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Take-Two: Max & Spec Ops enttäuschen

Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive
Take-Two Interactive (Unternehmen) von Take-Two Interactive - Bildquelle: Take-Two Interactive
Im vergangenen Geschäftsquartal konnte Take-Two einen Umsatz von 226,1 Mio. Dollar erwirtschaften und lag damit deutlich unter der Marke des Vorjahres (334,4 Mio. Dollar). Dabei musste der Publisher einen Verlust von 110,8 Mio. Dollar verkraften, nachdem es im gleichen Quartal des Jahres 2011 ein Minus von 8,6 Mio. in der Bilanz gab.

Den größten Anteil an den Einnahmen hatten Max Payne 3, Spec Ops: The Line, NBA 2K13, Red Dead Redemption sowie die nimmermüde GTA-Reihe. Insgesamt klingelten die Kassen dennoch deutlich weniger als ursprünglich vorhergesagt: Take-Two musste im Rahmen des Geschäftsberichts eingestehen, dass sich sowohl das jüngste Abenteuer von Max als auch der sehr düstere Shooter von Yager schlechter verkauft haben als einst prognostiziert. Max Payne 3 sei bis dato über drei Mio. Mal an den Handel ausgeliefert worden, lässt der Publisher verlauten. Jene Zahl hatte man aber schon beim Verkaufsstart Mitte Mai genannt. Sprich: Die Händler haben seitdem nicht mehr nachgeordert.

Der Finanzchef des Unternehmens, Karl Slatoff, kommentierte noch den Absatz von Spec Ops und ließ verlauten, man wolle sich nicht wegen eines Spiels vom Pfad abbringen lassen. Take-Two werde weiterhin versuchen, Risiken einzugehen und Innovationen zu liefern. Der Shooter sei von der Kritik insgesamt positiv bewertet worden, auch hätte man dort erkannt, dass man hinsichtlich der Story etwas Neuartiges gewagt habe. Manchmal komme so etwas eben bei den Käufern an - manchmal eben nicht.

Aufgrund des enttäuschenden Quartals senkten Strauss Zelnick & Co. die Umsatzvorhersage für das gesamte Geschäftsjahr (1. April 2012 bis 31. März 2013) von 1,75 bis 1,85 Mrd. auf 1,7 bis 1,8 Mrd. Dollar. Es werde aber nach wie vor eines der besten Geschäftsjahre in der Geschichte Take-Twos, heißt es da bestimmt. So setzt der Hersteller im Herbstgeschäft u.a. auf BioShock Infinite, XCOM: Enemy Unknown und Borderlands 2. Bei der Zahl der Vorbestellungen habe der Gearbox-Shooter mittlerweile Rang 3 in der internen Bestenliste erreicht: Nur Grand Theft Auto IV und Grand Theft Auto: San Andreas seien häufiger vorbestellt worden.

Keinerlei Neuigkeiten gibt es hingegen bei einem anderen Thema: Grand Theft Auto V hat hinsichtlich eines Releasezeitraums nach wie vor den Status "TBA" (to be announced), auch wenn die hohe Umsatzprognose durchaus nahelegen würde, dass der Hersteller derzeit noch damit rechnet, dass der Titel evtl. noch vor dem 31. März 2013 in den Handel kommt. Selbst bei den Releaseplattformen gibt man sich kryptischer als notwendig: Auch dort heißt es "TBA".

Auf die einzelnen Plattformen aufgeschlüsselt ergab sich beim Umsatz in letzten Quartal das folgende Bild:

System: Umsatzanteil (Vorjahreswert)

  • Xbox 360: 42% (49%)
  • PS3: 40% (41%)
  • PC & andere: 14% (7%)
  • PSP: 1% (1%)
  • Wii: 1% (0%)
  • NDS: 1% (1%)
  • PS2: 1% (1%)

