Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Kritik der Fans - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Release:
08.03.2012
08.03.2012
08.03.2012
30.11.2012
Test: Mass Effect 3
75

“Kinect sorgt für freie Gesprächskultur: Shepard kann Befehle mündlich erteilen oder Türen per Ansage öffnen. ”

Test: Mass Effect 3
75

“Erst mit den hoch auflösenden Texturen wird die PC-Version spürbar besser aussehen.”

Test: Mass Effect 3
75

“Unterhaltsam, actionreich, ernüchternd - das ist der konsequente Abschluss einer Saga, deren Qualität mit jedem Teil sank.”

Test: Mass Effect 3
75

“Auch auf Wii U ist Mass Effect 3 ein unterhaltsames, actionreiches, aber letztlich ernüchterndes Erlebnis.”

Leserwertung: 74% [25]

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Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fans

Mass Effect 3 (Rollenspiel) von Electronic Arts
Mass Effect 3 (Rollenspiel) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Das Feedback vieler enttäuschter Spieler über das Ende der Story von Mass Effect 3 hat in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen (wir berichteten). Und das nicht nur bei uns im Forum, sondern auch im Rahmen der Spendenaktion "Retake Mass Effect" an die Wohltätigkeitsorganisation Child's Play, bei der schon über 62.000 Dollar zusammengekommen sind. Das gesammelte Geld geht direkt an Child's Play, was wiederum BioWare davon überzeugen soll, dass den Fans die Story-Kritik wirklich wichtig und ernst sei. "The Retake Mass Effect - Child's Play donation drive is a community driven effort to bring positive attention to our petition for an alternate ending to the fantastic Mass Effect series. The Child's Play charity was chosen as a charity started by gamers to provide video games for the patients at Children's Hospitals all over the world."

Außerdem meldete sich Casey Hudson, Game Director von Mass Effect 3, im BioWare-Forum über den Unmut der Spieler (über das Story-Ende) zu Wort und gab ein Statement ab, das gut in die Kategorie "nichts Konkretes" passt. Zunächst erklärte er, dass das Team sehr hart und leidenschaftlich an der Serie gearbeitet habe und insbesondere die Geschichte und die Konsequenzen der Entscheidungen wichtig seien. Casey Hudson: "Wir haben immer gedacht, dass das Ausmaß des Konflikts und die grundlegende Thematik des Opferns zu einem bittersüßen Ende führen werden - alles andere hätte die quälenden Entscheidungen ad absurdum geführt, die Shepard auf seinem Weg fällen musste. Dennoch wollten wir den Spielern die Chance geben, ein inspirierendes und erbauliches Ende zu erleben; in einer Geschichte, in der man vor einem aussichtslosen Kampf ums Überleben steht, sehen wir die letzten Momente (und Bilder) als Sieg und Hoffnung im Kontext des Opfers und der Reflexion."

Neben viel positivem Feedback, das die Entwickler u.a. von der Presse erhalten haben, geht er aber auch auf die jüngsten Fanproteste ein. "Wir bekommen ebenfalls mit, dass einige unserer leidenschaftlichsten Fans mehr Erklärungen am Ende wollen, mehr Antworten und mehr Zeit, um sich von ihren Geschichten zu verabschieden - und diese Kommentare sind (...) berechtigt. Solche Rückmeldungen sind, wie auch diese Kritik, immer ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung", meint Casey Hudson. Als Beispiel hierfür nennt er, dass sich die Rollenspiel-Elemente im Vergleich vom zweiten zum dritten Teil gesteigert hätten und dies auf das Feedback der Spieler zurückgehen würde. Ebenso wie die Liebschaften rund um Garrus und Tali in Mass Effect 2. Zudem wurde gestern ein spezieller Feedback-Thread im BioWare-Forum gestartet, der mittlerweile über 110 Forum-Seiten lang ist und mehr als 2750 Antworten enthält.

"Wie geht es nun weiter? Im Verlauf des Jahres werden wir an weiteren Inhalten für Mass Effect 3 arbeiten. Und wir werden auf euch hören, denn eure Erkenntnisse und euer konstruktives Feedback werden uns helfen, festzulegen, wie dieser Inhalt aussehen soll. Es war jedenfalls nicht das letzte Mal, dass ihr etwas von Commander Shepard gehört habt!", mit diesen Wort endet das Statement von Casey Hudson.

