Mass Effect 3
Action-Rollenspiel
Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Release:
08.03.2012
08.03.2012
08.03.2012
30.11.2012
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Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende
Bildquelle: Electronic Arts
Die Kritik am Ausgang von Mass Effect 3 ist offensichtlich nicht völlig ignoriert worden. Nachdem sich Casey Hudson schon vor einigen Tagen zu diesem Thema geäußert hatte, meldete sich jetzt Ray Muzyka - einer der beiden Gründer des Studios - auf dem hauseigenen Blog zu Wort.

Er sei sehr stolz auf die Arbeit des Teams und überzeugt davon, dass Mass Effect 3 das bisher beste Spiel ist, was dort produziert wurde. Umso schmerzhafter sei das Feedback der treuesten Fans, dass das Ende des Spiels nicht ihre Erwartungen erfüllen konnte.

Es sei ein Standardreflex, seine Arbeit zu verteidigen und auf die hohen Wertungen zu verweisen. Der Respekt vor den Spielern gebiete es aber, die Kritik zu akzeptieren und auch Demut zu zeigen. Zwar denke er, dass Spiele eine Kunstform seien und Fans, die viel Zeit mit ihnen verbringen, natürlich und ohne Zweifel das Recht hätten, konstruktive Kritik zu üben. Allerdings stehe er auch zu den Entscheidungen, die die Entwickler getroffen haben. Man habe jetzt viel darüber nachgedacht, wie man die Kommentare der Spieler berücktigen kann, gleichzeitig aber auch die künstlerische Integrität des Spiels bewahren kann. Man sei von der leidenschaftlichen Reaktion ein paar der loyalsten Fans ehrlich überrascht worden. Man habe nicht vor, diese zu ignorieren - BioWare arbeite an einer Lösung.

Man habe auf allen Kanälen - Foren, Twitter, Facebook, Presse etc. - Feedback eingesammelt und habe ein paar "Inhaltsinitiativen" geplant, die offene Fragen beantworten und mehr Klarheit schaffen sollen.

"Building on their research, Exec Producer Casey Hudson and the team are hard at work on a number of game content initiatives that will help answer the questions, providing more clarity for those seeking further closure to their journey. You’ll hear more on this in April.  We’re working hard to maintain the right balance between the artistic integrity of the original story while addressing the fan feedback we’ve received."

Es gehe dabei um weiteres Material, das zusätzlich zu bereits vorhandenen Plänen für weitere Inhalte und neue Spiele entwickelt werden wird. Weitere Details wolle man im April verraten.

"Some of the criticism that has been delivered in the heat of passion by our most ardent fans, even if founded on valid principles, such as seeking more clarity to questions or looking for more closure, for example – has unfortunately become destructive rather than constructive. We listen and will respond to constructive criticism, but much as we will not tolerate individual attacks on our team members, we will not support or respond to destructive commentary.

If you are a Mass Effect fan and have input for the team – we respect your opinion and want to hear it. We’re committed to address your constructive feedback as best we can. In return, I’d ask that you help us do that by supporting what I truly believe is the best game BioWare has yet crafted. I urge you to do your own research: play the game, finish it and tell us what you think. Tell your friends if you feel it’s a good game as a whole. Trust that we are doing our damndest, as always, to address your feedback.  As artists, we care about our fans deeply and we appreciate your support."

Einen Tag zuvor noch hatte Ken Levine Worte der Unterstützung für die Entwickler gefunden.

"I think if those people got what they wanted and (BioWare) wrote their ending they would be very disappointed in the emotional feeling they got because ... they didn't really create it. I think this whole thing is making me a little bit sad because I don't think anyone would get what they wanted if that happened."

Paul Barnett von Mythic sah es ähnlich:

"If computer games are art than I fully endorse the author of the artwork to have a statement about what they believe should happen. Just as J.K. Rowling can end her books and say that is the end of Harry Potter. I don't think she should be forced to make another one."

Die Kommentare fielen im Rahmen einer Diskussionsrunde zum Thema "Evolution of Video Games" im Smithsonian American Art Museum, das bis Ende September die Ausstellung "The Art of Video Games" unterhält.

