Borderlands 2: "Keiner hat uns nachgemacht" - 4Players.de

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Science Fiction-Shooter
Entwickler: Gearbox Software
Publisher: 2K Games
Release:
21.09.2012
21.09.2012
21.09.2012
28.05.2014
Test: Borderlands 2
83

“Fantastischer Wortwitz und großartige Nebenfiguren zeichnen eine spannende Schatzsuche aus, die manchmal im eintönigen Missionstrott festhängt.”

Test: Borderlands 2
83

“Eine sorgfältige Parallelentwicklung, die inhaltlich den Konsolenfassungen gleicht, aber mit zahlreichen PC-spezifischen Optionen glänzt.”

Test: Borderlands 2
83

“Fantastischer Wortwitz und großartige Nebenfiguren zeichnen eine spannende Schatzsuche aus, die manchmal im eintönigen Missionstrott festhängt.”

Test: Borderlands 2
57

“Inhaltlich nahezu vollständige, technologisch miserable Umsetzung der unterhaltsamen Schatzsuche.”

Leserwertung: 88% [5]

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Borderlands: "Keiner hat uns nachgemacht"

Borderlands 2 (Shooter) von 2K Games
Borderlands 2 (Shooter) von 2K Games - Bildquelle: 2K Games
Nachdem man die Hauptarbeiten an Borderlands 2 abgeschlossen hat, kann sich das für den Shooter zuständige Team auf Zusatzinhalte und andere Projekte konzentrieren. Und Randy Pitchford - ohnehin nicht als öffentlichkeitsscheu bekannt - kann sich der PR-Arbeit widmen.

In einem äußerst umfangreichen Interview bei Gamasutra wird der Gearbox-Präsident auf seine Aussage angesprochen, dass es nicht unbedingt die beste Idee ist zu versuchen, genau die Zielgruppe von Call of Duty zu erreichen. Das sei im Moment die Strategie, die Electronic Arts mit Battlefield und Medal of Honor fahren würde, sinniert Pitchford. Der Hersteller würde es sicher gut finden, ein Spiel abzuliefern, das im Prinzip wie Call of Duty ist, sich aber besser verkauft.

Der Haken an der Sache - dafür müsse man aber wahnsinnig viel Geld ausgeben: "Du musst nicht nur mehr Ressourcen auf die Sache werfen als der Marktführer, du musst auch cleverer sein. Das Marketing und der Produktionsaufwand - alles muss größer und besser sein, und dann schaffst du es vielleicht, genauso groß zu sein oder zumindest nah heranzukommen."

Das müsse man dann aber eine Zeit lang machen, um das Vertrauen der Fans zu gewinnen und diese davon zu überzeugen, dass der eigene Ansatz ja besser sei. Da sei es doch viel vernünftiger, den Leuten etwas zu bieten, was sie noch nicht kennen, zu dem sie keine Alternativen haben. Dann müsse man sich auch keine Sorgen über Konkurrenz machen - so sei es auch im Fall von Borderlands gewesen.

"Ich bin ehrlich gesagt verblüfft, dass wir kurz davor stehen, eine Fortsetzung zu veröffentlichen, und sich bisher niemand bei uns bedient hat. Die Formel ist doch recht klar. Keiner hat sie bis jetzt geklaut. Das ist merkwürdig. Wir arbeiten in einer Branche, in der die Leute im Prinzip laufend voneinander stehlen. Das ist irgendwie interessant, oder?"

Es sei aber nicht so, dass er dies herausfordern wolle. Bei Borderlands habe man einen Marketing-Spagat meistern müssen, führt Pitchford dann aus. Einerseits habe man das Spiel so laut wie möglich bewerben müssen, da es sich um eine neue Marke handelte. Andererseits hatte man Angst davor gehabt, den Leuten das "Geheimnis" des Spiels zu verraten und so zu riskieren, dass es schnell kopiert wird.

