Assassin's Creed 3: Scheinbar mit Mikrotransaktionen - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release:
31.10.2012
22.11.2012
31.10.2012
30.11.2012
Test: Assassin's Creed 3
80

“Visuell und erzählerisch ein Genuss. Inhaltlich stagniert die Serie jedoch, es gibt zu wenig Herausforderung.”

Test: Assassin's Creed 3
80

“Definitiv die schönste Version, entsprechende Hardware vorausgesetzt. Doch auch die ansehnlichste Kulisse kann den mechanischen Stillstand nicht verschleiern.”

Test: Assassin's Creed 3
80

“Die Story fasziniert bis zum Ende, die Kulisse lockt zum Hinschauen. Mechanisch stagniert der Kern des neuen Assassinen-Abenteuer allerdings.”

Test: Assassin's Creed 3
78

“Inhaltlich identisch zu den anderen Versionen, sorgen die technischen Macken sowie die nur oberflächliche Einbindung des GamePads für Missmut.”

Leserwertung: 68% [17]

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Assassin's Creed III - Scheinbar mit Mikrotransaktionen

Assassin's Creed 3 (Action) von Ubisoft
Assassin's Creed 3 (Action) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Originalartikel vom 28. Oktober

Publisher Ubisoft möchte bekanntlich das lukrative Free-to-play-Modell rund um zusätzlich erwerbbare Ingame-Items auch bei künftigen Vollpreistiteln einführen (wir berichteten). Dieses Vorhaben wurde ursprünglich in Zusammenhang mit Watch_Dogs genannt. Doch es scheint so, dass Ubisoft diese Absicht ziemlich zeitnah umsetzen will und zwar mit Assassin's Creed III.

Bei den wöchentlichen Aktualisierungen der XBLA- und PSN-Shops wurden neuerdings "Erudito Credit"-Pakete gesichtet (Quelle: Worthplaying). Die Beschreibung dieser Pakete sagt aus, dass mit diesen "Erudito Credits" im Spiel gewisse Gegenstände gekauft werden können - unabhängig vom aktuellen Fortschritt/Level im Spiel. Welche Gegenstände sich genau erwerben lassen, steht noch nicht fest. Folgende Staffelung der Pakete wurde ausfindig gemacht:

  • 20 Erudito Pack = 80 Microsoft Points (1 Dollar/Euro)
  • 50 Erudito Pack = 160 Microsoft Points (2 Dollar/Euro)
  • 155 Erudito Pack = 400 Microsoft Points (5 Dollar/Euro)
  • 380 Erudito Pack = 800 Microsoft Points (10 Dollar/Euro)
  • 925 Erudito Pack = 1600 Microsoft Points (20 Dollar/Euro)


Eine offizielle Ankündigung von Ubisoft steht noch aus. Assassin's Creed III erscheint am 31. Oktober für PlayStation 3 und Xbox 360, am 22. November für PC sowie zum Start von Nintendo Wii U.

Update 30. Oktober: Gegenüber Eurogamer.net bestätigte Ubisoft die Infos. Erudito Credits seien ein neues System, um Inhalte im Mehrspielermodus freizuschalten, heißt es da. Das Ganze sei aber nur als Abkürzung gedacht - die Gegenstände könnten auch in Abstergo Credits bezahlt werden, die man sich über den üblichen Spielfortschritt verdient.

"The Erudito Credits are a new way of unlocking content in Assassin's Creed 3's Multiplayer," a Ubisoft spokesperson said.

People who have little time can use Erudito Credits as a shortcut to unlock game items from level 1 to 50 (excluding Prestige levels and relics rewards). This is not mandatory, all items sold in Erudito Credits are also available in Abstergo Credits and can be unlocked through normal progression like previous years."


