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Take-Two: Kein Fan von '$10'

Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive
Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive - Bildquelle: Take-Two Interactive
Was Electronic Arts und THQ vom Gebrauchtmarkt halten, ist hinlänglich bekannt. Im Rahmen einer Präsentation äußerte sich jetzt auch Take-Twos Aufsichtsratschef (und auch baldiger CEO) Strauss Zelnick zu dem Thema. Der sieht das eher pragmatisch.

Die Gesetzlage sei eigentlich recht klar: Die First-Sales-Doktrin erlaube den Weiterverkauf von Software in den USA. Es sei "irrelevant, den Gebrauchtmarkt zu kritisieren." Die Hersteller sollten sich lieber stattdessen darauf konzentrieren, qualitativ hochwertige Spiele abzuliefern.

"Du solltest die Nutzer nicht mit dem Stock dafür bestrafen, dass sie gebrauchte Spiele kaufen. Du sollst ihnen einen Grund dafür geben, neue zu kaufen."

Die ersten sechs Wochen nach dem Verkaufsstart seien besonders wichtig. Der Hersteller sollte nicht nur ein gutes Spiel anbieten können, sondern die Nutzer auch darüber informieren, dass sich zusätzliche kostenlose oder kostenpflichtige Inhalte dafür in der Mache befinden. Das wiederum würde darin resultieren, dass der Kunde das Spiel länger behält, anstatt es gleich wieder zu verkaufen.

