Dragon Age II
USK: 18

Über Mods & Kamera

Wie Kotaku berichtet, hat sich Mike Laidlaw im Rahmen eines Interviews mit dem französischen Printmagazin Joystick über ein paar Änderungen bzw. Neuerungen in Dragon Age 2 geäußert. Dabei ließ er wohl auch verlauten, dass die PC-Version des Rollenspiels ohne eigenes Mod-Kit daherkommen wird.

Im hauseigenen Forum meldete er sich nun zu Wort, um das Gesagte zu erläutern:

In dieser Community hat es sicherlich Bedenken gegeben, dass kein Toolset veröffentlichen würden, also lasst mich das etwas klarstellen: Die Tools, die wir verwenden, um Dragon Age 2 zu machen, unterscheiden sich kaum von denen, die ihr für eure Dragon Age-Mods genutzt habt. Sie sind nicht identisch, da wir ein paar interne Verbesserungen eingearbeitet haben, aber sie sind fast identisch. Deswegen gibt es auch kein neues Toolset, das veröffentlicht werden müsste.

Wer werden kein Toolset-Update zusammen mit Dragon Age 2 veröffentlichen, aber wir schauen uns derzeit an, was benötigt werden würde, um das Community-Toolset irgendwann später auf den neuesten Stand zu bringen.


Im Interview hatte der BioWare-Mann auch verlauten lassen, dass die in der PC-Version des Vorgängers vorhandene Möglichkeit, in eine etwas taktischere Perspektive rauszuzoomen, im Nachfolger wohl der Schere zum Opfer fallen würde. Dies habe Budgetgründe, schließlich konzentriere sich das Studio auf hübsche Texturen, die in der Nahansicht zur Geltung kommen. Für eine weitere Entfernung müsste man andere Texturen verwenden. Da aber ein Großteil der verkauften Einheiten von DA:O auf die Konsolenfassungen entfiel, richte man sich hier nach den Kunden.

Im Forum lässt Laidlaw verlauten: Er könne bestätigen, dass es im Falle der Konsolenfassungen keine taktische Perspektiven gibt. Man versuche jene Nutzer aber mittels einer erweiterten Party-Steuerung zufriedenzustellen.

Im Falle der PC-Version arbeiten wir noch an der Kamera, um die Schlüsselelemente des taktischen Erlebnisses zu bewahren. [...]

Man wird wahrscheinlich nicht so hoch rauszoomen können wie in DA:O, aber ich denke, dass der Schlüssel zum taktischen Spielen darin liegt, dass man die Kamera vom Charakter entkoppelt, den man steuert, um präzise Befehle geben zu können. Das machen wir gerade. Man kann also immer noch die Kamera im Schlachtfeld herummanövrieren und zu einer entfernten Position bewegen - genau wie in DA:O.

Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Knapp an meinem Punkt vorbei, Breakibuu... Dass man Neues ausprobiert, dagegen habe ich generell nichts. Wenn man es richtig macht. Nicht umsonst bin ich immer noch Metroid Fanboi. Biowares Spiele sind gut. Ich sage auch nicht, dass DA 2 nicht funktioniert. Aber es tut halt weh, wenn  [...] Knapp an meinem Punkt vorbei, Breakibuu... Dass man Neues ausprobiert, dagegen habe ich generell nichts. Wenn man es richtig macht. Nicht umsonst bin ich immer noch Metroid Fanboi. Biowares Spiele sind gut. Ich sage auch nicht, dass DA 2 nicht funktioniert. Aber es tut halt weh, wenn der Entwickler beim ersten Spiel noch sagt, wie wichtig, geil und toll der PC sei, weil's ja die Main Platform ist und ihre Wurzeln und überhaupt und so (Und das Ganze mit einem echt angepassten Spiel statt einer Potierung unterstreicht) und dann im nächsten Spiel einknickt und doch "nur" eine Portierung macht. Das ist eigentlich der Dreh- und Angelpunkt. Blizzard ist wieder was ganz eigenes. Die machen exakt das gleiche Spiel, nur in 3D. ;) (Neues Lost Vikings oder Blackthorne wäre cool. Blizz kann mehr als nur *craft und Diablo...)
  • Sir Richfield schrieb:
    Danke EA, dass Du uns nun auch diese einst heilige Firma nimmst...
    Weil die letzten Spiele keine echten Rollenspiele mehr waren? Jedes Bioware Spiel war sehr gut und macht spaß, nur der Fokus verschiebt sich mehr vom klassischen RPG in  [...]
    Sir Richfield schrieb:
    Danke EA, dass Du uns nun auch diese einst heilige Firma nimmst...
    Weil die letzten Spiele keine echten Rollenspiele mehr waren? Jedes Bioware Spiel war sehr gut und macht spaß, nur der Fokus verschiebt sich mehr vom klassischen RPG in Richtung Action. Ists jetzt schon ein Kritikpunkt wenn Entwickler mehr als nur ein Genre bedienen? Wenn ja, dann hoff ich für Blizzard das dort niemand auf die Idee kommt was anderes als Warcraft oder Diablo zu machen...
  • @ Pyoro Erstaunlich. Drakensang gilt eigentlich nicht umsonst als eines der am wenigsten verbuggten RPGs der letzten Jahre auch außerhalb Deutschlands. In Deutschland war es eh damals in dieser Hinsicht eh konkurrenzlos