Take-Two

Steht nicht am Fließband

Er könne durchaus verstehen, dass Aktionäre fragen, warum denn GTA-Titel nicht in schönster und zuverlässiger Regelmäßigkeit erscheinen, merkt Alan Lewis von Take-Two gegenüber Gamasutra an. Es stimme aber nicht, dass der Hersteller nur in Jahren mit GTA-Titeln profitabel sein kann - insgesamt besitze man 17 Marken, die sich mehr als eine Mio. Mal verkaufen konnten. Acht hätten gar die Fünf-Millionen-Marke geknackt.

Die von Analysten gelegentlich aufgetischte Kritik an Verschiebungen und längeren Produktionszeiten kann Lewis naturgemäß nicht teilen. Wenn man ein Spiel wie Red Dead Redemption entwickelt, dann müsse man dem Team auch genügend Zeit einräumen, damit etwas Großartiges entstehen kann. Im Falle des Western-Titels sei man basierend auf der Qualität des Spiels und des Feedbacks der Käufer überzeugt davon, dass sich die Aufschiebung gelohnt hat.

Das Entwickeln von Spielen sei keine genaue Wissenschaft, keine Fließbandarbeit. Man nehme Verzögerungen von Spielen nicht auf die leichte Schulter, Red Dead Redemption zeige aber auch, dass davon letztendlich beide Seiten - Kunden und Hersteller - profitiert haben. Natürlich heißt das aber nicht, dass man nicht darauf bedacht sei, Arbeitsprozesse zu optimieren.

Ziel des Herstellers sei es, pro Jahr mindestens eine neue Marke zu veröffentlichen, die langfristig erfolgreich ist.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • mjharis schrieb:
    Das nen ich ne gesunde Firmenphilosophie :Daumenrechts:.
    vorsicht mit solchen Aussagen. Natürlich plaudert der Typ so klug daher. Aber ihr solltet nicht alles schlucken was ein Unternehmen, gerade wenn es von sich selber spricht, von sich  [...]
    mjharis schrieb:
    Das nen ich ne gesunde Firmenphilosophie :Daumenrechts:.
    vorsicht mit solchen Aussagen. Natürlich plaudert der Typ so klug daher. Aber ihr solltet nicht alles schlucken was ein Unternehmen, gerade wenn es von sich selber spricht, von sich gibt! Erinnern wir uns mal gute 4-6 Monate zurück, als sich die Schlagzeilen überhäuften das die Mitarbeiter die RDR entwickelt haben unter "extremen" Bedingungen arbeiten mussten und einen immensen Druck (ging sogar bis zu Kündigungsdrohungen) seitens der Firma bekamen. Kaum vergeht ein wenig Zeit, RDR wurde veröffentlich, wird dies nicht nur vergessen, sondern man schluckt wieder all den Propagandakram eines Publishers. Dieses Unternehmen ist nicht anders als andere! Auch hier geht es nur um den Profit. Andererseits um was soll es denn auch sonst gehen in der Marktwirtschaft :wink:
  • Ich hoffe immernoch auf ein GTA San Andreas 2!!
  • Nickinam schrieb:
    Deadringer schrieb:
    Richtig so Take-Two! Ich warte lieber 2 Jahre auf ein Spiel und bekomme dann etwas mit Qualität geboten. So sollten eigtl alle Entwickler vorgehen. Die Verkaufszahlen der GTA Reihe sprechen ja für sich.
    Mir
     [...]
    Nickinam schrieb:
    Deadringer schrieb:
    Richtig so Take-Two! Ich warte lieber 2 Jahre auf ein Spiel und bekomme dann etwas mit Qualität geboten. So sollten eigtl alle Entwickler vorgehen. Die Verkaufszahlen der GTA Reihe sprechen ja für sich.
    Mir geht es natuerlich genauso, lieber warten und dafuer ein tolles Spiel bekommen, aber dass das die optimale Verkaufsstrategie ist, widerlegt die COD Reihe. Jaehrlich Updates, eher maessige Qualitaet, und trotzdem ein irrer Gewinn.Das wollen die Hersteller/ Aktionaere natuerlich lieber sehen. Dieses Jahr wird es dann noch besser, wenn all die vielen MW2 Spieler(die nicht prinzipiell schlechte Gamer sind), die kein Plan von der Industrie haben, Black Ops kaufen, weil COD draufsteht. Dabei ist es noch nicht einmal von den Machern ihres so tollen Spiels. Ich verwette all meine Savegames darauf, dass es ein Millionenerfolg wird. Ich moechte hiermit kein MW2 Gebashe anfangen.
    Ganz richtig. Den Spielen eilt ein Ruf voraus, der gute Verkaufszahlen garantiert. Würde in den nächsten Wochen ein GTA rausgeschossen (am besten mit 6h Spielzeit), würden die Verkaufszahlen sehr wahrscheinlich ebenso in die Höhe schiessen.