Blizzard Entertainment

Chilton über PC-Aufschwung

Die Kollegen von PC Gamer hatten vor Kurzem die Gelegenheit, etwas mit Blizzards Tom Chilton zu plaudern. Der äußerte sich u.a. zu dem Umstand, dass die Nutzerzahlen von World of Warcraft einige Monate nach dem Stapellauf von Cataclysm stärker zurückgegangen waren als bei den vorherigen Erweiterungen und merkt an: Gar so ungewöhnlich sei das nicht, sei der Zuwachs an Spielern vor der Veröffentlichung des jüngsten Add-ons doch auch größer gewesen als bei den beiden anderen.

Allerdings habe es rückblickend sicherlich auch Mängel hinsichtlich der Endgame-Inhalte gegeben: Zukünftig müsse man sich auch mehr Gedanken über weitere Möglichkeiten für Spieler mit maximaler Stufe machen.

Chilton redete auch über den allgemeinen Zustand der Branche und betrachtet den PC als "wiedererstarkte Plattform".

"Ich denke, der PC hat immer eine Herangehensweise an Spiele ermöglicht, die es in der Form auf den Konsolen nicht immer gibt - und wenn es nur wegen der Einschränkungen hinsichtlicher der Nutzerschnittstelle ist.

Tastatur und Maus eröffnen Optionen, die man mit einem Controller nicht so einfach imitieren kann bei RTS-Spielen wie Starcraft II. Und wenn du dir anschaust, wie wir ein MMO handhaben mit unserer Kommunikationsmethode und all diesem Kram, dann ist das in gewisser Weise eine Komplixität hinsichtlicher der Nutzerschnittstelle, die man in der Form nur schwer auf Konsolen umsetzen kann."


Jene Möglichkeiten und Digitaldistribution könnten den PC auch zukünftig zu einer starken Plattform machen.

Autor: Julian Dasgupta
Quelle: via RPS
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Kommentare

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  • eben. ich für meinen teil würds auch als pc spieler besser finden, wenn die grafik auf einem hohen niveau stagniert, ich dafür aber im vergleich zu früher nur einen sehr günstigen pc benötige um alle spiele mit maximaler grafik zu genießen, und diesen dann auch nicht mehr alle 2 jahre massiv  [...] eben. ich für meinen teil würds auch als pc spieler besser finden, wenn die grafik auf einem hohen niveau stagniert, ich dafür aber im vergleich zu früher nur einen sehr günstigen pc benötige um alle spiele mit maximaler grafik zu genießen, und diesen dann auch nicht mehr alle 2 jahre massiv aufrüsten muss, um auf dem stand der technik zu bleiben. mit dem gesparten geld schafft man sich dann vielleicht noch ne konsole an, um die reinen konsolentitel, die eine vom pc total verschiedene und trotzdem geniale spielerfahrung liefern (und derer gibt es genug) zocken zu können.
  • pcj600 schrieb:
    hab eigentlich stark den eindruck gewonnen, dass sich der aufrüstwahn in den letzten jahren um ein vielfaches verbessert hat.
    Das kommt davon, dass die meisten Entwickler sich auf die Konsolen konzentrieren und die Grafikleistung der PCs nicht  [...]
    pcj600 schrieb:
    hab eigentlich stark den eindruck gewonnen, dass sich der aufrüstwahn in den letzten jahren um ein vielfaches verbessert hat.
    Das kommt davon, dass die meisten Entwickler sich auf die Konsolen konzentrieren und die Grafikleistung der PCs nicht mehr richtig ausnutzen. Ich weiss zwar, dass viele mir jetzt widersprechen werden, und auch wenn es stimmt, dass die Grafik in letzter Zeit wegen den Konsolen kaum Fortschritte macht, muss ich sagen, dass die Konsolen trotz allem einen positiven (wenn auch nicht offensichtlichen) Beitrag zur grafischen Leistung der Spiele beiträgt. Konsolen verfügen über limitierte Leistung, was die Entwickler dazu zwingt nach besseren und effizienteren Darstellungsarten zu suchen. Als Beispiel sei John Carmack's "Commander Keen" genannt, welches den sogenannten [url=http://en.wikipedia.org/wiki/Adaptive_tile_refresh]Adaptive Tile Refresh[/url] nutzte. (Lest den Artikel, dann versteht Ihr, was ich meine) Natürlich spielt Leistung eine wichtige Rolle in Grafik, aber man sollte die Algorithmen nicht unterschätzen, und diese werden nur entwickelt bzw. verfeinert, wenn die Leistung nicht mehr ausreicht. Wäre der allererste PC schon mit über 100GHz gelaufen, hätten wir heute "nur" Grafik auf Crysis-Niveau und würden uns auf den neusten PC mit Petaherz-Taktung freuen (statt auf Games, die die verfügbaren Teraherz besser ausnutzen) Ich will jetzt nicht sagen, dass wir froh sein sollten, dass Konsolen so leistungsarm sind. Was ich sagen will ist: Wir sollten uns auf das freuen, was wir haben, statt ständig zu meckern.