Call of Duty: Black Ops
USK: 18

Über Gewalt und Emotionen

Auf der gamescom sorgte Call of Duty: Black Ops nicht nur durch die typisch intensive "Call of Duty-Krachbumm-Inszenierung" für Aufsehen, sondern vielmehr durch den Härtegrad in Sachen Brutalität (wir berichteten). Daraufhin wurde ein Interview mit dem Community Manager Josh Olin von Treyarch geführt: "Wir scheuen uns nicht, die Brutalität und die Grausamkeit des Krieges in einem Spiel zu zeigen", sagte er, schließlich richte sich das Actionspiel ganz klar an eine erwachsene Zielgruppe.

"Solch ein Grad an Authentizität bzw. Realismus ist wichtig, damit die Spieler in die Welt eintauchen können [...] Alles was wir tun, um die Story voranzutreiben, soll eine emotionale Reaktion beim Spieler hervorrufen, sodass dieser sich rechtschaffen, verärgert oder traurig fühlt". Er fügte dennoch hinzu, dass sie keine grundlosen oder überflüssigen (gewalttätigen) Spiel-Elemente planen. Gerade Modern Warfare 2 machte im letzten Jahr Schlagzeilen mit einer optionalen Mission, bei der man als Undercover-Terrorist Zivilisten auf einem Flughafen ausschalten sollte bzw. dabei zuschaute.

Auch über eine mögliche Entschärfung von Black Ops für den deutschen Markt wird fleißig spekuliert, aber bisher gibt es hierzu keine offiziellen Verlautbarungen.

Call of Duty: Black Ops soll am 9. November veröffentlicht werden.


Autor: Marcel Kleffmann
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Kommentare

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  • Bei "Apocalypse Now" gehts vor allem darum, wie weit der Krieg sich von den angeblichen höheren Zielen entfernt und verselbstständigt. Jeder macht was er will, je höher der Rang, desto mehr spielt er Gott. Mehr werd ich nicht schreiben, da du den Film noch net kennst.
  • Ach Wulgi, ist doch kein Quatsch, ich hab ja nicht gesagt das es nur einen einzigen wahren Antikriegsfilm gibt. Es ist nur der einzige Film dieser Sorte den ich kenne der dieses Prädikat vorbehaltslos verdient. Zudem ist von Apocalypse Now, den ich noch nicht gesehen habe, folgendes zu lesen:  [...] Ach Wulgi, ist doch kein Quatsch, ich hab ja nicht gesagt das es nur einen einzigen wahren Antikriegsfilm gibt. Es ist nur der einzige Film dieser Sorte den ich kenne der dieses Prädikat vorbehaltslos verdient. Zudem ist von Apocalypse Now, den ich noch nicht gesehen habe, folgendes zu lesen: "Die Gefahr hierbei ist allerdings, dass auch Filme, die sich als kriegskritisch verstehen möchten, selbst das kriegerische Spektakel nur um des Spektakels willen zeigen oder dem Zuschauer durch zu viele visuelle und auditive Eindrücke den Weg zur kritischen Reflexion des Filmes erschweren. Ein Film, dem dieser Vorwurf oft gemacht wird, ist Apocalypse Now, R: Francis Ford Coppola, USA 1979." Dies entspricht genau den "Strickfallen", von denen ich geredet habe und die der Anime komplett umgeht. Ich werde die Bildungslücke Apocalypse Now aber bald schließen und dann gegebenenfalls nochmal rückmelden.
  • Ach Quatsch einzige wahrer Kriegsfilm. "Apocalypse Now" und "Die letzten Glühwürmchen sind doch die besten Beispiel für gute Filme die den Wahnsinn des Krieges auf völlig unterschiedliche Weise verarbeiten. Genauso wie "die Brücke" (immer dazu gesagt von 1958) "Im  [...] Ach Quatsch einzige wahrer Kriegsfilm. "Apocalypse Now" und "Die letzten Glühwürmchen sind doch die besten Beispiel für gute Filme die den Wahnsinn des Krieges auf völlig unterschiedliche Weise verarbeiten. Genauso wie "die Brücke" (immer dazu gesagt von 1958) "Im Westen nichts Neues"oder ein andere Film. Es gibt nicht "den" Antikriegsfilm, wie denn auch. Das Thema ist viel zu komplex. Um mal Ryan und die Eröffnungsszene zu nehmen. Von der Wirkung ist sie schon krass, aber perfekt wäre sie, wenn wir auch die deutschen an den MGs sehen würden, die sich gerade in die Hose scheißen weil 2 Milliarden Alliierte ohne große Vorwarnung auf sie zustürmen. Das wäre perfekt. Zwar ist die Lösung der seelenlosen kalten Waffe auch gelungen, gibt der ganzen Aktion aber immer noch ein Ziel: Wenn man dort vorbei ist, ist es geschafft.