The Witness: Braid-Entwickler über Adventures - 4Players.de

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Puzzlegames
Entwickler: Jonathan Blow
Release:
Q4 2016
26.01.2016
26.01.2016
13.09.2016
 
Keine Wertung vorhanden
Test: The Witness
79

“The Witness ist eine anspruchsvolle, teilweise frustrierende, aber auch geniale Rätselerfahrung. Trotz offener Welt entsteht zu wenig Abenteuer: Es gibt einen Bruch zwischen Denksport und Inselerfahrung - das schwache Storytelling schafft keine Brücke.”

Test: The Witness
79

“The Witness ist eine anspruchsvolle, teilweise frustrierende, aber auch geniale Rätselerfahrung. Trotz offener Welt entsteht zu wenig Abenteuer: Es gibt einen Bruch zwischen Denksport und Inselerfahrung - das schwache Storytelling schafft keine Brücke.”

Test: The Witness
79

“The Witness ist eine anspruchsvolle, teilweise frustrierende, aber auch geniale Rätselerfahrung. Trotz offener Welt entsteht zu wenig Abenteuer: Es gibt einen Bruch zwischen Denksport und Inselerfahrung - das schwache Storytelling schafft keine Brücke.”

Leserwertung: 90% [1]

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The Witness: Braid-Entwickler über Adventures

The Witness (Geschicklichkeit) von Sony / Thekla Inc.
The Witness (Geschicklichkeit) von Sony / Thekla Inc. - Bildquelle: Sony / Thekla Inc.

Die PC Gamer hat sich mit Jonathan Blow unterhalten - Aufhänger ist sein aktuelles Projekt, The Witness. Dabei handelt es sich um ein Adventure, das neue Wege gehen will. Denn wie Blow im Interview sagt: "Wenn man sie sich aus der Sicht eines modernen Entwicklers anschaut, erkennt man ganz offensichtliche Gründe, weshalb Adventures nicht von einer breiten Masse gespielt werden." Er spielt damit auf das Aussterben des Genres Mitte der neunziger Jahre an.

Und noch heute könne man sich beim Spielen eines Adventures oft kaum auf den Inhalt konzentrieren, sondern müsste sich häufig fragen: "Soll ich eigentlich hier drauf klicken?", "Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt ein Puzzle ist." oder "Keine Ahnung, ob ich hier einen Gegenstand benötige, den ich noch nicht habe oder ob ich nur nicht richtig nachgedacht habe." Wo das Spieldesign in anderen Genres längst modernen Anforderungen angepasst wurde, hingen die Adventures hinterher. Wie genau er das erreichen will, sagt Blow zwar nicht - mit The Witness will er aber einen von vielen möglichen neuen Wegen finden, ein Adventure aufzubauen.

Im erzählerischen Vordergrund soll ähnlich wie in Myst oder BioShock die Frage stehen, wer und warum man sei. "Wieso gibt es dieses Universum, in dem Licht von den Objekten eines dreidimensionalen Raums reflektiert wird. Weshalb schreitet die Zeit voran und warum bin ich hier?" Sein Spiel soll dabei keine Antwort geben - Blow geht es vordergründig darum, den Weg zum Aufspüren einer Antwort ernst zu nehmen. Die "verschiedenen Wege, die man gehen kann", um diese Fragen zu stellen, sind ihm offenbar wichtig.

Der Independent-Macher spricht schließlich noch darüber, warum er Social Games als "böse" bezeichnet: Weil es in den meisten dieser Spiele letztlich darum gehe, sich aus selbstischen Gründen einen Vorteil gegenüber anderen Spielern zu verschaffen. Das vollständige Interview unter diesem Link.

The Witness wird auf einer Insel spielen, zu der es auf der offiziellen Webseite bereits Bilder einer in Entwicklung befindlichen frühen Version gibt. Den Entstehungsprozess beschreibt Blow in einem Blog, zu finden unter der gleichen Adresse. Erscheinen soll das Spiel "hoffentlich" Ende 2011 auf verschiedenen Plattformen.


Quelle: PC Gamer

Kommentare

FunkyMacMue schrieb am
Sprachlosigkeit und Erstaunen , dass sind gerade wohl die Beschreibungen, die auf mich zutreffen.
Im Prinzip lobenswerte und auch hoffentliche Worte , die in die Tat umgesetzt werden. Videospiele sind schon länger zur stupiden Achievement-Jagd oder Multiplayer-Rang-Boosten-Grotte geworden.
Ich vermisse Spiele in denen man einfach mal stehen bleiben kann und die Atmosphäre genießen kann oder wenigstens Spiele bei denen man sich ein wenig Gedanken über den verlauf der Story oder der Charakterentwicklung macht. Dieser existentialistische Philosophiehauch macht das Ganze wie ich finde noch besser. Dadurch wird man endlich mal wieder zum Denken angeregt.
Naja erst mal pessimistisch anfangen zu hoffen , bevor sich die Vorfreude wieder in Luft auflöst ***Grrrrr****
Wulgaru schrieb am
Daedalic beweist ja zumindest hierzulande, dass genau die "toten" Adventures der klassischen Schule auch heute noch bestens funktionieren. Bei Games wie Edna ist nichts naheliegend....
bruchstein schrieb am
Der Mann gefällt mir...... den Games fehlt definitiv das Philosophische, zumindestens kommt es viel zu kurz.....die angebotene Vielfalt ist zu einseitig......das Ego wird viel zu billig bedient u belohnt, wodurch dem Ego in den Games etwas krankhaft dummes anhaftet und die Games zu wegwerfartikel verkommen.....aus dem Blick aus dem Sinn.....eine unbefriedigte nervöse Hektik die vom eindimensionalen banalen Inhalt ablenken soll ist halt keine Erfüllung und schon gar kein Genuss.....
schrieb am

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