Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden: gc-Eindruck: Gute Nacht! - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Snowblind Studios
Release:
09.11.2011
09.11.2011
09.11.2011
Test: Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
62
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Leserwertung: 65% [2]

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Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
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gc-Eindruck: Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Einen sehr guten E3-Eindruck hinterließ das Spiel, mit dem sich Snowblind Studios aus einer kleinen Versenkung zurückmeldete: Die Entwickler versprachen verzweigte Dialoge mit unterschiedlichem Ausgang, brachiale Kämpfe sowie Spezialfähigkeiten, die das Zusammenspiel unterschiedlicher Klassen vor allem im Mehrspieler-Abenteuer fördern sollen. Anstelle des in Los Angeles gezeigten, sehr geradlinigen Abschnitts, stellten die Entwickler in Köln einen etwas offeneren Wald vor. Sie betonten auch noch einmal, dass Der Krieg im Norden schön brachial sein solle, einschließlich abgetrennter Körperteile und jeder Menge Blut - das ist doch mal eine innovative Neuerung.

Die Gefährten, Teil zwei

Drei Helden ziehen also los: Zwerg, Mensch und Elf. Es wird auch weitere Rassen geben, aber die bleiben vorerst noch unter Verschluss. Das Besondere an den unterschiedlichen Völkern sind ihre Fähigkeiten - das bezieht sich nicht nur darauf, dass Elfen vorrangig den Fernkampf meistern, während Zwerge ihren Feinden im Nahkampf das Fürchten lehren. Es bezieht sich hauptsächlich auf die Tatsache, dass Zwerge als einziges Volk dünne Wände oder ähnliche Materialschwächen erkennen - die entsprechenden Punkte werden leuchtend hervorgehoben und durchbricht man eine solche Wand, findet man u.a. versteckte Gänge. Menschen spüren hingegen bestimmte Pflanzen auf und können aus den Gewächsen Tränke brauchen. Elfen können Spuren lesen, die sie vielleicht zu versteckten Schätzen führen.

Weil sich die Entwickler auf dem Weg durch die Demo lediglich ausgesprochen banale Klick-mich-tot-Kämpfe liefern, hinterließ das Geschehen bis auf den Einsatz der erwähnten Spezialfähigkeiten allerdings einen sehr drögen Eindruck. Geht man von dem Gezeigten aus, zielen die schnelle Charaktererstellung über wenige Regler und das bekannte Diablo-Prinzip hauptsächlich auf den schnellen Jagd- und Sammeltrieb ab. Das wurde kaum besser, als endlich vier Mann hohe Bergtrolle auftraten - schließlich wurde immer noch geklickt, was das Zeug hielt. Als besonders brachial empfand ich das Gesehene dabei nicht - Eimer voll Blut und der immer gleiche Zeitlupen-Finisher sind nicht das einzige, was eine brachiale Inszenierung braucht.

Wer zuerst kommt, schläft zuerst

Es wirkte ja nicht schlecht, was sich da auf drei Bildschirmen abspielte. Es war nur so furchtbar gewöhnlich. Und immerhin musste die Truppe spätestens dann zusammenarbeiten, als einer der drei von einem Bergtroll beinahe zerquetscht wurde. Der arme Tropf kann den Tod zwar durch schnelles Tastenhämmern aufhalten - seine Begleiter sollten das Monster allerdings schnellstmöglich ablenken oder ihm schweren Schaden zufügen, damit es von seinem Opfer ablässt. Auf Detailfragen zur Verteilung der Erfahrungspunkte gingen die Entwickler übrigens noch nicht ein. Es dürfte allerdings einen Regler geben, mit dem man zwischen dem fairen Aufteilen und dem "Wer zuerst kommt..."-Prinzip variieren kann.

Schon ist die kurze Präsentation vorbei - und hinterlässt einen unglaublich ernüchternden Eindruck. Wieso zeigt Snowblind nicht mehr von den neuen Ansätzen wie z.B. ausgefeilten Dialogen, die auf der E3 bereits vorgeführt wurden? Warum beschränken sich die Entwickler auf ödes "Klick-Kloppen", das trotz ach so viel Blut spielerisch einschläfernd wirkt? Was auf auf der gamescom präsentiert wurde war jedenfalls an Belanglosigkeit kaum zu überbieten. Nur eine Handvoll Ideen zeigten sich wie winzige Lichstrahlen unter einer geschlossenen Wolkendecke. Dazu gehören die unterschiedlichen Fähigkeiten der Klassen sowie die Andeutung einer Teamaktion beim Kampf gegen große Gegner. In der mittleren Zukunft erscheinen Diablo und Torchlight. Nach diesem Auftritt muss Der Krieg im Norden erst einmal beweisen, dass er mit solchen Kalibern mithalten kann.

gc-Eindruck: befriedigend


Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
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Kommentare

Gadarin schrieb am
diablo in mittlerer zukunft ist auch en witz oder hört doch endlich mal auf das game tod zu hypen obwohl man es noch nicht richtig kennt omg
PsYcHo01 schrieb am
Vaedian hat geschrieben:
The Bth Dimension hat geschrieben:Witzig, wie hier das Totklicken kritisiert wird und Diablo dann wieder Platin bekommt :?
:lol:
Selbiges gilt für Starcraft 2.
Weil ja auch SC2 soviel mit D3 und HdR zu tun hat...
Hauptsache mal wieder irgendein Kommentar abgeben oder?
Naja, zum Thema:
Ich weiß nicht 100%ig was ich von dem Spiel halten soll. Ich liebe das Herr der Ringe Universum und freue mich auch auf neue Spiele in diesem Universum. Aber wie 4P schon schreibt, Eimer voll Blut und Finishing Moves sind nicht alles.. aber eine richtige Meinung kann ich mir da noch nicht bilden, wohl erst wenn ich Gameplay gesehen habe bzw es angespielt habe. Aber auf meiner Liste ist es noch!
Master Chief 1978 schrieb am
Nerix hat geschrieben:Baldurs Gate - Dark Alliance oder Champions of Norrath waren auch nicht mehr als Klick-mich-Tot Actiontitel, dennoch sehr unterhaltsam, gerade im Koop (und wurden dennoch - zurecht - gut bewertet) ;)
Richtig und ich denke das Spiel hier geht in die selbe richtung. Ich hoffe nur sie vergessen den 4 Spieler Offline Co-op nicht denn von dieser art Games gibts für die Current Gen also Xbox 360 und Ps3 wahrlich viel zu wenig!
Nerix schrieb am
Baldurs Gate - Dark Alliance oder Champions of Norrath waren auch nicht mehr als Klick-mich-Tot Actiontitel, dennoch sehr unterhaltsam, gerade im Koop (und wurden dennoch - zurecht - gut bewertet) ;)
johndoe797130 schrieb am
The Bth Dimension hat geschrieben:Witzig, wie hier das Totklicken kritisiert wird und Diablo dann wieder Platin bekommt :?
:lol:
Selbiges gilt für Starcraft 2.
schrieb am

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