Mass Effect 3: Action, Story oder beides? - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Release:
08.03.2012
08.03.2012
08.03.2012
30.11.2012
Test: Mass Effect 3
75
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75
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Mass Effect 3: Action, Story oder beides?

Mass Effect 3 (Rollenspiel) von Electronic Arts
Mass Effect 3 (Rollenspiel) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
In den letzten Tagen ist eine unfertige Version von Mass Effect 3 versehentlich via Xbox Live veröffentlicht worden. Diese "Private Beta" enthielt nicht nur den Mehrspieler-Modus (zur Vorschau), sondern auch einen unfertigen Teil der Singleplayer-Kampagne. Diverse Spieler waren schnell genug und konnten sich die Beta-Version runterladen, bevor BioWare den Fehler korrigierte. Daher sprießen Bilder, Videos und weitere Informationen zu dem Sci-Fi-Spiel wie Pilze aus dem Boden (z.B. im NeoGaf-Forum).

Besondere Aufmerksamkeit erregte allerdings ein Screenshot, der drei unterschiedliche Spielmodi der Singleplayer-Kampagne zeigte. Demnach soll es möglich sein, die Story-Kampagne im Action-Modus, mit Story-Fokus oder in der Rollenspiel-Variante zu spielen.

Bei Action steht ganz klar der Kampf (normaler Schwierigkeitsgrad) im Vordergrund und das Story-Management wird auf ein Minimum reduziert, d.h. Antworten in Dialogen werden automatisch gegeben. Im Story-Modus soll logischerweise die Geschichte im Vordergrund stehen, daher wird es manuell auswählbare Antworten in den Dialogen geben und der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe wird auf die niedrigste Stufe gesetzt. Bei der dritten und letzten Variante, dem RPG-Modus, werden die beiden vorherigen Spielmodi vermischt. So wird es Kämpfe auf einem normalen Schwierigkeitsgrad geben und die Antworten in den Dialogen soll man manuell aussuchen können. Im Anschluss an die Auswahl des Spieltyps soll es außerdem noch möglich sein, die Schwierigkeitsstufe anzupassen.

Unklar ist allerdings, ob die Wahl der Spielart auch die Tiefe bzw. die Optionen zur Charakter-Entwicklung, abgesehen von den Dialogen, beeinflussen wird. Offensichtlich versucht BioWare somit die Gratwanderung zwischen Action und Rollenspiel zu entschärfen und klarere Grenzen zu ziehen.

  • "Action Mode: For those who want to emphasize action and combat and minimize story management. Action mode will set automatic replies in conversation and a normal difficulty.
  • Story Mode: For those who want to emphasize story immersion and minimize combat pressure. Story mode will set manually-selectable replies in conversation and a minimal combat difficulty.
  • RPG Mode: For those who want to explore both realms of story and combat. RPG mode will set manually-selectable replies in conversation and a normal combat difficulty."

Kurz darauf meldete sich ein Mitarbeiter von BioWare zu Wort und kommentierte diese drei Spielmodi. Er stellt klar, dass die Features noch in einer frühen Entwicklungsphase seien und jederzeit verändert werden können: "Diese Modi sind dazu gedacht, den Spielern eine genauere Kontrolle über das zu erwartende Erlebnis zu geben. Egal, ob es ein Spieler ist, der die Story erleben möchte, aber die Kämpfe zu schwer findet oder es Personen sind, die mehr Action haben  wollen oder es letztendlich die Mischung aus Action und Story ist, welche für toll befunden wird - Mass Effect 3 wird all diese Spielertypen zufriedenstellen." Weitere Details sollen in den nächsten Tagen folgen.

Quelle: NeoGaf-Forum; Save And Quit
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Kommentare