Quelle: Worthplaying

Kommentare

The Incredible Hojo schrieb am
Gummirakete hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Aber jetzt mal ganz objektiv von außen betrachtet: Bei wie vielen Spielen der letzten 5 Jahre ist das denn auch wirklich so der Fall? Das ist doch schon eher die Ausnahme.
5 Jahre ist zu weit, betrachte einfach mal den Zeitraum ab 2011 und sage mir nochmal, dies wären Ausnahmen. Darum geht es doch bei der ganzen Diskussion. Dadurch, dass der ach so mündige Kunde alles mit sich machen lässt, ufert der DLC-Wahn mehr und mehr aus.
Vor 5 Jahren gab es so etwas kaum. Erst seit dem die Hersteller erkannt haben, dass man Spielern locker das Mehrfache eines Vollpreisspiels aus der Tasche ziehen kann, explodieren diese dubiosen Angebote. Da kaufen die Leute einen Season Pass, weil er weniger als die einzelnen DLCs kostet und wissen nicht einmal, wie die Inhalte aussehen werden. Oder sie sehen sich genötigt vorzubestellen, weil es nur dann bestimmte Inhalte gibt.
Und jetzt wollen Kunden wie du mir einreden, solche Machenschaften wären positiv für den Verbraucher?! Das glaubst du doch selbst nicht.
Das Verfahren, Spielern mehr als den Vollpreis aus der Tasche zu ziehen, gibt es seit den ersten Collectors Editionen.Ist das jetzt besser, weil es da um "einzigartige" Dreingaben geht, die für das Spiel irrelevant sind? Sind DLC auch, du ergänzt es nur.
Und offensichtlich kommt es bei einigen nicht so schlecht an, sonst würde man es ja nicht bereitstellen.
Zum digitalen Markt gehört halt DLC dazu, damit muss man sich abfinden, auch wenn man es nicht kaufen muss. Wie schon woanders erklärt: Wenn man der Industrie erklärt, dass illegale Downloader zum digitalen Markt dazugehören und sie dagegen sowieso nichts machen können, dann gehört eben DLC genauso zum digitalen Markt dazu, kannst du auch nichts machen. Außer eben nicht kaufen. Jedem seine Art des Boykotts.
marschmeyer schrieb am
Gummirakete hat geschrieben:Das glaubst du doch selbst nicht.
Ich würd drauf wetten.
Nanimonai schrieb am
Wigggenz hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Man sieht, dass die Geschichte des Froschs im warmen Wasser wieder perfekt analog darauf anwendbar ist, was heutzutage unter Spielern los ist.
Das ist dann wohl das, was Verschwörungstheoretiker unter Habitualisierung verstehen.
Natürlich gewöhnt sich der Mensch an bestimmte Entwicklungen und nimmt diese dann nicht mehr so gravierend wahr, aber Dein Beispiel geht dann doch ein bisschen arg weit, denn das endet ja in der totalen Selbstzerstörung, im Tod.
Du übersiehst, dass die Metaphorik bewusst so radikal gewählt ist, um einen abstrakten Vorgang durch ein einfaches, markantes Beispiel plastischer und damit leichter verständlich zu gestalten. Noch lange nicht wird immer ein fatales Ende vorausgesetzt.
Auch das eigentliche Problem, wozu die Analogie des Froschs im warmen Wasser überhaupt erst entworfen wurde (zumindest wo ich sie kennenlernte- beim Überwachungsstaat), endet nicht mit dem Tod. Nur mit totaler Akzeptanz von eigentlich unerhörten Maßnahmen.
Bereits auf dem Datenträger (für den ich ja bereits den Vollpreis bezahlt habe) befindliches Spielmaterial, das erst gegen eine neuerliche Zahlung nutzbar wird, halte ich für eine solche unerhörte Maßnahme. Wird aber unter Spielern (wenn es sich nicht gerade um den Bruchteil, der in Foren unterwegs ist, handelt) trotzdem akzeptiert. Kann ich mir persönlich nur dadurch erklären, dass man sich an unverhältnismäßige DLC-Politik gewöhnt hat.
Mir ist schon klar, worauf Du mit dieser radikalen Metapher hinaus willst, doch ich sehe da einfach ziemliche Diskrepanzen in der Verhältnismäßigkeit und halte Deinen Vergleich daher für übertrieben.
Und ehrlich gesagt auch unpassend bzw. falsch, denn Frosch und Wasser haben ebenso wie Bürger und Staat eine andere Beziehung zueinander...
Gummirakete schrieb am
Nanimonai hat geschrieben:Aber jetzt mal ganz objektiv von außen betrachtet: Bei wie vielen Spielen der letzten 5 Jahre ist das denn auch wirklich so der Fall? Das ist doch schon eher die Ausnahme.
5 Jahre ist zu weit, betrachte einfach mal den Zeitraum ab 2011 und sage mir nochmal, dies wären Ausnahmen. Darum geht es doch bei der ganzen Diskussion. Dadurch, dass der ach so mündige Kunde alles mit sich machen lässt, ufert der DLC-Wahn mehr und mehr aus.
Vor 5 Jahren gab es so etwas kaum. Erst seit dem die Hersteller erkannt haben, dass man Spielern locker das Mehrfache eines Vollpreisspiels aus der Tasche ziehen kann, explodieren diese dubiosen Angebote. Da kaufen die Leute einen Season Pass, weil er weniger als die einzelnen DLCs kostet und wissen nicht einmal, wie die Inhalte aussehen werden. Oder sie sehen sich genötigt vorzubestellen, weil es nur dann bestimmte Inhalte gibt.
Und jetzt wollen Kunden wie du mir einreden, solche Machenschaften wären positiv für den Verbraucher?! Das glaubst du doch selbst nicht.
Nanimonai schrieb am
marschmeyer hat geschrieben:Der Buchvergleich war blöd genug.
Ganz im Gegensatz natürlich zu Deinem phänomenalen Atemsteuervergleich.
Vielleicht sollten wir es dabei belassen und uns nicht mehr gegenseitig kommentieren, da wird nichts vernünftiges mehr bei herauskommen.
schrieb am

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