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Microsoft: DirectX 12 wird bald vorgestellt

Microsoft (Unternehmen) von Microsoft
Microsoft (Unternehmen) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Wie Microsoft recht deutlich durchblicken lässt, wird man in zwei Wochen auf der Game Developers Conference 2014 DirectX 12 vorstellen. Entsprechende Logos stellen zudem klar, dass mit AMD, Intel, nVidia und Qualcomm die wichtigsten Chipfabrikanten natürlich schon eingeweiht und mit von der Partie sind.

In dem terminlich benannten Vortrag am 20. März wird Anuj Gosalia näher auf die jüngste Version der Grafikschnittstelle eingehen. In der Beschreibung heißt es, man habe die Wünsche der Spieleschöpfer erhört und wolle sie nicht nur "näher ans Metall" lassen, sondern auch noch deutlich mehr Hardware abdecken. Auch wolle man bessere Werkzeuge liefern, damit man auch wirklich die volle Performance aus dem PC, einem Smartphone, Tablet oder einer Konsole herausholen kann.

In einem anderen Vortrag will Max McMullen erläutern, wie DirectX 12 Entwicklern einen bisher nicht dagewesenen Zugriff auf die Hardware gestatten und dabei auch den Flaschenhals CPU auf einer Vielzahl von Systemen angehen will.

Damit scheint der Hersteller in der Tat etwas auf häufiger geäußerte Kritik an den bisherigen Versionen der Grafikschnittstelle einzugehen, welche als komfortabel nutzbar, aber eben auch als "high-level" gilt und viele Programmierer nicht so nah an der Hardware arbeiten lässt, wie sie es sich oft wünschen. DirectX gilt außerdem als veraltet, weil den bisherigen Versionen noch der mittlerweile überholte Grundgedanke innewohnt, dass die CPU der eigentliche Hauptmotor ist und der Grafikchip mehr oder weniger nur zuarbeitet. Die GPUs sind dieser Tage so potent, dass auch noch allerlei andere Berechnungen dort stattfinden können.

Die kritischen Stimmen waren in der jüngeren Vergangenheit immer lauter geworden. Mit Mantle hatte AMD Ende 2013 eine eigene Grafikschnittstelle vorgestellt, die genau die genannten Punkte angehen soll. In den bisherigen Tech-Demos und bei Battlefield 4 zeigt sich dann auch: Mantle kann besonders dort auftrumpfen, wo die CPU unter DirectX das Potenzial des Grafikchips ausbremst.

Mit Valve hat außerdem einer der Größen im PC-Spielebereich DirectX abgeschworen. Da der Hersteller seine langfristige Zukunft im Linux-basierten SteamOS sieht, spielt Microsofts Schnittstelle dort naturgemäß keine große Rolle mehr.

Die Einbeziehung von Qualcomm und die Nennung von Smartphones und Tablets ist außerdem ein Indikator dafür, dass Microsoft mit der 12er Version auch den schnell wachsenden Mobile-Markt im Visier hat.



