Enslaved: Odyssey to the West: gc-Eindruck: Duett auf der Flucht - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Ninja Theory
Publisher: Namco Bandai
Release:
08.10.2010
01.10.2013
08.10.2010
Test: Enslaved: Odyssey to the West
81

“Zwei ungewöhnlich menschliche Helden in einem bezaubernden Abenteuer. Schade, dass das Zusammenwachsen der Protagonisten spielerisch nur angedeutet wird.”

Test: Enslaved: Odyssey to the West
80

“Der PC-Umsetzung fehlen Einstellungsmöglichkeiten, dafür enthält sie sämtliche Downloadinhalte und ist nach wie vor ein gefühlvolles Abenteuer.”

Test: Enslaved: Odyssey to the West
81

“Zwei ungewöhnlich menschliche Helden in einem bezaubernden Abenteuer. Schade, dass das Zusammenwachsen der Protagonisten spielerisch nur angedeutet wird.”

Leserwertung: 70% [12]

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gc-Eindruck: Enslaved: Odyssey to the West

Enslaved: Odyssey to the West (Action) von Namco Bandai
Enslaved: Odyssey to the West (Action) von Namco Bandai - Bildquelle: Namco Bandai

Jetzt zicken sie sich schon wieder an! Trip und Monkey wirken zu Beginn ihres Abenteuers nicht gerade wie ein Traumpaar: Sie ist Hackerin, er ist Krieger. Sie kann Codes knacken, er eher Schädel. Sie mag Schmetterlinge, er zermatscht sie. Es wird ständig gemeckert und geflucht. Dennoch müssen sie zusammen arbeiten, wenn sie gegen Monster und Sklavenjäger bestehen wollen. Ninja Theory verspricht allerdings eine Entwicklung in der zunächst angespannten Beziehung.

Ähnlich wie in Majin kann man nur einen Charakter aktiv steuern; ein kooperatives Spiel oder ein Wechsel ist nicht vorgesehen. Hier ist es der starke Monkey, der mit seinem Stab leichte und schwere Schläge austeilen, blocken sowie Plasma verschießen kann - wie in einem Shooter geht er dann in Deckung und feuert Salven ab. Er kann als bunt geschminkter Muskelprotz schwere Hindernisse zur Seite räumen und nimmt die grazile Trip schon mal Huckepack, wenn es durch gefährliche Minenfelder geht.



Das Action-Adventure besteht aus Kampf und Rätselei - es geht trotz einiger Kletterpassagen allerdings nicht um die große Erkundung, sondern eher um die clevere Bewältigung relativ linearer Abschnitte. Die sehen allerdings klasse aus und verlangen taktische Kooperation: Man muss Trip über L1 spezielle Befehle geben, damit man zum Ziel kommt - sie kann z.B. Wachen ablenken, so dass Wege frei werden. Außerdem kann sie z.B. mechanische Libellen umprogrammieren, damit man versteckte Minenfelder sehen kann. Im Laufe des Spiels gewinnt man immer mehr Befehle für Trip und Fähigkeiten für Monkey.

Sehr interessant wurde das Spiel, als mit Pixie ein dritter Charakter auftauchte, der für Chaos und Schwung in der Bude sorgte: Ein skurriler Waffenfreak mit Wampe, Schrotflinte und schiefen Zähnen, der mit der hübschen Trip zum ersten Mal seit Jahren eine Frau sieht und sich glatt verliebt - mit Folgen für das weitere Abenteuer, denn jetzt legt er sich mit Monkey an. Trotzdem muss das Trio gut zusammen arbeiten, wenn Pixie z.B. Feuerschutz gibt oder seinen Greifhaken zum Abseilen einsetzt. Außerdem brauchen sie ihn, denn seine mechanischen Fähigkeiten könnten dabei helfen, mit einem Flieger von der Insel zu entkommen.

Figuren und Spielwelt wirken bunt und exotisch: Es geht in einer fiktiven Zukunft durch überwucherte Stadtruinen, in denen Moos und Blumen zwischen Trümmern dominieren, über Friedhöfe mit mechanischen Überresten - das Ganze wirkt wie ein Steampunk-Dschungel und erinnert in einigen Szenen an Uncharted 2. Zwar kommt man nicht ganz an die Pracht heran, aber die Kulisse hinterlässt einen sehr guten Eindruck. 