Kommentare

T.H. schrieb am
Nightfire123456 hat geschrieben:
inwiefern ist T2 da jetzt anders als EA, AB und Ubi?
Ich kann das aus der News nicht wirklich rauslesen...
man kläre mich bitte auf
[...]Das ist für mich Betrug da das Spiel beschnitten wird um Leute die das Spiel weitergeben wollen zu schaden.
Nein ist es nicht. Betrug ist ein fest umrissener Straftatbestand. Die von dir kritisierte Praxis mag eine Frechheit sein, dreist und raffgierig - das liegt im Auge des Betrachters. Aber ein Betrug ist sie nicht.
Die diskussion ist in der Hinsicht brisant weil es darum geht das die Publisher wollen das Spiele keine Güter mehr sind sondern als Geistiger Eigentum gerechnet werden.
Das ist momentan bereits so. Ein Spiel ist in der EU ein Quelltext und urheberrechtlich geschützt.
Das bedeutet das ein weiterverkauf gesetzlich verboten wird.
Das ist wiederum Quatsch. Aber einen Weiterverkauf kann man über die Ausgestaltung der Lizenz in der Tat einschränken. Natürlich in den Grenzen des deutschen/europäischen Rechts... dazu kann man meinen Beitrag ein paar Nummern höher nochmal lesen.
Und die Publisher rechnen nunmal so das jeder der ein gebrauchtes spiel kauft sich in der Not halt dann ein neues kaufen würde, was meiner Meinung nach totaler Schwachsinn ist. [...]
Da gebe ich dir Recht.
Um es deutlich zu sagen: Ich bin mit dir weitestgehend einer Meinung. Nur in Rechtsfragen, meinem Spezialgebiet, kommst du m.E. ein wenig ins Schlingern.
Da aber das Software-Recht ziemlich weitläufig ist. Sowohl das Urheber- als auch das Algemeine und Konsumentenvertragsrecht als auch die Gesetzgebung über Produktqualität eine Rolle spielen kommt man hier extrem leicht in Probleme. Ich finde diese Thematik als...
Nightfire123456 schrieb am
inwiefern ist T2 da jetzt anders als EA, AB und Ubi?
Ich kann das aus der News nicht wirklich rauslesen...
man kläre mich bitte auf
EA vergibt bei ihren neuen Spielen "Gutscheine" für zusätzliche Gegenstände, Levels oder ähnliche Dlc´s die man aber nur einmal nutzen kann. Wer das Spiel dann gebraucht kauft hat diese Inhalte nicht und muss sie für 10$ nachkaufen wenn er den inhalt haben will. Das ist für mich Betrug da das Spiel beschnitten wird um Leute die das Spiel weitergeben wollen zu schaden.
Ubisoft verlangt das man seine Spiele registriert und die darf man dann nur online zocken. Das macht einen weiterverkauf ziemlich schwer.
Activision haben angekündigt ein System ähnlich wie das von EA einzuführen.
Und Take2 hat gerade bekannt gegeben das sie es falsch finden das man inhalte rausschneidet sie per Gutschein anbietet und Gebrauchtspieler dann dafür zur kasse bittet.
Ich finde die inhalte von Take 2 bis jetzt fair und gut. Bis jetzt besitze ich dlcs von Bioshock2 und GTA4
Die diskussion ist in der Hinsicht brisant weil es darum geht das die Publisher wollen das Spiele keine Güter mehr sind sondern als Geistiger Eigentum gerechnet werden. Das bedeutet das ein weiterverkauf gesetzlich verboten wird. Und die Publisher rechnen nunmal so das jeder der ein gebrauchtes spiel kauft sich in der Not halt dann ein neues kaufen würde, was meiner Meinung nach totaler Schwachsinn ist.
So wie ich das sehe werden Neukunden dadurch nur abgeschreckt, durch Systeme wo man erstmal eine halbe stunde lang zig Fenster durchforsten, sich mehrmals registrieren und dann nur spielen darf wenn man online ist überfordern oder nerven doch viele nur. Ich kenne viele gelegenheitsspieler aus meinem Umfeld die sich davor scheuen sich noch richtige Spiele zu kaufen weil sie sich durch solche Systeme überfordert oder betrogen fühlen.
PROgnom schrieb am
Also ich vertrete da die Meinung von EA. Ich kenne genügend Leute aus dem Freundeskreis die einfach nicht das Geld haben sich die Spiele neu zu kaufen. Da wird selbst auf richtig gute Spiele gewartet bis sie gebraucht erhältlich sind.
Hier würde es also keinen unterschied machen wie gut ein Spiel ist.
Von daher... warum nicht zweimal abkassieren. Wäre für mich auch der logischte Schritt.
johndoe836090 schrieb am
.Punisher256 hat geschrieben: arrogant? du solltest erstmal lesen lernen und ganze sätze bilden zierfish war weder arrogant noch sagte er irgenwas über terroristen also nimm dich mal ein bisschen zurück
Also bitte. Zierfisch war nicht minder Großschnäuzig als zig andere hier auch.
Mit Sätzen wie "Hmm bei mir lagt es nich... und jetzt?" oder "na dann mach du es doch, wenn das so ne supi Idee is" hat er sich genauso ins Abseits befördert. Nicht sehr "professionell (ist ja immer Auslegungssache) für einen Moderator. :roll:
T.H. schrieb am
Hmmm... Aus Sicht des Juristen, T.H. ist die Aussage:
Die First-Sales-Doktrin erlaube den Weiterverkauf von Software in den USA.
sehr interessant. Warum?
Sie spiegelt ein ziemlich interessantes Rechtsspannungsfeld im Computer und Softwarerecht wieder: Nämlich: Kaufe ich ein Spiel oder erwerbe ich eine Lizenz?
Wer in der EU etwas kauft: Und damit Eigentümer wird und mit dem Erworbenen Gut im Prinzip machen kann was er will. Ein in der EU rechtmässig in Umlaufgebrachtes Gut kann in der EU beliebig oft weiterverkauft werden.
Eine Lizenz ist da etwas ganz anderes. Eine Lizenz ist ein Vertrag sui generis. In Prinzip kann man diesen Vertrag verfassen, wie die Parteien lustig sind.
Allerdings ist die Europäische Kommission der grosse Freund der Konsumenten. Man kann in einen Europäischen Vertrag der sich an Konsumenten richtet nicht alles reinschreiben was man will. Nein... es gibt da eine lustige Schwarze Liste von Klauseln die in keinem Vertrag stehen dürfen - also auch nicht in einer Lizenz.
Es gibt ausserdem den Verbot einseitige Klauseln anzubringen, die den Vertrag komplett zu ungunsten der schwächeren Partei kippen würden.
Ausserdem gibt's da die Produktrichtlinien die es erlauben Produkte zurückzugeben, wenn sie mangelhaft sind. Denn Software ist zwar kein materieles Gut aber ein Produkt.
Was ist also jetzt so besonders interessant an der Aussage? Ganz einfach, dass Software in den USA behandelt wird wie stinknormale Güter. Also weiterverkauft werden kann, also das Spiel behandelt wird wie ein Auto. Das verwundert schon etwas... Ich muss mich glaube ich dringend mal in diese causa einlesen.
schrieb am

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