Die DC ist bis heute die einzige Konsole, die auf die Software aus Redmond gesetzt hat.
DdCno1 schrieb am
6zentertainment hat geschrieben:
Meglio_Chuck hat geschrieben:zum glück haben sie sich gegen windows entschieden
war es nicht denoch ein modefiziertes windows was nru auf einer power prozersor architecktur fuss fast?oder es war linux :D
In der Xbox steckt ein Intel Celeron mit 733 Mhz. Nix Power PC CPU. Dazu kommen eine abgewandelte GeForce 3 und 64 Mbyte RAM. Eine bewährte Architektur, zu der sich leicht eine schlanke Firmware schreiben lässt.
Linux kann Microsoft nicht verwendet haben, da nahezu alle bekannten Distributionen bei Modifikationen am Code in ihren Lizenzvereinbarungen eine Veröffentlichung dieses Codes vorschreiben. Von MS kam nie eine solche.
Allerdings haben einige findige Fans Wege gefunden, ein modifiziertes Linux auf die Konsole zu installieren (das ging glaube ich u. a. über ein modifiziertes Savegame von Splinter Cell). In der Prä-HD-Zeit im Wohnzimmer war das System deswegen beliebt als flexibler Mediaplayer.
Elmar86 schrieb am
Zwar etwas spät, aber die Leute sind oft an Verträge gebunden, die für Jahre Kommentare verbieten und wenn man noch in der Firma arbeitet, ist es oft kein Bonuspunkt über sowas offen zu reden.
Da die Xbox und Xbox360 auf DirectX basieren, welches wiederum teile des Windows Frameworks benutzen iar wahrscheinlich, dass es sich bei dem OS um eine eigene Windowsadaption handelt. UNIX als OS halte ich für sehr unwahrscheinlich, wenn das bekannt würde, währe der Marketingschaden enorm.
Bill Gates wollte vermutlich ein Windows XP Games auf der Xbox sehen, was aus welchen Gründen auch immer, nicht geklappt hat.
6zentertainment schrieb am
Meglio_Chuck hat geschrieben:zum glück haben sie sich gegen windows entschieden
war es nicht denoch ein modefiziertes windows was nru auf einer power prozersor architecktur fuss fast?oder es war linux :D
Meglio_Chuck schrieb am
zum glück haben sie sich gegen windows entschieden
schrieb am

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