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Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bots

Blizzard Entertainment (Unternehmen) von Blizzard Entertainment
Blizzard Entertainment (Unternehmen) von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Update 17:50 Uhr:

Die Angelegenheit scheint komplizierter zu werden. Wie uns von der in Zwickau ansässigen Bossland GmbH mitgeteilt wurde, sei James Anright, der auch unter dem Namen "Apoc" in der Entwicklerszene bekannt ist, nicht für die genannten Produkte verantwortlich:

"Honorbuddy, Demonbuddy und Stormbuddy sind Automatisierungsprodukte der Firma Bossland GmbH [...]
 
Die [...] Person "Apoc" ist weder Angestellter, Teilhaber oder Verantwortlicher für die Software.
 
Die Herren von Blizzard sind so sehr in der Zwickmühle, weil sich die Entscheidung für Honorbuddy für den Sommer 2016 vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe anbahnt, dass Sie nichts unversucht lassen.
 
Diese Klage ist nicht nur aberwitzig und lächerlich, Sie entzieht sich auch jedem logischen Denken. Die Bossland GmbH und Blizzard führen seit 2011 9 Prozesse vor verschiedenen deutschen Gerichten, unter anderem Zwickau, Leipzig, Dresden, Hamburg, München, Köln, wie man dann  auf die Idee kommt, einen Freelancer zu verklagen, das ist mir absolut schleierhaft."



Originalmeldung vom 12.11.2015, 13:33 Uhr:


Blizzard hat genug von Cheat-Bots, welche die Chancengleichheit in World of Warcraft und anderen Titeln stören: Laut PCGamesN.com hat das Unternehmen den Entwickler James Enright auf Schadensersatz verklagt, weil er eine Reihe von "Change Peddling Bots" entwickelt habe, welche die Integrität von Blizzard-Spielen wie World of Warcraft, Diablo 3 und Heroes of the Storm störten. Er biete z.B. einen “HonorBuddy” and “StormBuddy” an; manche seiner Kreationen gingen für 27 Dollar über den Tisch. Dadurch sei dem Unternehmen ein beträchtlicher Schaden entstanden, der in den Millionen, wenn nicht sogar im Bereich mehrerer zehn Millionen Dollar liege - daher die Klage auf Schadensersatz, deren Details das Magazin in Form einer pdf-Datei verlinkt hat. Ein Auszug daraus beschreibt Blizzards Standpunkt folgendermaßen:

"Die Bots, die Enright programmiert hat und bei deren Vertrieb er hilft, zerstören die Integrität von Blizzard-Spielen, indem sie ehrliche Spieler vertreiben und frustrieren und Einnahmen von Blizzard zu dem Angeklagten umleiten. (...) Als Resultat von Enrights Verhalten hat Blizzard Millionen oder mehrere zehn Millionen Dollar an Einnahmen und an Gewogenheit der Kunden verloren."

Des weiteren habe Enright auch Markenschutzrechte verletzt, indem er geschützte Elemente reproduziert, modifiziert und vertrieben habe.