Kommentare

  • Hach, Teil einer Verschwörungstheorie zu sein macht sicher Spaß ^^ Ich bin eh dafür, dass Bioware das Ende neu gestaltet. Und zwar auf genau die gleiche Weise, wie das Hideako Anno bei "Neon Genesis Evangelion" mit "Death & Rebirth" getan hat. Nämlich als ganz großes FUCK  [...] Hach, Teil einer Verschwörungstheorie zu sein macht sicher Spaß ^^ Ich bin eh dafür, dass Bioware das Ende neu gestaltet. Und zwar auf genau die gleiche Weise, wie das Hideako Anno bei "Neon Genesis Evangelion" mit "Death & Rebirth" getan hat. Nämlich als ganz großes FUCK YOU! MY STORY, MY ENDING, YOU ASSHOLES Denn die Bioware-Fans, die Bioware noch hat, brauchen eine harte Hand, die ihnen zeigt, wer hier der Herr im Hause ist! etwas hart ausgedrückt aber irgendwie hast du sogar recht! das ende ist beschissen und bioware hat falsche versprechungen gemacht, aber nun den schwanz einziehen weil die fans (zu recht) heulen wäre sowas von inkosequent das ich die entwickler überhaupt nicht mehr ernst nehmen könnte. auch dieses ganze spieler feedback und wir hören auf die fans bullshit gedöns nervt mich gewaltig . ich will die vision von kreativen köpfen und kein fanboy geschreibsel in meinen spielen (crowdfunding btw.)! hoffentlich wird das nächste bioware spiel mit gehörig skepsis aufgenommen. keine blinden vorbestellungen und weniger hype, vielleicht gibts dann wieder bessere titel... Ähm ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber Spiele werden nicht verschenkt nein die werden verkauft. Es ist eine Ware für die man Geld will. Und da die ganze Videospielszene bis auf einige Ausnahmen komplett durchkommerzialisert ist sollten auch die selben Regeln gelten wie bei anderer Ware. Versprechungen nicht eingehalten? Prima dann kann ich ja mein Geld zurückverlangen wenn der Hersteller eine Nachbesserung ablehnt.
  • "Man sollte kein Umschreiben fordern, denn es handelt sich hier um die kreative Vision des Bioware-Teams"-Argumentation aus. Kann man meiner bescheidenen Meinung nach sowieso. Keiner kann mir erzählen, dass Bioware sich beim Schreiben vom originalen Mass Effect dieses Ende vorgestellt  [...] "Man sollte kein Umschreiben fordern, denn es handelt sich hier um die kreative Vision des Bioware-Teams"-Argumentation aus. Kann man meiner bescheidenen Meinung nach sowieso. Keiner kann mir erzählen, dass Bioware sich beim Schreiben vom originalen Mass Effect dieses Ende vorgestellt hatte. Ist sicher Ansichtssache. Wenn eine Künstlergruppe hinter ihrem Werk steht und sei es noch so großer Mist, würde ich mir nicht anmaßen, bei ihnen auf eine Änderung zu bestehen - und läge mir das Werk noch so am Herzen. Wenn das finale Werk aber nur dem Alleingang einiger Mitglieder zu verdanken ist, die die anderen auf der Zielgraden ausgeschlossen haben, ist das antürlich was anderes. Ansonsten habe ich aber auch Verständnis für Leute die so heran gehen, dass eine Geschichte so oder so ab einen gewissen Punkt nicht mehr nur allein dem Künstler gehört.
  • "Man sollte kein Umschreiben fordern, denn es handelt sich hier um die kreative Vision des Bioware-Teams"-Argumentation aus. Kann man meiner bescheidenen Meinung nach sowieso. Keiner kann mir erzählen, dass Bioware sich beim Schreiben vom originalen Mass Effect dieses Ende vorgestellt  [...] "Man sollte kein Umschreiben fordern, denn es handelt sich hier um die kreative Vision des Bioware-Teams"-Argumentation aus. Kann man meiner bescheidenen Meinung nach sowieso. Keiner kann mir erzählen, dass Bioware sich beim Schreiben vom originalen Mass Effect dieses Ende vorgestellt hatte.

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