Aurellian schrieb am
Brakiri hat geschrieben:Da würde ich zustimmen. Inventar und Fähigkeiten waren auch im ersten Teil nur sehr rudimentär ausgebaut, und haben für mich wenig beigetragen, um mehr RPG hinzuzufügen.
ME2 hat genug andere, "reale" Schwächen über die man diskutieren kann.
Kampfsystem hat in Teil 2 etwas mehr "geflutscht", aber "spannender" fand ich den Kampf dadurch ehrlich gesagt nicht.
Seh ich ähnlich. Mir haben zwar sowohl ME1 als auch ME2 sehr gut gefallen, aber die "Spannung" im Kampfsystem hat sich leider oft auf die Frage beschränkt, ob sich meine Squadmitglieder dank der hervorragenden KI in den ersten Sekunden des Kampfes umhauen lassen und ich mich mit allem rumschlagen muss oder ob sie tatsächlich mal nützlich sind. Wenn sie das Kampfsystem endlich gut hinkriegen würden, wäre das top. Bei der Story gehe ich davon aus, dass sie das Finale schon hinkriegen werden und sich nicht wie im zweiten Teil irgendwie durchwurschteln.
Aber über alledem schwebt für mich sowieso die Origin-Frage :?
Brakiri schrieb am
Damn good coffee hat geschrieben:@ Brakiri
Mir geht es dabei stark ums Kampfsystem und den RPG Anteil. Das Kampfsystem war in ME1 kaum anders, nur eben noch lahmer und mit deutlich langweiligeren Gegnern. Die RPG Anteile waren in ME1 auch rudimentär und teilweise grauenvoll umgesetzt (Inventar). Nur weil ME2 kein Inventar (fand ich auch nicht so toll) und weniger Fähigkeiten hatte, macht das ME1 noch lange nicht zum supertiefen Muster-RPG. Aber genau den Eindruck bekommt man beim Lesen vieler Posts zu diesem Thema.
Da würde ich zustimmen. Inventar und Fähigkeiten waren auch im ersten Teil nur sehr rudimentär ausgebaut, und haben für mich wenig beigetragen, um mehr RPG hinzuzufügen.
ME2 hat genug andere, "reale" Schwächen über die man diskutieren kann.
Kampfsystem hat in Teil 2 etwas mehr "geflutscht", aber "spannender" fand ich den Kampf dadurch ehrlich gesagt nicht.
HanFred schrieb am
Lullaby07 hat geschrieben:Dumm das es wohl Origin braucht. Von dem her wird es wohl nicht gekauft. :(
Origin werde ich umgehen, falls es Pflicht sein sollte. Es gibt sicher Möglichkeiten.
Damn good coffee schrieb am
@ Brakiri
Mir geht es dabei stark ums Kampfsystem und den RPG Anteil. Das Kampfsystem war in ME1 kaum anders, nur eben noch lahmer und mit deutlich langweiligeren Gegnern. Die RPG Anteile waren in ME1 auch rudimentär und teilweise grauenvoll umgesetzt (Inventar). Nur weil ME2 kein Inventar (fand ich auch nicht so toll) und weniger Fähigkeiten hatte, macht das ME1 noch lange nicht zum supertiefen Muster-RPG. Aber genau den Eindruck bekommt man beim Lesen vieler Posts zu diesem Thema.
Brakiri schrieb am
Damn good coffee hat geschrieben:@ Brakiri
Ich hatte nie Probleme mit den Kommandos beim Witcher 2. Und ich finde es deutlich besser, dass man jetzt was beeinflussen kann. Allein die Veränderung der Zauber ist ein Riesengewinn. Und Standard ist das System allein aufgrund der Schwierigkeit der Kämpfe nicht.
Ich denke über die Trägheit der Eingabe muss nur wenig gesagt werden. Die Foren und Reviews sind voll von diesem Manko, den auch der 2.0er Patch nicht behebt. Ich hab keine Ahnung ob du ihn nicht hattest, oder er dir einfach nicht aufgefallen ist.
Pokern fand ich in beiden Spielen nicht so toll. Im ersten habe ich viel gepokert, weil das im early game die mit Abstand beste Einnahmequelle war. Was da aber besser gelöst war, war die Tatsache, dass sich die Pokerquest über das ganze Spiel hinweg zog.
Auf jeden Fall war das Pokergame im ersten Teil wesentlich schöner und auch nützlicher. Die Minigames im Witcher 2 haben sich so billig angefühlt wie die aus Two Worlds 2.

Dennoch sind viele der Kritikpunkte, die sich sowohl der Witcher 2 als auch ME2 im Vergleich zu ihren Vorgängern anhören müssen, oft verlogen und gelegentlich an den Haaren herbei gezogen, wobei das bei ME2 noch deutlicher ist, da sich die beiden Teile viel stärker ähneln als es bei den Witchern der Fall ist.
Naja, das sehe ich nicht so. Für mich waren die Mankos von ME2 recht deutlich zu sehen. Fakt ist ja, dass sie fast alles einfach rausgeschnitten haben, was sie meinten in ME1 nicht optimal umgesetzt zu haben.
Die Mankos die ME2 im Vergleich zum ersten Teil hat, beschreibt Jörgs Test meiner Meinung nach recht gut.
Wenn du diese Punkte nicht als Mankos empfindest, ist das ok, das bedeutet aber nicht, dass sie an den Haaren herbeigezogen sind, sondern das sie eben andere Leute mehr stören als dich.
Denke...
schrieb am

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