GOG.com

Will nicht nur Oldies anbieten

Mit einer Pressemitteilung fasst Good Old Games die Ergebnisse der jüngsten CD Project RED-Konferenz zusammen und ist äußerst zufrieden. Vom ersten Monat an sei das 2008 eröffnete Download-Portal profitabel gewesen, wird da u.a. verkündet. Vor Kurzem erst hatte GOG.com die Marke von sechs Mio. Downloads knacken können. Bis zum Ende des kommenden Jahres soll das Angebot auf über 400 Titel erweitert werden.

Dabei will man sich nicht mehr auf Oldies beschränken: Nach einem ersten erfolgreichen Feldversuch mit dem hauseigenen The Witcher 2 (siehe hier und hier) will GOG.com ab dem kommenden Jahr auch "neuere Spiele" mit ins Aufgebot aufnehmen. Bei diesen sei natürlich mit etwas höheren Preise zu rechnen; am Kernfokus der Plattform ändere sich allerdings nichts: Die Spiele sollen komplett ohne Kopierschutz daherkommen, weltweit einen Standardpreis haben und mit digitalen Bonusbeilagen für GOG-Kunden aufwarten. Generell wolle man eng zusammenarbeiten mit Indie-Publishern und ambitionierten Entwicklern, die die gleichen Werte wie CD Projekt teilen würden.

Der Hersteller ließ außerdem durchblicken, dass man derzeit an zwei großen Projekten und drei kleineren Spielen arbeitet. Bei einem davon soll es sich um eine neue Marke handeln.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare

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  • Mich wundert es überhaupt, dass EA-Spiele noch kamen - wenn es jetzt Origin gibt und davor schon den EA Store. Also aktuellere Titel von diesen Majors kann man sicher abhaken, jedoch wäre es eine gute Alternative für Spiele wie Amnesia, Machinarium und Co.
  • Jazzdude schrieb:
    Dieses ganze "no DRM" ist doch aber im Endeffekt immernoch davon abhängig, ob der Publisher Verkaufsrechte an GoG gibt?
    Richtig. Aber mittlerweile hat man solide Zahlen, um die Nützlichkeit von DRM-Freiheit für die Verkaufszahlen belegen zu können.  [...]
    Jazzdude schrieb:
    Dieses ganze "no DRM" ist doch aber im Endeffekt immernoch davon abhängig, ob der Publisher Verkaufsrechte an GoG gibt?
    Richtig. Aber mittlerweile hat man solide Zahlen, um die Nützlichkeit von DRM-Freiheit für die Verkaufszahlen belegen zu können. Zudem gibt es jede Menge anderer, kleinerer Publisher, die nicht börsennotiert sind und somit recht frei entscheiden können, ob sie DRM verwenden wollen oder nicht. Die Majors sind vielleicht nur das Ziel, aber definitiv nicht der Beginn dieser Strategieänderung von GOG.
  • Sollen sie Manhunt 2 anbieten, nachdem Direct2Drive den Schwanz eingezogen hat! Mal ne andere Sache: Dieses ganze "no DRM" ist doch aber im Endeffekt immernoch davon abhängig, ob der Publisher Verkaufsrechte an GoG gibt? Und mal ehrlich, selbst wenn GoG jetzt neue Spiele anbieten  [...] Sollen sie Manhunt 2 anbieten, nachdem Direct2Drive den Schwanz eingezogen hat! Mal ne andere Sache: Dieses ganze "no DRM" ist doch aber im Endeffekt immernoch davon abhängig, ob der Publisher Verkaufsrechte an GoG gibt? Und mal ehrlich, selbst wenn GoG jetzt neue Spiele anbieten sollte: Wer, außer den Jungs von dem Hexer, sollten denen Verkaufsrechte für DRM freie Spiele anbieten? Gerade in Hinblick auf Ubisoft und EA Utopie!