Fortnite: Analyst Pachter über den brillantesten Preismechanismus; Battle-Pass-Umsatz weit über 50 Mio. Dollar - 4Players.de

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Action
Entwickler: Epic Games
Release:
kein Termin
2018
2018
2018
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2017
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2017
12.06.2018
2017
 
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Fortnite: Michael Pachter über den brillantesten Preismechanismus; Battle-Pass-Umsatz weit über 50 Mio. Dollar

Fortnite (Action) von Epic Games / Gearbox Publishing
Fortnite (Action) von Epic Games / Gearbox Publishing - Bildquelle: Epic Games / Gearbox Publishing
Michael Pachter (Analyst im Bereich "Gaming" bei Wedbush Securities) hat in einem Interview mit Venturebeat über den aktuellen Spielemarkt besprochen und dabei verraten, dass sich der letzte Battle Pass von Fortnite: Battle Royale am ersten Tag über fünf Millionen Mal verkauft hat. Diese Information will er direkt von Epic Games erfahren haben. Zugleich hebt er die Idee mit den 20 Dollar teuren Skins, die nur eine bestimmte Zeit lang verfügbar sind und danach auch nicht wiederkehren, für "brillant".

Pachter sagte: "Ich denke, dass es den brillantesten Preismechanismus, den ich je gesehen habe, in Fortnite gibt. Sie bringen Skins, die eine begrenzte Lebensdauer haben. Wenn du bis zum Ende der Woche den Skin nicht kaufst, ist dieser für immer weg. Sie verlangen 20 Dollar. Brillant. Die Leute sagen: 'Oh mein Gott, das habe ich letzte Woche nicht gekauft und nun ist es weg! Ich kaufe besser den nächsten [Skin].' 20 Mäuse für einen Skin. Jeder wird das nachahmen, glaube ich. Wenn die Publisher einen Weg finden können, mehr Geld zu verdienen und zugleich den Zufall eliminieren - sicher. Sie würden alle mehr Geld verdienen, das ist gewiss. (...) Ich glaube wirklich, dass man eine Menge Nachahmer von Fortnite sehen wird. Abgesehen von den 20 Dollar teuren Skins, die nach einiger Zeit wieder verschwunden sind, hat Fortnite einen Game Pass für 10 Dollar. Es ist ein 10-Wochen-Pass. Man hat 100 verschiedene Aufgaben zu erledigen, und einige davon sind super einfach. Und man bekommt Münzen. Wenn man das tut [also den Battle-Pass-Aktivitäten nachkommen; Anmerkung des Autoren], bekommt man 10 Dollar für den nächsten Game Pass, also lohnt es sich wirklich. Man bekommt drei Skins, drei Gleiter, drei Waffen und drei Rucksäcke. Und dann mischen sie [Epic Games] die Sachen, die man gewinnt, so dass die Leute zufällige, wirklich schwer zu bekommende Dinge erhalten.

Mich interessiert, was die Gesetzgeber dazu sagen, ob das Glücksspiel ist oder nicht, weil die Käufer ihre 10 Dollar zurückbekommen. Sie können den Game Pass für immer spielen, wenn sie einmal 10 Dollar ausgeben haben. Es ist super schlau. Die Spieler/Leute werden sehen, dass jemand dieses schwer zu bekommende Skin hat, und dann werden sich mehr Leute für den Game Pass anmelden. Epic erzählte mir vor 12 Wochen, dass der Battle Pass, der vor 12 Wochen angefangen hat, am ersten Tag fünf Millionen Mal verkauft wurde. 50 Millionen Dollar am Tag? Das ist ein gutes Geschäftsmodell. Ich denke, viele Publisher werden dies kopieren und auf Kosmetik umstellen, so dass sich niemand über Pay-to-Win beschwert."


Letztes aktuelles Video: Infinity-Handschuh zeitlich begrenztes Mashup


Quelle: Venturebeat
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Kommentare

