Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie - 4Players.de

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Konsole
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
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25.03.2011
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Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Nintendo 3DS (Hardware) von Nintendo
Nintendo 3DS (Hardware) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Renegade Kid (Mutant Mudds, Dementium und Moon) will die Entwicklung weiterer Spiele für den Nintendo 3DS einstellen, wenn die Software-Piraterie ähnliche Züge wie beim Nintendo DS annimmt. Dies hat Jools Watsham (Chef des Studios) in seinem Blog bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt, so schreibt er, versuchen die Hacker das System zu knacken und Spiele auf dem Schwarzmarkt zur Verfügung zu stellen. Er hofft, dass Nintendo mit Software-Updates und Co. die wachsende Piraterie eindämmen kann.

"Die Piraterie auf dem Nintendo DS hat den Markt [Handel] kaputt gemacht, besonders in Europa. Wir werden nie erfahren, wie sich Dementium 2 im Vergleich zu Dementium: The Ward verkauft hätte und zwar wegen der damals stark steigenden Zahlen der Raubkopien. Dementium: The Ward wurde mehr als 100.000 Mal verkauft - ein großer Erfolg für ein DS-Spiel für Erwachsene. Dementium II hat nicht einmal die Hälfte der Verkäufe des Vorgängers erreicht. Wir wissen wirklich nicht, wieso das so war, aber viele Leute glauben, dass die Software-Piraterie etwas damit zu tun hat", erklärt Jools Watsham.

Er sagt weiter: "Sollte die Piraterie auch auf dem 3DS überhand nehmen, werden wir keine andere Wahl haben und die Unterstützung der Plattform einstellen und keine neuen 3DS-Spiele mehr entwickeln. Einige Personen sagen, dass Piraterie zu mehr Verkäufen führen würde, weil die Spiele erst ausprobiert werden können, bevor sie gekauft werden. Aber das ist Blödsinn. Die Prozentzahl der Leute, die Geld für ein Spiel ausgeben wollen, das kostenlos irgendwo verfügbar ist, ist sicherlich sehr klein - vor allem wenn dort so viele Spiele 'kostenlos' angeboten werden."

Einige Tage später hat Jools Watsham das Thema erneut aufgegriffen und klargestellt, dass er die Plattformen von Nintendo weiterhin toll finden würde und auch Mutant Mudds 2 noch in Entwicklung sei. Außerdem sei er der Ansicht, dass es Piraterie immer und überall geben würde. Eine Lösung für das Problem gibt es demnach nicht. Es würde auch Märkte geben, die mehr oder weniger problemlos mit der Piraterie umgehen könnten, aber das Ausmaß der illegalen Kopien könnte dazu führen, dass der Markt Schaden nimmt und die Entwickler ihrer Lebensgrundlage beraubt werden könnten.

"I don't think there is a solution to piracy. It will always exist in some form. We just need to make sure the price of games is affordable. We need to make it easy to buy and own games. The availability and access player's have to their games needs to be at least as easy and convenient as the ROM sites make it to illegally download a game file. Ideally, it should be better. If the player's only question is, "buy or not buy?", and not dealing with issues such as, "how do I transfer ownership of this game to my new system?" then we'll have minimized the appeal of piracy."

Quelle: joolswatsham.blogspot.co.uk

Kommentare

Nightfire123456 schrieb am
crewmate hat geschrieben:
 Levi hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.
Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
Siehe PC: Alles wird Raubkopiert. Egal ob 50 oder 2 ?.
Die Frage ist doch nur ob das Spiel trotz allem Gewinn abwerfen kann oder wenigstens die Entwicklungskosten wieder reinspielen kann. Am DS ist es wegen der Einfachheit eskaliert.
Aber es gibt da auch genug Gegenbeispiele. Bioshock. Amnesia. The Witcher. Grimrock....
Alles kopiert und trotzdem erfolgreich. Weil die Spiele gut sind und das Marketing und die Konsitionen stimmen. Diese 3 Faktoren sind mit die einzigen Kopierschutzmaßnahmen sozusagen die nicht Kundenfeindlich sind.
Und das ist auch das was Jools Watsham meint. So lange sie ein bisschen Geld machen können sie auch weiter machen. Moon und Dementium 2 haben kein Geld gemacht.
Wenn das Spiel gut ist können Raubkopien für gute Mundpropaganda sorgen, ist es da nicht spricht sich das dadurch dann aber auch schnell rum. Das größte Problem war wohl das Dementium für die falsche Konsole erschienen ist. Wie fast alle erwachsenen Titel für den DS hat es sich schlecht verkauft, liegt aber eher an der Plattform als an Raubkopierer
dasraupe schrieb am
Ich kenne zwar weder Spiel, noch Firma, aber bin ich der Einzige der sich darüber wundert wie die mit der Piraterie argumentieren? Ich meine.. wer sagt denn dass sich die angeblichen Piraten das Spiel kaufen würden wenn die Piraterie nicht möglich wäre?
crewmate schrieb am
 Levi hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.
Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
Siehe PC: Alles wird Raubkopiert. Egal ob 50 oder 2 ?.
Die Frage ist doch nur ob das Spiel trotz allem Gewinn abwerfen kann oder wenigstens die Entwicklungskosten wieder reinspielen kann. Am DS ist es wegen der Einfachheit eskaliert.
Aber es gibt da auch genug Gegenbeispiele. Bioshock. Amnesia. The Witcher. Grimrock....
Alles kopiert und trotzdem erfolgreich. Weil die Spiele gut sind und das Marketing und die Konsitionen stimmen. Diese 3 Faktoren sind mit die einzigen Kopierschutzmaßnahmen sozusagen die nicht Kundenfeindlich sind.
Und das ist auch das was Jools Watsham meint. So lange sie ein bisschen Geld machen können sie auch weiter machen. Moon und Dementium 2 haben kein Geld gemacht.
Levi  schrieb am
Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.
Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
Nightfire123456 schrieb am
Einige Personen sagen, dass Piraterie zu mehr Verkäufen führen würde, weil die Spiele erst ausprobiert werden können, bevor sie gekauft werden. Aber das ist Blödsinn. Die Prozentzahl der Leute, die Geld für ein Spiel ausgeben wollen, das kostenlos irgendwo verfügbar ist, ist sicherlich sehr klein
Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
In hintergedanken habe ich da die Studie die besagt das Leute die raupkopieren mehr Geld für Musik ausgeben als welche die es nicht tun. Warum sollte es bei Spielen anders sein?
schrieb am

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