Kommentare

roundhousekick schrieb am
DonDonat hat geschrieben:
schoAsch hat geschrieben:was ist hierbei eigentlich mit dead island? das kommt meiner meinung nach schon recht nahe an borderlands ran, nur dass der fokus eher auf nahkampf gelegt wurde...
*Hust* du vergleichst Borderlands mit Dead Island ?.?
Was hat dich geritten so was zu tun xD
Dead Island und Borderlands sind sich so ähnlich wie Toast und eine Torte....
Zwei Spiele in der Egoperspektive mit Quests und der Suche nach einer besseren Waffe.
Man kann sich auch blöd anstellen.
Heruwath schrieb am
Fiddlejam hat geschrieben:
Blight87 hat geschrieben:Hm, es gibt Rares in Dead Island und bei Diablo gehen die Items auch kaputt. Beschädigte Sachen können, wie üblich, gefixt werden. :Kratz:
Auch hier bemerkt man sehr feine Unterschiede, die aber viel ausmachen.
In Diablo nutzt man seine Ausrüstung, um damit stärker zu werden und stärkere Ausrüstung zu erhalten. Somit ständige Sammelwut, unabhängig vom eigentlichen Spielziel.
In Dead Island benutzt man die Ausrüstung, um im Kampf effektiver zu werden und damit Spielziele zu erreichen.
Es gab mal eine sehr schöne Extra Credits Episode zum Thema "Symbolik von Schusswaffen in asiatischen und amerikanischen Spielen".
Sie kamen dort zum Ergebnis, dass Amerikaner Waffen eher als unbegrenzt vorhandenes Werkzeug betrachten, Asiaten hingegen als Erweiterung der Figur, und somit Bestandteil derselbigen.
So ähnlich ist es mit Diablo und Dead Island. In Dead Island sind die Waffen Werkzeuge, in Diablo definieren sie den Charakter, den man baut.
Dementsprechend ist die Sammelfreude auch eine andere. In Dead Island freue ich mich über ein Werkzeug, das mir bei der Erfüllung meiner Aufgabe hilft (vergleichbar mit dem Auffinden eines Sturmgewehrs in einem beliebigen Shooter, wenn man bisher nur eine Pistole hatte). Bei Diablo freue ich mich, dadurch meinen gesamten Charakter zu verbessern.
Sind dieser feinen Unterschiede ausreichend um keinen Vergleich mehr ziehen zu können? Eine Nadelfeile kann grob oder fein sein, aber es bleibt doch eine Nadelfeile? Wann wird es zu einer Holzfeile?
Du redest von kulturelen und somit subjektiven Unterschieden. Sobald du dich auf diesen Level begibst enthebelst du deine eigene Aussage. Für dich fühlt sich Dead Island anders an als Diablo. Für mich ist...
-Blight- schrieb am
Fiddlejam hat geschrieben:Auch hier bemerkt man sehr feine Unterschiede, die aber viel ausmachen.
Ich wollte nur zeigen das deine Aussage bezüglich Dead Island einfach falsch ist. Viel wichtiger als dein Vergleich mit Diablo, ist doch der Vergleich zu Borderlands :wink:.
Kurz zu deinem Beispiel:
Schon alleine, weil ich einen Char gezielt auf eine Waffengattung skillen kann, definieren jene Waffen auch meine Spielfigur maßgeblich mit.
Das Waffensammelverhalten ist quasi gleich. Man sammelt bessere Waffen um stärker werdene Gegner zu bezwingen (das ist ja die Kernaufgabe bei solchen Spielen). Anfangs wechselt ständig das Sortiment, später immer seltener. Nenne es Gesamtverbesserung des Chars oder Verbesserung der Werkzeuge zur Aufgabenbezwingung, die Freude ist doch iwie die Selbe :biggrin:.
@JinRoh3181
Genau genommen lenkt es eher von Borderlands 2 ab ^.^
JinRoh3181 schrieb am
Die PR ist Göttlich!
Ihr zeigt es doch. Ist es Diablo, Dead Island oder RAGE. Ein Diskussion die ohne sein PR Gäg nie gekommen wäre. Schon ist Borderlands 2 wieder im Vordergrund ohne etwas dafür gemacht zu haben ala Trailer oder Demo.
Schöne Sache echt gut gemacht Herr Pitchford
Fiddlejam schrieb am
Blight87 hat geschrieben:Hm, es gibt Rares in Dead Island und bei Diablo gehen die Items auch kaputt. Beschädigte Sachen können, wie üblich, gefixt werden. :Kratz:
Auch hier bemerkt man sehr feine Unterschiede, die aber viel ausmachen.
In Diablo nutzt man seine Ausrüstung, um damit stärker zu werden und stärkere Ausrüstung zu erhalten. Somit ständige Sammelwut, unabhängig vom eigentlichen Spielziel.
In Dead Island benutzt man die Ausrüstung, um im Kampf effektiver zu werden und damit Spielziele zu erreichen.
Es gab mal eine sehr schöne Extra Credits Episode zum Thema "Symbolik von Schusswaffen in asiatischen und amerikanischen Spielen".
Sie kamen dort zum Ergebnis, dass Amerikaner Waffen eher als unbegrenzt vorhandenes Werkzeug betrachten, Asiaten hingegen als Erweiterung der Figur, und somit Bestandteil derselbigen.
So ähnlich ist es mit Diablo und Dead Island. In Dead Island sind die Waffen Werkzeuge, in Diablo definieren sie den Charakter, den man baut.
Dementsprechend ist die Sammelfreude auch eine andere. In Dead Island freue ich mich über ein Werkzeug, das mir bei der Erfüllung meiner Aufgabe hilft (vergleichbar mit dem Auffinden eines Sturmgewehrs in einem beliebigen Shooter, wenn man bisher nur eine Pistole hatte). Bei Diablo freue ich mich, dadurch meinen gesamten Charakter zu verbessern.
schrieb am

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