Als der erste mechanische Bossgegner auftauchte, demonstrierte der wuchtige Krieger auch sein akrobatisches Können: Er raste auf einer leuchtenden Scheibe um den Riesen herum, um nicht zermalmt zu werden und schnell genug fragile Teile in den Felswänden zu beschießen. Und hier versucht der eifersüchtige Pixie tatsächlich, ihm das Leben so schwer zu machen, dass Monkey im Kampf schlecht aussieht.



Der darauf folgende Streit zwischen den beiden wird wie viele andere Momente filmisch inszeniert - hier kommt dann explosive Stimmung auf, wenn die beiden Männer sich ankeifen. Die ausgezeichneten Zwischensequenzen begeistern sowohl mit klasse Motion Capturing-Animationen, lebendiger Mimik als auch witzigen Dialogen. Man merkt, dass das Team hier alle Erfahrungen und viel Technik aus Heavenly Sword einbringt. Auch wenn noch einige Fragen hinsichtlich der Story, der Fähigkeiten und der Rätselqualität offen bleiben, hat das ansehnliche Spiel sehr viel Potenzial für Freunde actionreicher Abenteuer. Oder hat am Ende Majin die Nase vorn? Das wird ein spannendes Duell.

gc-Eindruck: sehr gut


Kommentare

tofino schrieb am
Welches ist den die Leadplattform für das Spiel? 360 oder PS3?
miamiweiZZ schrieb am
smartie93 hat geschrieben:hab gestern in köln die demo gespielt das gameplay weiß zu gefallen die grafik is schick und der vorschau bericht beleuchtet seiten die man aus der 1. mission nich kennt und dadurch wird das ganze noch vielversprechender ich werds mit kaufen
Ich hab auch die Demo gespielt. ( PS3) Fand ich auch sehr vielversprechend. Bis auf die Tatsache, das das Spiel permanent leicht ruckelt .
So kam es mir vor. Auf der 360 hab ichs nicht angesehen.
superboss schrieb am
na also.das klingt doch richt vielversprechend. Ist schon ganz oben auf meiner Liste. :D
smartie93 schrieb am
hab gestern in köln die demo gespielt das gameplay weiß zu gefallen die grafik is schick und der vorschau bericht beleuchtet seiten die man aus der 1. mission nich kennt und dadurch wird das ganze noch vielversprechender ich werds mit kaufen
Zachkariio schrieb am
Enslaved macht von allen Vertretern des (fortgeschrittenen) "ICO-Prinzips", in diesem Fall sogar auf thematischer Ebene, den rundesten Eindruck.
Da Action-Adventures mit Action-, Platforming-und Rätseleinlagen ohnehin und zur Zeit erst recht rar sind, kommt es meiner Meinung gerade zu einem günstigen Zeitpunkt heraus.
Ich freu mich drauf, ohne in Euphorie verfallen zu wollen.
Ein kleiner jedoch stimmiger und funktionierender Titel ist mir ohnehin lieber als einer, der wie viele andere den "Thron des Jahrhundertepos" erobern will um mit zig halbgaren Features an der eigentlichen Spielbarkeit zu scheitern. Unter diesem Thron stapeln sich schon ganze Leichenberge von gescheiterten Kandidaten.
Enslaved scheint, wie schon Heavenly Sword gar nicht Gefahr zu laufen so zu enden, da es bisher den Eindruck macht kompakt und nah an den Charakteren bleiben zu wollen: Entkommen, nicht Universum retten.
Was ich bei dem gezeigten Videomaterial noch vermisse, wäre:
-ein Anzeichen auf einen Antagonisten, vielleicht der Dritte (eifersüchtige?) im Bunde? Wäre in einem Spiel zumindest mal erfrischend wenn ein vertrauter Protagonist nachvollziehbar und schleichend zum Widersacher verkommt, nicht so plump und aufgesetzt wie etwa Mikiko am Ende von Daikatana (Ja, ich war derjenige, der`s gekauft hat :D ), eher wie z.B. Bartleby in Dogma.
-einen deutlicheren Einblick über die Platforming-Sequenzen, da hier noch nichts Greifbares gezeigt wurde und Heavenly Sword in diesem Fall nichts Äquivantes bietet womit man eine Referenz zu diesem Spielinhalt hätte, der leider in den meisten Titeln zu wenig Beachtung findet. Nach der Sands of Time-Reihe konnte mich das bisher nur noch in Mirror`s Edge und in Bionic Commando (...natürlich auf andere Weise...) begeistern, und wo der spielbare Charakter Monkey getauft wird sollte man da was...
schrieb am

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