World of WarCraft
USK: 12

Endgame-Content wird überarbeitet

The Burning Crusade ist seit fast eineinhalb Monaten im Handel und so langsam beginnen sich die nicht Pro-Gaming-Gilden in den Schlachtzuginstanzen umzuschauen und treffen dort auf teilweise sehr schwere Bossgegner. Diverse "Whine"-Threads im offiziellen Forum waren die Folge und auch Blizzard Entertainment ist mit der momentanen Lage nicht zufrieden. Tigole (Lead Game Designer) meldete sich kurzum im US-Forum zu Wort und bestätigte, dass sowohl "Gruul" als auch "Magtheridon" (beide sollen vom Schwierigkeitsgrad und der Kampfzeit her an Onyxia erinnern) abgeschwächt bzw. verändert werden. Außerdem sollen Tränke, Elixiere oder Fläschchen keine Grundvoraussetzung mehr für frühe Bossgegner sein. Last but not least werden die Werte der epischen Gegenstände aus den Raid-Instanzen ebenfalls überarbeitet, denn der momentane Unterschied zwischen "blauen" und "violetten" Items ist zu gering.

Gleichermaßen denkt Blizzard darüber nach, die teilweise sehr langen Schlüsselquests für die Schlachtzug-Instanzen zu vereinfachen - vor allem für Spieler, die erst später dazu stoßen - ohne die jetzigen Spieler zu sehr zu benachteiligen: Wir haben einige Ideen, die den Spielern, welche erst später zu der "Endphase des Spiels" dazu stoßen, helfen werden, den Anschluss zu erreichen. Ich denke also nicht, dass es Spieler, die sich bereits in der "Endphase" befinden, so gerne sehen würden, wenn jeder sofortigen Zugang zu jeglichem Inhalt des Spiels hätte. Hier geht es also um Fortschritt und das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Versteht mich nicht falsch; wir müssen sehr vorsichtig dabei sein, neuen Spielern keine Mauer vor die Nase zu setzen, aber ich denke, dass hier eine Balance gehalten werden muss.


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: WoW-Forum
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Kommentare

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  • JimNorton schrieb:
    Ich geh nie auf RP Server, die Leute sind so merkwürdig da! ] Du...das Merkwürdige nennt man Rollenspiel. Und das macht mir mehr Spaß als farmen, raiden usw.
  • Sie heulen nur weil zu viele Kiddies mitspielen die ihre freien Nachmittage damit verbracht haben möglichst schnell von 0 auf 70 zu kommen und nix von der Atmosphäre genossen haben, jetzt den Items hinterherrennen und trotzdem keinen Spass am Spiel haben.
  • ganjagohan schrieb:
    Klar ist jemand sicherlich etwas verärgert wenn er sich etwas schwer erarbeitet hat und es dann im Handumdrehen "wertlos" ist, aber für nen 60er wärst du damit immernoch gut equipt. Seh es doch einfach so: Der Weg ist das Ziel, man kann sich wieder
     [...]
    ganjagohan schrieb:
    Klar ist jemand sicherlich etwas verärgert wenn er sich etwas schwer erarbeitet hat und es dann im Handumdrehen "wertlos" ist, aber für nen 60er wärst du damit immernoch gut equipt. Seh es doch einfach so] Du hast vollkommen recht. Witzig finde ich bei dieser Diskussion, dass sich nur die WoW-Spieler so "aufführen". Bei den älteren MMORPGs gab es so eine Inflation schon immer, nur haben sich die Leute dort am Addon gefreut und waren glücklich, dass sie wieder was zu spielen hatten und haben nicht ihren alten Items hinterher geheult. Wenn ich den ersten Post lese, dann weiß ich, was alte MMORPG-Hasen an WoW stört. Die Herangehensweise an solche Spiele ist eine völlig andere für diese neue Art von Spieler. "Mein Geld Blizzard geschenkt"... dafür durftest du ein Jahr lang spielen. Und jetzt bist du beleidigt, weil du nicht mehr "r0xx0rst" oder was? Das ist nicht die Art, wie man früher MMORPGs gespielt hat. Da war man eine Gemeinschaft und hat miteinander gespielt. Heute wollen viele einfach nur noch der Beste sein. Das belegt auch das inflationäre Auftreten dieser Goldfarmer, denn die gibts auch nur, wenns den Bedarf dazu gibt.