Quelle: TTWO

Kommentare

PixelMurder schrieb am
Ich würde beide Spiele nicht mehr kaufen, gestehe Spec Ops immerhin das Prädikat "solide" zu, habe es aber auch nur als Teil eines Summersale-Pakets gekauft. Und mehr Kohle möchte ich auch für keinen Schlauchshooter ausgeben, da der Wiederspielwert gegen Null tendiert. Ja, ab und zu wird mit einigen Schockeffekten Emotion erzeugt, aber beim nächsten Durchgang ist das zwangsläufig abgenutzt und man klickt den Blödsinn weg.
Hingegen bestätigt mich auch MP3, dass ich keine Spiel von Rockstar ohne Demo kaufen darf, nette Umgebungen können sie, sind aber einfach die totalen Gameplay-und Steuerungen-Noobs. GTA4 habe ich trotzdem mehrfach durchgezockt, aus dem selben Grund, wieso ich MP3 bisher nicht fertig habe. MP3 ist ein GTA4.3, nur in Form eines Schauchshooter und interaktivem Films. Wenn nach zwei Wochen die Schmerzen abgeklungen sind und ich wieder besseren Wissens weiter zocke, kotzt es mich spätestens nach einer halben Stunde an, worauf ich auch noch die falschen Slogans bestätigen muss, um aus dem Spiel rauszukommen. Wie wäre es mit "Die Steuerung war zu beschissen."?
Wahrscheinlich überlegen sich jetzt die Leute, was sie besser machen können.
Wahrscheinlich ist der nächste Spec Ops Teil nur noch ein Ami-Propaganda-Schlauchshooter, da die Generation CoD mit Emotionen überfordert ist, sie zumindest nicht schätzen kann und sowieso Krieg mag.
MP3 war zuwenig interaktiv, das braucht unbedingt noch mehr coole Cut-Szenen und Wörter, die überall aufpoppen. Okay, von Steuerung verstehen wir sowieso nichts, die bleibt beschissen.
Natürlich wird keiner sagen, Spec Ops brauche 10 Mal breitere Schläuche und taktische Knacknüsse und die Möglichkeit, moralisch zu entscheiden, statt dass man gezwungen ist, auch bei einem zweitem Durchgang der selbe Kriegsverbrecher zu sein und die selben Fehler nochmals zu machen.
Und Rockstar lernts sowieso nicht, da ist Hopfen und Mal verloren.
Beam02 schrieb am
Laut vgchartz.com wurde Max Payne 3 1,97 Mio. mal auf allen drei Plattformen (Xbox 360, PS3, PC) verkauft. Und trotzdem ist man bei Take-Two enttäuscht. Weiß zufällig jemand, wie teuer die Entwicklung und das Marketing bei MP3 waren?
D_Radical schrieb am
sourcOr hat geschrieben:Das worauf es bei einem Shooter meiner Meinung nach dann doch primär ankommt. Wenn die Verantwortlichen dann aber meinen, wir servieren in dem Bereich nur Standardkost obwohl die Marke völlig neu ist; Pech gehabt. Am Ende des Tages kann ich für 40-50? dann doch so einiges an guten Filmen kaufen und werde damit noch wesentlich länger unterhalten!

Das Gameplay mag Standart sein, dass Game insgesamt aber nicht und ein Titel der sich primär bei der Narration verdient macht, hat mMn ähnlich viel Anerkennung verdient, wie ein Titel der gutes Gameplay und dadür nur Standart-Story bietet wie z.B. MirrorsEdge (was ja aber leider auch kein großer Erfolg war)
Deine "Filme unterhalten mich fürs selbe Geld wesentlich länger"-These kommt im Übrigen kaum hin und das obwohl du bei SpecOps schon den MP außen vorlässt (der demnächst im Übrigen kostenlos um einen Koop ergänzt wird). Ich kaufe meine Filme auf BluRay und die würden mich bei Release 15-18? kosten. Für 45-54? bekomme ich dann also voraussichtlich 6-7h Spielzeit im Vergleich zu den 6-7h Spielzeit bei SpecOps. Nimmt sich also nichts und bei DVDs wird der Unterschied soviel größer auch nicht.
bondKI schrieb am
Max Payne kämpft halt mit dem Problem, dass vor lauter Cutscenes kein richtiger Flow aufkommt wie man ihn bei einem solchen Action Game braucht. Den Flop haben sie sich also selber zuzuschreiben, denn wie mans richtig macht sieht man ja bei Max Payne 1 & 2.
sourcOr schrieb am
D_Radical hat geschrieben:Och nö... nicht du SpecOps :? .
Ich stell mich dann mal so auf 10Jahre Wartezeit ein, bis es wiedermal einen Military-Shooter mit ordentlicher Story gibt bzw. sich jemand erneut an AntiKrieg versucht. Auf der anderen Seite war aber auch damit zu rechnen. Um auf dem Military oder 3rdPerson-Sektor was reißen zu können, hätte man wohl auch im Gameplay mehr bieten müssen.

Das worauf es bei einem Shooter meiner Meinung nach dann doch primär ankommt. Wenn die Verantwortlichen dann aber meinen, wir servieren in dem Bereich nur Standardkost obwohl die Marke völlig neu ist; Pech gehabt. Am Ende des Tages kann ich für 40-50? dann doch so einiges an guten Filmen kaufen und werde damit noch wesentlich länger unterhalten!
schrieb am

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