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Take 2: Thompson im Visier

Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive
Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive - Bildquelle: Take-Two Interactive
Nicht nur in den USA ist Jack Thompson als der lautstärkste Befürworter eines Verbots von gewaltlastigen Spielen bekannt, auch hierzulande ist der umtriebige Anwalt vielen Spielern ein Begriff. Im April des vergangenen Jahres hatten sich Take-Two und Thompson darauf geeinigt, die Waffen ruhen zu lassen. Der Publisher war dank Spielen wie Grand Theft Auto, Manhunt oder Bully ein besonders beliebtes Ziel des Anwalts gewesen.

Ein geradezu vorhersagbar brüchiger Frieden, denn mittlerweile droht Thompson wieder, den Verkauf von Grand Theft Auto IV und Manhunt 2 zu unterbinden, indem der die Spiele zum öffentlichen Ärgerniss erklären lässt.

Das will der Publisher naturgemäß unterbinden und legte laut Gamepolitics deswegen Beschwerde gegen den Anwalt ein. Der habe sowohl Take-Two als auch diversen Händlern schon mehrfach mit rechtlichen Schritten gedroht, um den Verkauf ihrer Produkte zu behindern. Dieses Verhalten stelle eine Verletzung des in der Verfassung festgeschriebenen Rechtes auf freie Meinungsäußerung dar. Thompson benehme sich wie eine Art privater Staatsanwalt des Bundestaates Florida, heißt es da weiter.