Quelle: BioWare

Kommentare

PixelMurder schrieb am
Ich habe ME1 wie ein Blöder gezockt, trotz aller bereits bekannter und teilweise haarsträubender Mängel.
ME3 macht fast alles besser, sogar das Skill-System ist ausgereifter. Da bei Spielen aber der Grat zwischen Schlecht, Gut und Kracher schmal ist, fehlt mir genau dieses "fast", das völlig unabhängig von einer Note ist, denn objektiv verdient ME 1 wahrscheinlich ein Gut, ME3 ein Sehr Gut.
Teil 1 war noch recht bodenständig, während das Spiel bis Teil 3 zur schamlosen Effekthascherei verkam und jegliche Logik zur Strecke gebracht wurde.
Bei Teil 1 musste man noch ab und zu überlegen, welche Dialogoption man wählt, während man jetzt ganz einfach unbesehen alles oben oder unten klicken kann. Und da man weiss, dass es am Ende sowieso keinen Unterschied macht, nervts mich ab dem dritten Durchgang nur noch, dass inzwischen selbst Dialoge teilweise nicht mehr überspringbar sind.
In Teil 1 hatte man die Freiheit, eine Galaxie von Maps aus dem Generator zu erkunden und sich durch modulare Bauten zu kloppen. Und obwohl man sagen könnte, dass man sich in Teil 3 beeilen muss, die Galaxie zu retten, fehlt mir trotzdem die Freiheit, ohne Auftrag irgendwo zu landen.
Und mir fehlen lange Missionen wie Feros und Noveria, die mit Dialogen durchsetzt sind, während man jetzt meist nur noch auf einer Map landet, die so gestaltet ist, dass man sie im MP wiederverwenden kann und beendet ist, wenn man es zum Fahrzeug geschafft hat.
Unglaublich, aber wahr: meine weiblichen Shepards waren in Teil 1 hübscher und besser animiert.
Teil 1 hatte trotz aller Mängel irgendwie eine gute Seele, ME3 ist nur noch ein netter Shooter in einem Space-Magic-Ambiente, so eine Art spielbares Star Wars, das ich auch nur sehe, weil die Effekte so cool sind.
Aber ich spiels noch, nur sind die einzigen Fragen, die ich zum Spiel habe, welche die coolste Klasse(Frontkämpfer) und welches die beste Wumme(Eviscerator) ist und mit welchen Skills ich am besten auf...
Dan Chox schrieb am
Haben wir alles schon angesprochen. Shootermechanik, Inventar- und Handelssystem, Mako, Planeten erkunden? Alles verbesserungswürdig - halt, Bioware, nicht gleich in die Tonne treten! Mensch. Tjaja. Nebenmissionen waren zwar monoton, aber wenigstens gab es sie. Bei Mass Effect 3 hingegen gibt's nur Hauptstory und Planeten scannen. Mehr nicht.
JunkieXXL schrieb am
Zu den Wurzeln zurück? Aber bitte nicht komplett, denn die Shooterteil war vollends grottig umgesetzt, die Level extrem steril und die Nebenmissionen viel zu monoton. Es gab bei ME durchaus bedeutend schlechte Dinge, die sich mit den Fortsetzungen sehr verbessert haben. Die 89% für ME 1 sind daher auch unangemessen hoch. Aber das ist eben 4Players: "Objektivität? Gibts nicht". :lol:
Dan Chox schrieb am
Hypn0s hat geschrieben:nö hab noch MP gespielt, beim Ende hatte ich 91 % Bereitschaft.
Edit: Was ich übrigens sehr geil finde, weil man die Auswahl hat zwischen MP oder sammeln und man mehr Punkte hat, wenn man in den Vorgängern gute Entscheidungen getroffen hat.
Nee. Man wird dafür entlohnt, nicht hundsblöde zu handeln und jeden umzubringen oder sterben zu lassen. Dass die Entscheidungen dann als War Assets angerechnet werden, kann man natürlich als logische Konsequenz sehen. Aber eine für Entwickler und Spieler ziemlich faule.
Wenn ich mir so die anderen Beiträge vom archer durchlese, dann kann ich irgendwelches Fehlen von jugendlicher Entflammbarkeit überhaupt nicht glauben. Aber ich will mal zustimmen: Auch ich hätte nichts dagegen einzuwenden, nochmal mit Shepard, Garrus, Tali und Liara durch die Galaxis zu kreuzen. Aber nur, wenn Bioware sich wie für Mass Effect 1 mal richtig Zeit für den neuen Teil lässt. Und sich inhaltlich wie spielerisch lieber zu den Wurzeln der Reihe zurückbesinnt, anstatt mehr Popcorn-Action zu liefern.
FuerstderSchatten schrieb am
mr archer hat geschrieben:
David Lynch hat mal gesagt, dass er, wenn es nach ihm gegangen wäre, den Mörder von Laura Parker nie enthüllt hätte.
Ich kann ja auch die Emotionen ein Stück weit nachvollziehen. Aber bei länger laufenden, nicht von vornherein komplett durchkonzipierten und zu Ende geschriebenen Serien ist die Gefahr eben hoch, dass man am Ende nicht ganz zufrieden zurück bliebt. Selbst wenn der Autor nicht gewechselt wird, passiert das oft genug. Ich habe mich über die Jahre da einfach ein bisschen abgehärtet. Ich freue mich in so einem Fall einfach an der Erinnerung an die gelungenen Abschnitte der Reise, am tollen ersten Teil, an der spitzenmäßigen ersten Season. Mir fehlt für so was unterdessen einfach eine bestimmte jugendliche Entflammbarkeit. Bei längeren Serien ist für mich oft einfach der Weg das Ziel.
Diese Gelassenheit wünsche ich mir für eine Menge Leute, für mich ist es meistens überhaupt traurig, dass es ein Ende geben muss.
Twin Peaks muss ja toll gewesen sein, ich habs noch nie bewusst gesehen, ich kenne nur die Mucke dazu.
schrieb am

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