Quelle: via Polygon

Kommentare

Temeter  schrieb am
sphinx2k hat geschrieben:Nein nicht von einem ersetzten der Hardware mein PC kümmert sich weiter um mein Aktives Raumschiff. Der zweite (dritte,....) PC eben um die restlichen nicht aktiven. Bei der Leistungsfähigkeit der Konsolen wäre ein Auslagern der kompletten Berechnung aber wohl sinniger.
Ich rede in dem Fall natürlich vom auslagern des Spielerschiffs, sonst würde Inputlag keine Rolle spielen. :wink:
Ich würde auch von einer Latenz weit unter 0,5Sekunden ausgehen. Das höchste der Gefühle das noch Spielbar wäre IMO 0,1Sek.
Kleiner Scherz am Rande: Steuert mal nen Marsrover dann wisst ihr was Lag ist :P
Erinnert mich an Killzone. Nachdem Teil 2 wegen Inputlag in die Kritik geraten ist, hat man ihn in Killzone 3 auf 116ms verringert. :ugly:
sphinx2k schrieb am
leifman hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:Der PC braucht nur die Rückmeldung wo sich welches Teil wann befindet und stellt das Grafisch dar. Die Berechnung soll eben komplett ausgelagert sein.
"nur" die rückmeldung? die daten müssen innerhalb von 16 bzw. 32ms vorliegen, ansonsten hast du ein lag. du kannst physik- oder grafikberechnung nicht auslagern, und schon garnicht auf einen server der übers internet verbunden ist.
kein mensch würde sich die ruckelorgie länger als 10 sekunden antuen, dann hast du keine 30 oder 60 fps sondern mit viel glück 1 fps, wenn überhaupt.
greetingz
Da ruckelt gar nix wenn die Grafikkarte schnell genug ist. Das was man hat ist eine Verzögerung zwischen der Eingabe und der Bildschirm Darstellung.
Temeter  hat geschrieben:In dem Fall sprechen wir aber nicht mehr von Unterstützung durch die Cloud, sondern vom Ersetzen der Hardware. Wenn man von KSP die Physik wegnimmt, bleibt von der Rechenlast nicht mehr viel übrig.
Wie Leifmann schrieb, hast du entweder ultraniedrige FPS oder mindestens extremen Inputlag. Es spielt nicht mal eine Rolle, ob es theoretisch möglich ist. Du kannst etwas nicht effektiv kontrollieren, wenn die Reaktion auf Eingaben z.B. 0,5 Sekunden verzögert erfolgt.
Und gesteuerte Flüge innerhalb der Atmosphäre sind in KSP eigentlich der wichtigste Teil. Die komplette Konstruktion von Raketen, Landekapseln und Fliegern baut darauf auf, innerhalb der Atmosphäre zu funktionieren.
Nein nicht von einem ersetzten der Hardware mein PC kümmert sich weiter um mein Aktives Raumschiff. Der zweite (dritte,....) PC eben um die restlichen nicht aktiven. Bei der Leistungsfähigkeit der Konsolen wäre ein Auslagern der kompletten Berechnung aber wohl sinniger.
Ich würde auch von einer Latenz weit unter 0,5Sekunden ausgehen. Das höchste der Gefühle das...
Temeter  schrieb am
In dem Fall sprechen wir aber nicht mehr von Unterstützung durch die Cloud, sondern vom Ersetzen der Hardware. Wenn man von KSP die Physik wegnimmt, bleibt von der Rechenlast nicht mehr viel übrig.
Wie Leifmann schrieb, hast du entweder ultraniedrige FPS oder mindestens extremen Inputlag. Es spielt nicht mal eine Rolle, ob es theoretisch möglich ist. Du kannst etwas nicht effektiv kontrollieren, wenn die Reaktion auf Eingaben z.B. 0,5 Sekunden verzögert erfolgt.
Und gesteuerte Flüge innerhalb der Atmosphäre sind in KSP eigentlich der wichtigste Teil. Die komplette Konstruktion von Raketen, Landekapseln und Fliegern baut darauf auf, innerhalb der Atmosphäre zu funktionieren.
el\'man schrieb am
sphinx2k hat geschrieben:Der PC braucht nur die Rückmeldung wo sich welches Teil wann befindet und stellt das Grafisch dar. Die Berechnung soll eben komplett ausgelagert sein.
"nur" die rückmeldung? die daten müssen innerhalb von 16 bzw. 32ms vorliegen, ansonsten hast du ein lag. du kannst physik- oder grafikberechnung nicht auslagern, und schon garnicht auf einen server der übers internet verbunden ist.
kein mensch würde sich die ruckelorgie länger als 10 sekunden antuen, dann hast du keine 30 oder 60 fps sondern mit viel glück 1 fps, wenn überhaupt.
greetingz
sphinx2k schrieb am
Temeter  hat geschrieben: Deswegen muss entweder alle Physik auf dem Server berechnet werden, so dass die Server dem PC einfach sagen, wie sich die Teile bewegen. Oder halt gar keine. Man kann nicht einfach die Daten der Physikberechnung senden, weil man deren Auswirkung sofort und ohne Verzögerung anwenden muss.
Genau das meine ich doch die ganze Zeit. Der PC braucht nur die Rückmeldung wo sich welches Teil wann befindet und stellt das Grafisch dar. Die Berechnung soll eben komplett ausgelagert sein.
Bei Vollberechnung wäre man dann wieder fast auf dem Level von Onlive, inklusive Input-Lag.
Das war was ich mit nicht so Zeitkritisch meine. Der wird sich bei KSP nicht so Stark bemerkbar machen. Einzige Fall der mir dazu einfallen würde wenn man grad ne Kapsel auf nem Planeten/Mond ohne Atmosphäre landet kurz vor dem Aufsetzten...der Rest hängt nicht von ner halben Sekunde mehr oder weniger ab.
Natürlich wäre das, wie du schon sagst, wiederum exzessive Rechenlast, die mehr Leistung als MMOs benötigen würde. Und was wohl erst passiert, wenn die Internetverbindung aussetzt? Dann gibts vermutlich gleich nen Return of the Kraken oder so.
Ach die ganze Cloud Geschichte find ich eh doof. Deshalb meinte ich ja eine Option zu haben wo man Heimische Rechenleistung nutzen könnte. Wie nen zweiten PC..ich würde wetten irgendwelche Fans hätten dann nen ganzen Cluster zuhaue stehen :)
Oder nen Modus wo nur Berechnet wird aber nichts Grafisch dargestellt, man aber jederzeit die Grafik wieder zuschalten kann (z.B. wie ein Client). Würde gerne mehr mit Ionen Triebwerken Arbeiten...aber das dauert eben leider ewig mit den Dingern auf Tempo zu kommen.
schrieb am

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