Kommentare

nurderhsv schrieb am
Punisher256 hat geschrieben:
nurderhsv hat geschrieben:gewaltspiele gehören vielleicht nicht verboten, denn es gibt ja scheinbar genügend deppen, die sowas kaufen - und somit einen markt... manhunt ist da nur ein beispiel. schlimmer finde ich, dass die aktuellen spiele immer mehr hinsichtlich kreativität und neuer spielerischer erfahrungen nachlassen. das ist doch alles nur noch 08/15. die spiele, die ich als "kunst" bezeichnen würde, kann ich an 2 händen abzählen, der rest ist künstlerisch gesehen müll. und sowas wie saw oder manhunt ist sicher keine kunst, das ist lediglich effekthascherei.
am meisten aber muss ich über die leute (oder hardcoresuperzocker) lachen, die immer noch der meinung sind, dass brutale spiele (oder filme oder gewaltverherrlichende musik) keinen einfluss auf jugendliche und kinder haben (und dazu zähle ich auch viele games-redakteure, die den einsamen kampf gegen die öffentlichkeit führen). stellt euch weiter blind, damit ihr euch nicht selbst hinterfragen müsst.
aus dieser warte hat der anwalt meine sympathie, sein vorgehen dagegen halte ich für zumindest fragwürdig. es wäre aber schön, wenn mehr menschen auf der welt mal etwas mehr über die wirkung gewaltverherrlichender medien im kontext nachdenken würden, ohne sich selbst angegriffen zu fühlen, nur weil man gerne spiele spielt oder filme sieht. die jugend, die hier in deutschland mit rap-müll ala bushido, drecksspielen ala manhunt und schwachmaten-filmen ala saw aufwächst, ist eine tickende zeitbombe.
und ich ich war mal froh, dass wir hier keine amerikanischen verhältnisse hatten... so, wie es jugendliche vorgemacht bekommen, so antizipieren sie später auch mal gut und böse, egal ob durch rapper, die gangster-kriminalität feiern (und bei denen immer nur die anderen schuld für das eigene versagen sind) oder durch spiele, die den spieler für besonders krude morde mit highscores belohnen.
denkt mal drüber...
nurderhsv schrieb am
Gonzo_the_Rat hat geschrieben:Yo!
Wenn ich auch mal meinen Senf dazu geben soll:
Ich habe bereits im Grundschulalter Titel wie Mortal Kombat gespielt. Sogar den später beschlagnahmten ersten Teil. Ich habe mir schon immer brutale Filme angesehen. Nicht ausschließlich, aber viele. Ich höre verdammt viel Hip Hop/Rap, und damit meine ich nicht den ganzen Mainstreamscheiß. Vor allem nicht Bushido... Das ist ne P***y im Gegensatz zu Typen wie z.B. Necro und Ill Bill.
Der entscheidende Punkt ist einfach die Erziehung und das Umfeld.
Ich bin in Neuperlach, einem Migrantenviertel in München, aufgewachsen und habe mich fast jeden Tag gerauft. Das ist normal. Welcher Junge tut das nicht in der Grundschule? Zumindest einmal in seinem Leben?
Wie weiter oben bereits erwähnt, ist Gewalt ein Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft. Und sie war es auch schon immer. Eigentlich sollte man ja auch die Bibel verbieten. Sie ist wahrscheinlich mit einer der gewalttätigsten "Romane", den die Menschheit wohl je verfasst hat und steht meiner Meinung nach stellvertretend für die Geschichte und die Taten der Kirche und ihrer fanatischen Anhänger (das bezieht sich nicht auf Gläubige, sondern auf Fundamentalisten, wie damals bei der Inquisition, etc.).
Es sollte einem heranwachsendem Kind immer beigebracht werden, dass es sich nicht gehört, Probleme mit Gewalt zu lösen. Zudem sollte man Kinder ab einem bestimmten Alter vielleicht auch einfach mal an das Thema heranführen, damit sie sich Gedanken darüber bereiten, was man damit anrichtet und wie man seiner Umwelt Schaden zufügt.
So eine gequirlte Scheiße wie "Saw, Manhunt, Hip Hop sind daran schuld" kann ich echt nicht mehr verarbeiten. Meiner Meinung nach behaupten so etwas nur so kleine Becksteins, welche sich mit der Materie nur an der Oberfläche befassen und sich ihre Meinung von anderen Leuten holen. Denn wer mal mehr hinterfragt, kommt auch darauf, dass es eben...
Gonzo_the_Rat schrieb am
Yo!
Wenn ich auch mal meinen Senf dazu geben soll:
Ich habe bereits im Grundschulalter Titel wie Mortal Kombat gespielt. Sogar den später beschlagnahmten ersten Teil. Ich habe mir schon immer brutale Filme angesehen. Nicht ausschließlich, aber viele. Ich höre verdammt viel Hip Hop/Rap, und damit meine ich nicht den ganzen Mainstreamscheiß. Vor allem nicht Bushido... Das ist ne P***y im Gegensatz zu Typen wie z.B. Necro und Ill Bill.
Der entscheidende Punkt ist einfach die Erziehung und das Umfeld.
Ich bin in Neuperlach, einem Migrantenviertel in München, aufgewachsen und habe mich fast jeden Tag gerauft. Das ist normal. Welcher Junge tut das nicht in der Grundschule? Zumindest einmal in seinem Leben?
Wie weiter oben bereits erwähnt, ist Gewalt ein Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft. Und sie war es auch schon immer. Eigentlich sollte man ja auch die Bibel verbieten. Sie ist wahrscheinlich mit einer der gewalttätigsten "Romane", den die Menschheit wohl je verfasst hat und steht meiner Meinung nach stellvertretend für die Geschichte und die Taten der Kirche und ihrer fanatischen Anhänger (das bezieht sich nicht auf Gläubige, sondern auf Fundamentalisten, wie damals bei der Inquisition, etc.).
Es sollte einem heranwachsendem Kind immer beigebracht werden, dass es sich nicht gehört, Probleme mit Gewalt zu lösen. Zudem sollte man Kinder ab einem bestimmten Alter vielleicht auch einfach mal an das Thema heranführen, damit sie sich Gedanken darüber bereiten, was man damit anrichtet und wie man seiner Umwelt Schaden zufügt.
So eine gequirlte Scheiße wie "Saw, Manhunt, Hip Hop sind daran schuld" kann ich echt nicht mehr verarbeiten. Meiner Meinung nach behaupten so etwas nur so kleine Becksteins, welche sich mit der Materie nur an der Oberfläche befassen und sich ihre Meinung von anderen Leuten holen. Denn wer mal mehr hinterfragt, kommt auch darauf, dass es eben wirklich wichtig ist, welche Charakterstärke ein Mensch...
Punisher256 schrieb am
nurderhsv hat geschrieben:gewaltspiele gehören vielleicht nicht verboten, denn es gibt ja scheinbar genügend deppen, die sowas kaufen - und somit einen markt... manhunt ist da nur ein beispiel. schlimmer finde ich, dass die aktuellen spiele immer mehr hinsichtlich kreativität und neuer spielerischer erfahrungen nachlassen. das ist doch alles nur noch 08/15. die spiele, die ich als "kunst" bezeichnen würde, kann ich an 2 händen abzählen, der rest ist künstlerisch gesehen müll. und sowas wie saw oder manhunt ist sicher keine kunst, das ist lediglich effekthascherei.
am meisten aber muss ich über die leute (oder hardcoresuperzocker) lachen, die immer noch der meinung sind, dass brutale spiele (oder filme oder gewaltverherrlichende musik) keinen einfluss auf jugendliche und kinder haben (und dazu zähle ich auch viele games-redakteure, die den einsamen kampf gegen die öffentlichkeit führen). stellt euch weiter blind, damit ihr euch nicht selbst hinterfragen müsst.
aus dieser warte hat der anwalt meine sympathie, sein vorgehen dagegen halte ich für zumindest fragwürdig. es wäre aber schön, wenn mehr menschen auf der welt mal etwas mehr über die wirkung gewaltverherrlichender medien im kontext nachdenken würden, ohne sich selbst angegriffen zu fühlen, nur weil man gerne spiele spielt oder filme sieht. die jugend, die hier in deutschland mit rap-müll ala bushido, drecksspielen ala manhunt und schwachmaten-filmen ala saw aufwächst, ist eine tickende zeitbombe.
und ich ich war mal froh, dass wir hier keine amerikanischen verhältnisse hatten... so, wie es jugendliche vorgemacht bekommen, so antizipieren sie später auch mal gut und böse, egal ob durch rapper, die gangster-kriminalität feiern (und bei denen immer nur die anderen schuld für das eigene versagen sind) oder durch spiele, die den spieler für besonders krude morde mit highscores belohnen.
denkt mal drüber nach und seid ehrlich zu euch...
ali4 schrieb am
In unserem schönen Ö-Land hat ein 7-jähriger ein GTA bekommen( vom Verkäufer)...und sich auf das tolle Abschlachten gefreut...ich finde schon dass das Kontrollgesetz wer was kriegt um einiges strenger sein sollte...
schrieb am

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