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Koch Media: Deep Silver Vienna geschlossen

Am 11. Mai 2006 standen die Mitarbeiter von Rockstar Vienna plötzlich vor verschlossenen Türen - Take-Two hatte das einst als neo Software bekannte Unternehmen über Nacht geschlossen und alle Angestellten ohne Benachrichtigung vor vollendete Tatsachen gesetzt.

Die Gründer des Studios machten sich daraufhin selbstständig und stampften eine Firma namens Games That Matter aus dem Boden. Ein neues Finanzierungsmodell sollte eine Minimierung der Risiken für die Geldgeber mit sich bringen, so das große Versprechen. Zusammen mit Outsourcing-Partnern wolle man die Projekte stemmen.

Bei Koch Media fanden jene Aussagen Anklang, verleibte sich das Unternehmen Games That Matter doch nur einige Monate später komplett ein; fortan firmierte das Team unter dem Namen Deep Silver Vienna. Damals hieß es:

"Für Deep Silver bricht mit der Integration von Games That Matter eine neue Ära an. Deep Silver Vienna wird unsere Bedeutung als unabhängiger Publisher enorm nach vorne bringen. Das Team der ehemaligen Rockstar Vienna Mannschaft bringt die Erfahrung mit, die es braucht, um langfristig und weltweit starke und erfolgreiche Marken im Games-Bereich aufbauen zu können. Wir glauben an das Produktionsmodell, in dem Games That Matter in unserer Branche Vorreiter waren. Im Rahmen unserer Strategie, noch stärker zu internationalisieren und vermehrt auf Konsolen zu setzen und eigene Marken aufzubauen, wird Deep Silver Vienna eine wesentliche Rolle spielen."

Mehr als zwei Jahre und ein Projekt (Cursed Mountain ) später wurde die Liaison jetzt aber beendet: Wie der ORF berichtet, hat Koch Media das Wiener Studio heute geschlossen. Die Mitteilung sei für die 20 Mitarbeiter völlig unerwartet gekommen, heißt es da im Bericht. Einigen der Angestellten - die übrigens noch bis Ende März bezahlt werden - sollen eventuell Anstellungen in anderen Bereichen des Publishers angeboten werden. Klemens Kundratiz (Geschäftsführer Koch Media) merkt an:

"Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtlage ist es für Koch Media jedoch notwendig geworden, Prozesse weiter zu optimieren, die Produktionsleitung entsprechend vollständig nach München zu holen und in der Konsequenz redundante Stellen abzubauen."

Die beiden Gründer von Games That Matter, Niki Laber und Hannes Seifert, wurden durch die Neuigkeiten angeblich ebenfalls überrascht; sie hatten ihren eigenen Abgang allerdings schon vor einiger Zeit verkündet. Laber stieg bereits im Dezember aus; Seiferts letzter Arbeitstag bei Deep Silver Vienna wäre der 31. Januar gewesen - er wird ab Mitte Februar als Creative Director bei Square Enix tätig sein.

Das Studio war auch in Ride to Hell involviert gewesen, dessen Produktion jetzt von der Firmenzentrale des Publishers in München aus koordiniert werden soll.

Kommentare

crewmate schrieb am
JesusOfCool hat geschrieben:
Crewmate hat geschrieben:Cursed Mountain wurde von Sproing produziert.
Oder ist das ein Zweig von DSV gewesen?
sproing ist nach wie vor unabhängig soweit ich weiß. aber sproing entwickelt eigentlich nur und zwar rein auftragsarbeiten. also war sproing wohl der entwickler und DSV der publisher.
square enix ist auch eine tolle sache. ich hoffe im gefällts dort und er produziert auch was tolles.
aber wieder so eine null information weitergeben geschichte bis alles besiegelt ist ist schon heftig. da müssen sich die leute ja richtig verarscht vorkommen.
So steht es zumindest in den News, das DSV Cursed Mountain produziert hätte.
Auf der Verpackung und im Intro wird aber das Logo von Sproing gezeigt.
Wieder falsch informiert, 4P?
JesusOfCool schrieb am
Crewmate hat geschrieben:Cursed Mountain wurde von Sproing produziert.
Oder ist das ein Zweig von DSV gewesen?
sproing ist nach wie vor unabhängig soweit ich weiß. aber sproing entwickelt eigentlich nur und zwar rein auftragsarbeiten. also war sproing wohl der entwickler und DSV der publisher.
square enix ist auch eine tolle sache. ich hoffe im gefällts dort und er produziert auch was tolles.
aber wieder so eine null information weitergeben geschichte bis alles besiegelt ist ist schon heftig. da müssen sich die leute ja richtig verarscht vorkommen.
Nightfire123456 schrieb am
Die waren doch mal recht groß, hatten doch früher um die 100 Leute, nur durch das mehrmalige verkaufen sind sie immer mehr geschrumpft.
Ich finds Schade, die haben damals einige Top Spiele gemacht wie die Völker, der Clou usw.
frantischek schrieb am
Eine Kleinfirma in der jetzigen Zeit zu haben zahlt sich wohl nicht mehr aus. Schade, denn ich glaube auch glaube dass CM mehr Absatz gefunden hätte, wenn es ins Ausland gekommen wäre.
Aber dann wiederum, Wien ist der Gipfel der Trägheit, Murrer, Schnauzer, Jammerer etc. in Ö (das ist nicht übertrieben). Mich wundert es nicht wenn da nix weitergeht. Hab selber erlebt wie sogenannte "Manager" gegenüber fähigen Musik-Bands nur mal ihr Jammern loslassen "es ist eh nix zu machen", aber kein Finger rühren...
dcc schrieb am
Und wer versorgt jetzt die Leute? Steuerzahler? Und warum? Damit die Bonzen weitermachen können?
Die Unkosten würde ich genüsslich der Firma an den Hals hetzen - bis das nicht geklärt ist haben die nichts Neues zu gründen !
So pleite können die auch nicht sein wenn sie einfach mal so etwas neues hochziehn. Das riecht nach einem Fall fürs Finanzamt und so einer Art Scheinfirma - ist ja nicht deren Erste oder Zweite..
schrieb am

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