Einigung mit Jack Thompson
Nach den bisherigen gerichtlichen Geplänkeln zwischen Take Two und Jack Thompson scheinen beiden Parteien nun doch bedacht darauf, die Situation nicht eskalieren zu lassen lassen. Laut Gamepolitics haben sich Publisher und Anwalt auf eine Einigung verständigen können.
So hat Thompson eingewilligt, zukünftig nicht mehr gerichtlich gegen den Verkauf von Spielen des Publishers oder seiner Tochterunternehmen vorzugehen. Auch soll er Take Two oder seinen Handelspartnern nicht mehr öffentlich des Fehlverhaltens beim Verkauf ihrer Produkte beschuldigen.
Sollte Thompson das Gespräch mit dem Publisher suchen, so wird er dies zukünftig direkt über deren Anwälte tun. Es steht dem Gegner gewaltlastiger Spiele allerdings weiterhin frei, die Inhalte der Produkte Take Twos zu kritisieren und andere Parteien vor Gericht gegen den Publisher zu vertreten.
Im Rahmen der Einigung - hier in ausführlicherer Form - ziehen beide Parteien ihre jeweiligen Klagen zurück. Auch stellt der Publisher seine Bemühungen ein, Thompson wegen Mißachtung des Gerichts in einem früheren Fall belangen zu wollen. Jene Anhörung war für heute vorgesehen. Im schlimmsten Fall hätte dem Advokaten eine Gefängnisstrafe gedroht.