eLZorro schrieb am
JungeJunge, bin ich hier im Europarat oder der Uno?
Was war noch mal Topic? Vor lauter "wer darf wen als (meist Aktienorientierte) Firmen ohne Kollaterlaschaden" kritisieren, hätte ich das interessante Anfangsthema fast vergessen. Ich kann übrigens Kajetans Krawatte gegen Herr Heruwath durchaus verstehen. Die Geschwindigkeit mit der er anmaßende Belehrungen und Glückskeksweisheiten absondert ist schon fast extrem-sportlich (übrigens: der Firmen-Kalenderspruch in Deiner Sig ist in der falschen Reihenfolge)
Aber btt:
Warun der Scheiß mit ablaufenden Skins funktioniert?
Ganz einfach: älteste TV Shopping Strategie: kaufen sie nur heute, ab morgen für immer vergriffen. Funktioniert schon seit Urzeiten: Dem Kunden etwas zeigen und dann wegnehmen => Gier geweckt.
Da ich auch zwei Kinder habe, wäre es mir schon recht, wenn diesem Lootbox Sucht Erzeugungs Trend ein Riegel vorgeschoben würde.
Aber ich nehme mich als Erziehungsberechtigster nicht aus der Pflicht hier mit meinen Kids so einen Dreck zu spielen und dann zu reflektieren.
chrische5 schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
28.05.2018 11:59
ZappZarapp69 hat geschrieben: ?
28.05.2018 11:10
Die Politik hat bisher diese ganzen Mechanismen nicht in der Altersfreigabe berücksichtigt und während ein 14-jähriger ja keine Titten sehen darf, dürfen 8-jährige selbstverständlich die Cartoonserie sehen, die nur darauf basiert, dass sie dann bitte im Nachgang den zugehörigen Merch kaufen. Im Idealfall dann noch als die Realausführung der Lootbox, dem Boosterpack. Und das alles vor dem Hintergrund, dass die Welt ja in Schwarz und Weiß eingeteilt ist und sich Probleme am besten mit direkter oder Stellvertretergewalt lösen lassen.
Das ist alles großer Mist und keinen interessiert es.
Weil das unsere aktuell geltende neoliberale Moral ist, die unsere Gesellschaft tief durchdrungen hat. Gut ist, was viel Geld macht. Schlecht ist, was verhindert, dass jemand viel Geld machen kann. Deswegen haben sich eine Handvoll Konzerne auch erfolgreich in die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen einklinken können und ziehen diese noch formbaren Geister zu willigen Konsumenten heran, die mit dem Geld der Eltern und der Verwandschaft besagte Produkte kaufen.
Und wenn man mitbekommt, wie immer mehr Firmen sich direkt in den Kindergarten/Schulbetrieb einklinken und über die Schiene Sponsoring sich noch unmittelbarer and die Kinder ranwanzen ... ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Schulpflicht nicht mehr für "Wir...
Carsten Drückfinger schrieb am
Wer hat eigentlich gesagt das Skins nicht pay2win sind. Das ist nämlich auch manchmal der fall. Ok meistens ist es pay2lose wenn jemand mit seinem Pinken Anzug schon aus 2km entfernung zu sehen ist XD
Heruwath schrieb am
Kant ist tot! hat geschrieben: ?
29.05.2018 12:56
Ich glaube wir argumentieren hier möglicherweise an ganz unterschiedlichen Punkten eines Problemprozesses. Bei den von mir geschilderten Beispielen ist das Vertrauen in das jeweilige Unternehmen, von sich aus Lösungen suchen zu wollen, schon weg. Bei dir scheint vorrangig die Sicht des Unternehmers zu sein, der dann im besten Falle gesprächsbereit ist und von sich aus aktiv an Problemlösungen mitarbeiten will.
Ich schließe einfach nicht aus, dass es wirklich Unternehmer gibt, die zu einer Änderung bereit sind. Ich habe sehr viele solcher Menschen gepsrochen. Gerade in den letzten Jahren habe ich recht viele Geschäftführer persönlich getroffen und das hat mein Vertrauen gesträrkt. Nahezu alle von ihnen waren offen für Verbesserungen und Kritik, obwohl das auf den ersten Blick keinen solchen Anschein gemacht hat, wenn man die Firma betrachtet hat.
Das hat dazu geführt, dass ich angefangen habe die Menschen und nicht Firmen zu sehen, denn zwischen den beiden kann so vieles anders liegen. Dieser Persönliche Bezug hat auch mehr zum Verständnis beigetragen, denn man konnte sich austauschen und über die Hindernise reden, denn es ist niemals einfach Probleme zu lösen oder eine Veränderung herbeizurufen. Das ist anstrengend, schwer und bringt vielleicht nicht sofort Ergebnise.
Edit: Das erinnert mich an eine andere Unterhaltung. Das Thema was der "Mangel" and Frauen in Führungspositionen, und einige meiner Freunde haben sich die Frage gestellt: "Warum wir dort eigentlich solch eine Differenz haben?" Nach der Diskussion haben wir uns die Frage gestellt: "Warum sind einige Männer überhaupt bereit Führungspositionen zu...
schrieb am