Quelle: PCGamesN.com

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Scorcher24_ hat geschrieben: Das wurde öfters schon als Bullshit entlarvt. Die Aluminium Fraktion nutzt das natürlich gerne als Argument, hat aber keine Grundlage. Es dauert so lange, weil Blizzard nicht nur die Botter identifizieren will, sondern auch Käufer und Mittelmänner. Deswegen wird sich das angesehen, jedes Stück Gold in WoW wird per Logbuch verfolgt, jede Transaktion. Und am Ende der Botter, die Mittelsmänner, Lageraccounts und Käufer in einem Rutsch gebannt.
Jup genau das.
Und es gab ja nun schon so einige Spiele die an den Bottern zu Grunde gegangen sind. Es wäre also mehr als kurzsichtig gedacht und fahrlässig so etwas ohne einzuschreiten gewähren zu lassen nur um ein paar Monats abbos mehr abzukassieren.
Scorcher24_ schrieb am
Jirajha hat geschrieben:Das Problem an der ganzen Sache ist nicht, dass Leute botten, oder es Leute gibt, die Bots für so etwas entwickeln.
Das Problem an dieser Stelle ist in meinen Augen Activision-Blizzard, die als Firma mit der ganzen Sache falsch umgehen.
Warum gibt es denn regelmäßig Banwellen? Scheinbar weiß der Betreiber von Diablo, WoW, etc., dass diverse Leute botten. Und rausgeworfen werden sie erst nach einer Weile.
Der Grund dafür ist schlussendlich einfach:
Person X bottet. Dafür braucht er einen kostenpflichtigen Account. D.h. er bezahlt in der Zwischenzeit den Betreiber indirekt, dass er botten kann und hebt gleichzeitig die "Spielerzahl" des Spiels.
Alle 2-3 Monate kommt mal wieder eine Banwelle, das ist etwas. dass der Botter kalkulieren kann. Sind seine Profite durch den Verkauf der Ware in dieser Zeit größer als der Neupreis des Einzelspiels und der Erweiterungen, wird das ganze wirtschaftlich rentabel und er wird wieder Geld für die Spiele ausgeben, sowie weiterhin monatliche Gebühren zahlen.
Gleichzeitig bezahlt der Botter Geld für Hacks an die Entwickler ebenjener, woraufhin Blizzard diesen auf Schadensersatz verklagt. Schließlich "kosten" Blizzard diese Dienste Geld und die Botfirma verdienen ihr Geld ja auch durch Blizzard.
Wirtschaftlich gesehen ist dieses Verhalten eine reine Win-Win Situation für Blizzard. Die Banwellen zeigen, dass Blizzard Botter scheinbar erkennt. Doch würden sie diese sofort bannen würden diese nicht zurückkommen und kein weiterer Geldfluss stattfinden. Das ganze wäre nicht wirtschaftlich für beide Seiten.
Und da ist unser Problem und der Grund warum dieser Prozess sich nun seit einigen Jahren ereignet.
Das wurde öfters schon als Bullshit entlarvt. Die Aluminium Fraktion nutzt das natürlich gerne als Argument, hat aber keine Grundlage. Es dauert so lange, weil Blizzard nicht nur die Botter identifizieren will, sondern auch...
Jirajha schrieb am
Das Problem an der ganzen Sache ist nicht, dass Leute botten, oder es Leute gibt, die Bots für so etwas entwickeln.
Das Problem an dieser Stelle ist in meinen Augen Activision-Blizzard, die als Firma mit der ganzen Sache falsch umgehen.
Warum gibt es denn regelmäßig Banwellen? Scheinbar weiß der Betreiber von Diablo, WoW, etc., dass diverse Leute botten. Und rausgeworfen werden sie erst nach einer Weile.
Der Grund dafür ist schlussendlich einfach:
Person X bottet. Dafür braucht er einen kostenpflichtigen Account. D.h. er bezahlt in der Zwischenzeit den Betreiber indirekt, dass er botten kann und hebt gleichzeitig die "Spielerzahl" des Spiels.
Alle 2-3 Monate kommt mal wieder eine Banwelle, das ist etwas. dass der Botter kalkulieren kann. Sind seine Profite durch den Verkauf der Ware in dieser Zeit größer als der Neupreis des Einzelspiels und der Erweiterungen, wird das ganze wirtschaftlich rentabel und er wird wieder Geld für die Spiele ausgeben, sowie weiterhin monatliche Gebühren zahlen.
Gleichzeitig bezahlt der Botter Geld für Hacks an die Entwickler ebenjener, woraufhin Blizzard diesen auf Schadensersatz verklagt. Schließlich "kosten" Blizzard diese Dienste Geld und die Botfirma verdienen ihr Geld ja auch durch Blizzard.
Wirtschaftlich gesehen ist dieses Verhalten eine reine Win-Win Situation für Blizzard. Die Banwellen zeigen, dass Blizzard Botter scheinbar erkennt. Doch würden sie diese sofort bannen würden diese nicht zurückkommen und kein weiterer Geldfluss stattfinden. Das ganze wäre nicht wirtschaftlich für beide Seiten.
Und da ist unser Problem und der Grund warum dieser Prozess sich nun seit einigen Jahren ereignet.
an_druid schrieb am
"Auf GAR keinen Fall". Ich hatte schon seid WH-AoR immer wieder ein Problem mit gewissen Spielern, die meinen das dies und Jenes nicht wie bei WoW sei. Sowas hab ich eig. von den Alten Ultima online Veteranen erwartet aber nein es sind meistens die, die mit angezogener Nasenspitze kleffen u. mitten in ner Ini o. PVPMatch aussteigen.
magandi schrieb am
Lumilicious hat geschrieben:
GreenAlien hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind nicht die Cheat-Bot Hersteller das Problem, sondern die Cheater. Das ist ein bisschen wie mit Waffenlieferungen.
Nö.
Das Problem ist der Entwickler, der es nicht gebacken bekommt die Spieler vernünftig zu belohnen, oder sagen wir so, das der Entwickler es darauf absieht das der Spieler Geld investiert um sein Ziel zu erreichen. Das Auktionshaus in Diablo 3 und das daran angehängte Lootsystem war dafür das beste Beispiel.
Ich kann niemanden dafür verurteilen das er in Vanilla D3 gebottet hat... oder sogar Gold kaufte.
man kann auch einfach etwas anderes spielen. ne mmn ist jeder der online cheatet total beklopt.
schrieb am

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