Droht Rebellion der Aktionäre?
Angeblich soll der Vorstandsvorsitzende von Take 2 wegen Erfolglosigkeit ausgewechselt werden. Hauptgrund dafür sollen der Rekordverlust von 185 Mio. Dollar im letzten Geschäftsjahr sein. Aber auch die Kontrolle wegen der umstrittenen Vergabe von Aktienoptionen und die Zahlungen wegen des Hot-Coffee-Skandals wirken noch nach. Eine Gruppe von Aktionären, die insgesamt rund 46 Prozent der Aktien des Publishers halten, plant angeblich, CEO Paul Eibeler zu entmachten. Er soll durch Strauss Zelnick ersetzt werden, den Ex-Chef von BMG Entertainment. Analysten begrüßten den Schritt, sollte er mehr als ein Gerücht sein. Der Aktienkurs von Take 2 schnellte 20 Prozent in die Höhe, als die Spekulationen bekannt wurden.
Da hilft es wohl auch nicht mehr viel, dass Take 2 im ersten Quartal den Umsatz auf 277,3 Mio. Dollar steigern konnte. Der Nettoverlust konnte im selben Zeitraum von 29,1 Mio. auf 21,5 Mio. Dollar verringert werden. Einmal mehr war es die GTA-Reihe, die für Verkäufe sorgte.